Veröffentlicht am

»Hölty-Preis für Lyrik« geht an Schöffling-Autor Alexandru Bulucz

Der »Hölty-Preis für Lyrik der Landeshauptstadt und der Sparkasse Hannover« wird seit 2008 an herausragende deutschsprachige Lyriker*innen vergeben, und ist der höchstdotierte Lyrikpreis Deutschlands mit einem Preisgeld von 20.000€.

Die Jury überzeugte Bulucz durch seine »[…] einerseits fragilen und zarten, andererseits kräftigen bis zornigen Gedichte.« Und weiter: »Er zeigt, dass die europäische Geschichte keinesfalls vergangen und damit abgeschlossen ist, sondern dass sich erlittene Verluste weder verschweigen noch verdrängen lassen. Sie bleiben tief in den Menschen lebendig. Erst Benennung und damit Akzeptanz dieser Verluste machen uns auch die Gegenwart mit ihren Problemen verständlicher.«

Eine wohlverdiente Anerkennung für das frische und ergreifende Oeuvre des Lyrikers Alexandru Bulucz.

Wir gratulieren herzlichst!

Seine Werke »Stundenholz« und »was Petersilie über die Seele weiß« können Sie hier entdecken.

Die Preisverleihung wird am 14. November 2024 um 20 Uhr im Calder Saal des Sprengel Museums in Hannover stattfinden.

Veröffentlicht am

»Wenn es an Licht fehlt« von Juan Gabriel Vásquez in der Übersetzung von Susanne Lange für den Internationalen Literaturpreis 2024 nominiert.

Wir freuen uns mit Juan Gabriel Vásquez und Susanne Lange über die Nominierung für den diesjährigen Internationalen Literaturpreis. Seit 2009 zeichnet das Haus der Kulturen der Welt zusammen mit der Stiftung »Elementarteilchen« damit herausragende Werke internationaler Autor*innen und ihren Übersetzer*innen aus. Diese besondere Preisvergabe verstärkt einzigartige literarische Stimmen aus dem Ausland auf dem deutschen Buchmarkt und würdigt gleichzeitig die Übersetzungsarbeit als Kunstform. Die Jury wird alljährlich neu besetzt und besteht aus sieben renommierten Schriftsteller*innen. Bereits durch seinen Debütroman Die Informanten (2010) machte Vásquez international auf sich aufmerksam. Für seine darauffolgenden Romane Das Geräusch der Dinge beim Fallen (2014) und Die Gestalt der Ruinen (2018) erhielt er wiederum weltweit Anerkennung und Auszeichnungen. Das aktuelle Werk Wenn es an Licht fehlt (2023) wurde bereits mit dem »Priemo Bienal de Novela Mario Vargas Llosa« gewürdigt.

Veröffentlicht am

Ron Winkler ist für seine Übersetzung von »Angefangen mit San Francisco« für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert

Wir gratulieren herzlich unserem Autor und Übersetzer Ron Winkler, der es mit seiner Übersetzung von Angefangen mit San Francisco des amerikanischen Schriftstellers Lawrence Ferlinghetti auf die Nominiertenliste des Preises der Leipziger Buchmesse geschafft hat.

In der Jurybegründung heißt es:
»Ron Winkler hat Gedichte von Lawrence Ferlinghetti ausgewählt und aus dem amerikanischen Englisch auf eine Weise übersetzt, die das lyrische Werk des Beat-Poeten in seiner spielerischen Dimension freilegt, ohne die Herkunft aus dem »dunkelsten der Orte« zu vernachlässigen. Winklers Phantasie und sprachlicher Übermut führen in ein Klang-Konzert, das Ferlinghetti als Wahlverwandten von Dante und Chagall plausibel macht. – Eine Übersetzung, die aus heutiger Zeit auf einen Geist von damals antwortet.«
Mit dem Preis der Leipziger Buchmesse werden seit 2005 herausragende deutschsprachige Neuerscheinungen geehrt. Das besondere daran: Er wird in gleich drei Kategorien vergeben – Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung – und ist damit ein gelungenes Abbild preiswürdiger Gegenwartsliteratur. Der Preis ist mit insgesamt 60.000 Euro dotiert.
Für ein vielfältiges Meinungsbild sorgt die siebenköpfige Jury . Die Journalist:innen und Literaturkritiker:innen werden für jeweils drei Jahre berufen und prägen so über einen gewissen Zeitraum das Gesicht des Preises.
Die Preisverleihung findet im Rahmen der Leipziger Buchmesse am 21.März 2024 um 16 Uhr statt.

 

Veröffentlicht am

GLAUSER-Preis Nominierung für Elsemarie Maletzke

 

Unsere Autorin Elsemarie Maletzke ist für ihren Roman Agathes dunkler Garten für den GLAUSER- Preis 2024 nominiert.
Dieser ist neben dem Deutschen Krimi Preis der wohl wichtigste Krimipreis im deutschsprachigen Raum. Er wird seit 1987 alljährlich vom Syndikat verliehen, einer ca. 750 Mitglieder zählenden Autor*innengruppe deutschsprachige Kriminalliteratur.

In der Jurybegründung heißt es:
„Elsemarie Maletzke schreibt poetisch, mit feinem Humor, ihre Sätze bilden eine ganz eigene Melodie.
Agathes dunkler Garten ist ein Kriminalroman, der die klassischen Grenzen des Genres hinter sich lässt und dem wir gespannt bis zum Schluss folgen.“
Der oder die PreisträgerIn 2024 wird am Samstag, den 18. Mai 2024, in einer großen Gala im Rahmen der Criminale in Hannover verkündet und geehrt.