Aktuelles

Hier finden Sie Neuigkeiten zu unseren Autoren und Büchern.

14. Februar 2018

Ulrike Almut Sandig erhält den Wilhelm-Lehmann-Preis 2018

Der mit 10.000 Euro dotierte Wilhelm-Lehmann-Literaturpreis der Stadt Eckernförde geht in diesem Jahr an die 1979 in Großenhain geborene Lyrikerin und Vortragskünstlerin Ulrike Almut Sandig. Die Wilhelm-Lehmann-Gesellschaft verleiht ihn seit 2009 zum fünften Mal für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Lyrik, der Erzählung und des Essays. Die Jury überzeugten sowohl Inhalt wie Musikalität ihrer Texte, »die in der Modulation ihrer Stimme zu akustischen Wortkunstwerken und Klangerlebnissen werden, bei denen Wortbedeutung und Schriftsinn ins Fließen geraten, ohne sich in Beliebigkeit aufzulösen.« Gelobt wird die thematische Breite und Vielfalt eines Werks, das ein kritisches Potential entfalte und den Mut zur politischen Zeitgenossenschaft zeige. Der jüngste Gedichtband ich bin ein Feld voller Raps / verstecke die Rehe und leuchte / wie dreizehn Ölgemälde / übereinandergelegt (2016) beeindrucke durch die raffinierte Verschränkung der Themen Natur, Kunst und Politik. Mit Ulrike Almut Sandig wird eine eigenständige und eigenwillige moderne Stimme ausgezeichnet, die im Konzert der Gegenwartsdichtung eine herausragende Position einnehme.

Die Preisverleihung findet am 5. Mai 2018 im Rahmen der Wilhelm-Lehmann-Tage im Ratssaal in Eckernförde statt.

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08. Februar 2018

Robin Detje für den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Übersetzung nominiert

Robin Detje ist für seine Übersetzung von Joshua Cohens Buch der Zahlen für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Der mit insgesamt 60.000 Euro dotierte Preis der Leipziger Buchmesse ehrt seit 2005 herausragende deutschsprachige Neuerscheinungen und Übersetzungen in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung.

Die Preisverleihung findet am 15. März 2018 um 16 Uhr in der Glashalle der Leipziger Messe statt.

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29. September 2017

Mara-Daria Cojocaru erhält Kunstförderpreis Bayern 

Für ihren Lyrikband Anstelle einer Unterwerfung erhält Mara-Daria Cojocaru den Kunstförderpreis des Freistaats Bayern 2017. Die Jury würdigt damit Cojocarus Anliegen, »die Tierwelt als ein Gegenüber zu gestalten, das in all seiner Fremdheit und geheimnisvollen Eigenständigkeit erfahrbar wird«. Vor dem Hintergrund der christlichen Theologie und in geschliffener philosophischer Reflexion übe Cojocaru dabei Kritik an jeder Verniedlichung und Verzweckung von Tieren, mit der ethischen Grundhaltung ihrer Dichtkunst bearbeite sie zentrale Fragen nach dem, was das Mensch-Sein ausmacht. 
Der Kunstförderpreis Bayern wird jährlich in vier Kategorien an in Bayern lebende Künstler vergeben. Den mit 6000 Euro dotierten Preis in der Sparte Literatur erhalten neben Mara-Daria Cojocaru in diesem Jahr Paul-Henri Campbell und Kristina Pfister. Der Bayerische Kunstförderpreis soll »begabte Nachwuchsautoren und -autorinnen auf ihrem eingeschlagenen Weg bestärken und sie zur weiteren schriftstellerischen Entwicklung ermutigen.« 

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Eckhard Henscheid erhält den Kasseler Literaturpreis

Eckhard Henscheid wird mit dem Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor ausgezeichnet. In der Jurybegründung heißt es, Henscheid sei ein »Klassiker der literarischen Hochkomik«.
Der Kasseler Literaturpreis wird von der Stadt Kassel in Zusammenarbeit mit der Stiftung Brückner-Kühner vergeben und ist mit 10.000 Euro dotiert. Zu den Preisträgern gehörten in den vergangenen Jahren u. a. Loriot, Dieter Hildebrandt, Hanns Dieter Hüsch, Gerhard Polt und Ror Wolf.
Die Preisverleihung findet am 3. März im Kasseler Rathaus statt, die Laudatio hält der Schriftsteller Oliver Maria Schmitt.


15. August 2017

LICHTER ALS DER TAG nominiert für den Deutschen Buchpreis 2017

Mirko Bonnés neuer Roman LICHTER ALS DER TAG steht auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2017. Die Jury, bestehend aus Silke Behl, Mara Delius, Christian Dunker, Katja Gasser, Maria Gazzetti, Tobias Lehmkuhl und Lothar Schröder, hat 20 Titel nominiert, aus denen sechs Titel für die Shortlist ausgewählt werden. Die Shortlist wird am 12. September, der Preisträger am 9. Oktober bekanntgegeben.


1. August 2017

Karten aus Gebieten ist Buch des Monats August 2017 

Die Darmstädter Jury kürt Ron Winklers Lyrikband KARTEN AUS GEBIETEN zum Buch des Monats August 2017. In der Jurybegründung heißt es: »Ron Winklers Texte entfalten landschaftliche Assoziationsfelder aus vertrauten und fremden Gebieten. Mit dem kriegszerstörten Aleppo, mit Afrika, mit Sehnsuchtsstränden Südeuropas, mit irrsinnlich taumelnder Liebe zeigt er die Brutalität des Gleichzeitigen. Winkler kartiert eine Welt der Widersprüche. Indem er mit kullernder Logik Landschaften flektiert, gelingen ihm zugleich neue, zauberhafte Beschreibungen. Winklers Gedichte beißen in die Erde. Es könnten Postkartentexte sein, die auch Heimat verheißen. Die so evozierte auch sprachliche Schönheit ist der geringstmögliche Abstand zur Poesie.«


11. Juli 2017

Sascha Reh wird Sylter Stadtschreiber

Sascha Reh erhält das Sylt-Quelle Literaturstipendium Inselschreiber 2018. Er gewann den Wettbewerb mit dem Text DAS UNHEIMLICHE TAL. Das Stipendium wird seit 2001 jährlich von der Stiftung kunst:raum sylt quelle an deutschsprachige Autorinnen und Autoren vergeben, die bereits in Buchform publiziert haben. Dotiert ist es mit 2.000 Euro und einem zweimonatigen Aufenthalt auf Sylt. Thema der Ausschreibung war »Wandel und Identität«.


23. Mai 2017

Ulrike Almut Sandig erhält Literaturpreis Text und Sprache

Ulrike Almut Sandig wird mit dem Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI e. V. für ihr Schaffen ausgezeichnet. Der mit 20.000 Euro dotierte Preis wird im Rahmen der 66. Jahrestagung des Kulturkreises am 8. Oktober 2017 auf Schloss Nymphenburg in München vergeben. Der Wettbewerb um die diesjährige Auszeichnung berücksichtigt erstmals alle Formen von Text und Sprache, um damit das Phänomen fließender Gattungsgrenzen in der Literatur abzubilden.
Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft verleiht seit 1953 Literaturpreise. Die diesjährige Preisträgerin wurde von einer Jury ausgewählt, die aus Mitgliedern des Kulturkreises sowie den Fachberatern Bettina Fischer (Leiterin Literaturhaus Köln), Regina Dyck (Festival Director POETRY ON THE ROAD), Dr. Bettina Oberender (freie Dramaturgin), Claudia Hamm (Übersetzerin, Theaterregisseurin, Autorin, Performerin) und Dirk Hülstrunk (freier Autor, Soundpoet, Audiokünstler, Literaturveranstalter) bestand. Die Jury unter der Leitung von Nina Hugendubel (Vorsitzende des Gremiums Text und Sprache des Kulturkreises), die zur finalen Sitzung bei der Bayer AG Leverkusen zu Gast war, wählte die Preisträgerin 2017 aus elf Finalisten aus.

In der Begründung der Jury heißt es: »Ulrike Almut Sandig ist eine Lyrikerin, die die deutsche Sprache zu klanglich hochkomplexen Architekturen formt. Ihre Gedichte entfalten eine suggestive Wirkung, immer in Zugewandtheit zu Thema und Motiv und mit einem staunenden Glauben in die Kraft von Sprache. So entstehen ästhetische Räume, die Neues schaffen: neue Perspektiven, neue Wahrnehmung, ein neues Hinhören und Sagen.«


4. Mai 2017

Silke Scheuermann erhält Georg-Christoph-Lichtenberg-Preis 

»Für ihr literarisches Gesamtwerk unter besonderer Berücksichtigung ihres Romans WOVON WIR LEBTEN« wird Silke Scheuermann mit dem Georg-Christoph-Lichtenberg-Preis für Literatur des Landkreises Darmstadt-Dieburg geehrt. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird alle zwei Jahre verliehen, abwechselnd an einen bildenden Künstler und einen Schriftsteller. Zu den Preisträgern gehörten Peter Kurzeck und Andreas Maier. 
Die Preisverleihung findet statt am 24. Mai 2017 um 19 Uhr in der Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule Ober-Ramstadt, die Laudatio hält FAZ-Redakteurin Sandra Kegel. 
Für Silke Scheuermann ist das die dritte große Auszeichnung innerhalb kurzer Zeit. Erst im vergangenen Jahr erhielt sie den Bert-Brecht-Preis und den Robert-Gernhardt-Preis.


16. März 2017

Ulrike Almut Sandig nominiert

Ulrike Almut Sandig steht auf der Shortlist für den Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI. Seit 1953 vergibt der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e. V. Literaturpreise an Nachwuchsautoren. Der Wettbewerb um die diesjährige Auszeichnung berücksichtigt alle Formen von Text und Sprache.

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22. Februar 2017

Ron Winkler erhält Harald-Gerlach-Literaturstipendium

Ron Winkler erhält das Thüringer Literaturstipendium, das mit 12.000 Euro dotierte Harald-Gerlach-Literaturstipendium. Die Jury lobte seine »originell gesetzten Metaphern und Humor«. 
Das Literaturstipendium wird vom Kultusministerium des Freistaates Thüringen vergeben zur Förderung zeitgenössischer Literatur an in Thüringen lebende oder dort geborene Autoren.

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24. Januar 2017

Guntram Vesper erhält den Erich-Loest-Preis

Für seinen Roman Frohburg erhält Guntram Vesper den mit 10.000 Euro dotierten Erich-Loest-Preis. 
»Auf seiner tausendseitigen Zeitreise verbindet Guntram Vesper den Mikrokosmos seiner Familie mit den großen historischen Ereignis-sen, das kleine Frohburg mit den Schauplätzen gesellschaftlicher und politischer Veränderungen. Anhand einzelner Schicksale zur Nazi-Zeit oder in der DDR entlarvt er die Verlogenheit der diktatorischen Regime – ohne bloßzustellen, ohne zu beschönigen und ohne zu verurteilen. Ein reich- und dichtgewebter menschlicher und damit hochpolitischer Stoff – ganz im Sinne Erich Loests.« 

Der Erich-Loest-Preis wird in diesem Jahr erstmalig vergeben und »würdigt Autoren, die die gesellschaftlichen und politischen Vrhältnisse in Deutschland nicht nur beschreiben, sondern mit ihrere Stimme den demokratischen Diskurs mitgestalten.« Der Preis wird zukünftig alle zwei Jahre verliehen und ist mit 10.000 Euro dotiert. Ausgelobt wird er von der Medienstiftung der Sparkasse Leipzig.

Bereits im vergangenen Jahr wurde der Roman mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet. 
Die Preisverleihung findet am 24. Februar 2017 in Leipzig statt. Die Laudatio hält Andreas Platthaus.