Julia Trompeter

Zum Begreifen nah

Gedichte

112 Seiten

€ (D) 18,95 | sFr 27,– | € (A) 19,50

ISBN 978 3 89561 636 5

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Beschreibung

Zum Begreifen nah wie die uns umgebenden Gegenstände sind auch Julia Trompeters Gedichte. Bereits der Titel ihres Lyrikdebüts verdeutlicht eine eigene Art Zweifel an der Möglichkeit zur Erkenntnis, ist hier doch eine verspielte und lebenszugewandte, eine neugierige und verblüffend komische Skepsis am Werk. Empfindung, Vorstellung und Traum stehen in diesen Gedichten immer gleichberechtigt neben vermeintlichen Tatsachen. Grenzen dafür, was Gegenstand eines Gedichts sein kann, kennt Trompeter nicht: »Pflichtschuldig lächelnd klopft dein / Zeh bei mir an, Nagelbett rund wie die Welt: / Globuli Hoffnung für zwei Monolithen / im eingenordeten Morgen.« An anderer Stelle gerät der Kuss zum phänomenologischen Experiment, und nahe erscheint dem Leser mit einem Mal nur, was sich zugleich verbirgt. Julia Trompeters Gedichte handeln von Liebe und Landschaft, vom Leben im heutigen Alltag und dem in den Lektüren – ein poetischer Reichtum in so unverbrauchtem wie traumwandlerisch schwebendem Ton.

Zusätzliche Information

Gewicht0,226 kg
Größe13,50 × 21,00 cm

Pressestimmen

»Zuweilen von berauschender Ästhetik, zuweilen von großartigem Witz.« Guy Helmiger / Luxemburger Tageblatt

»Ihre Beobachtungsgabe, sprachschöpferische Lust und Musikalität gehen in ihren Gedichten fruchtbare Verbindungen ein.« Hubert Spiegel / Laudatio zum Düsseldorfer PoesieDebütPreis

»Als sprachliebende, sprachverliebte, als logophile Philosophin und sophophile Philologin ist Julia Trompeter eine inspirierende Lehrmeisterin [...], die mit Worten strahlt.« Fabian Beer / Kritische Ausgabe

»Trompeters Lyrikdebüt Zum Begreifen nah sensibilisiert uns für das Dazwischen, für das Noch-Nicht, für das Werden.« Björn Hayer / Zeit Online

»Diese so selbstsicher übersprudelnden, unverkrampft sprachverspielten, jauchzend gefühligen Gesänge machen ihrem Titel alle Ehre.« Florian Kessler / Lyrikempfehlung 2016 der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung

»Julia Trompeter befragt die Sprache auf ihre Materialität hin [...], dafür hat sie ein starkes Gespür.« Maike Albath / SWR 2

»Man muss dieses Buch einfach lieben.« Literaturhaus.net

»Es sind berührende Texte [...], die Trompeter hier gelingen.« Dirk Uwe Hansen / Signaturen