Maike Wetzel

Schwebende Brücken

Roman

208 Seiten | Gebunden

€ (D) 22,– | sFr 30,– | € (A) 22,70

ISBN 978 3 89561 288 6

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Beschreibung

Ein Sonntag am See. Eine Frau sitzt am Ufer und hält ihre beiden kleinen Kinder im Arm. Was eine Wochenend-Idylle sein sollte, kippt ins Gegenteil. Das Segelboot ist gekentert, der Vater wird vermisst. In diesem harmlosen Badesee kann er doch unmöglich ertrunken sein. Sicher taucht er wieder auf und wird über die Angst seiner Frau lächeln. Während der Rettungshubschrauber über ihr kreist, erinnert sich die Erzählerin an ihr Leben mit diesem Mann, ihrem Gegenpart in einer bewegten Ehe.

Maike Wetzel schreibt in Schwebende Brücken mit schonungsloser Aufrichtigkeit und hoher sprachlicher Präzision über das Weitermachen, nachdem nichts mehr ist wie zuvor. Und darüber, wo wir Trost finden – in unseren Erinnerungen und in der Literatur. In der Traditionslinie von Joan Didion, Maggie Nelson, Ocean Vuong und Marguerite Duras erzählt die Autorin sehr persönlich, dabei gleichzeitig beeindruckend universell über Liebe, Trauer und Elternschaft. So entsteht ein soghafter Abschiedsgesang und dabei ein ehrlicher und ergreifender Roman über das Weiterleben als Mutter und als Schriftstellerin.

Zusätzliche Information

Gewicht0,319 kg
Größe12,50 × 20,50 cm

Pressestimmen

»Wie Maike Wetzel in Schwebende Brücken Worte für das unfassbare findet, ist grandios.» DONNA

»Der Roman ist in leisen Tönen erzählt und entfaltet auf seinen rund 200 Seiten dennoch eine ungeheure Wucht. Das liegt vor allem an der präzisen Sprache von Maike Wetzel und an den Bildern, die sie für Verlust und Trauer findet.« Tino Dallmann / MDR Kultur 

»[Mich hat] von der ersten bis zur letzten Seite der Lektüre die Form gefesselt und begeistert, die Maike Wetzel für ihren Text gefunden hat.« Thorsten Dönges / Berliner Zeitung

 »Schwebende Brücken ist ein starker und mutiger Roman über das Trauern. [...] [Eine] Akrobatik des Imaginären, die Baukunst und Sprachkunst verbindet.« Meike Feßmann / Deutschlandfunk 

»Ein authentischer, ergreifender und aufwühlender Text über die Schönheit, die Liebe, den Tod und die Bewältigung.« Hauke Harder / Blog »leseschatz« 

»Gleichermaßen ergreifend wie erbarmungslos.« Oliver Pfohlmann / Tagesspiegel 

»Ein zutiefst bewegendes Buch. Das Wort ›Autofiktion‹ reicht nicht im Ansatz hin, um ihm gerecht zu werden. Zu lesen ist die seelische wie literarische Bewältigung eines furchtbaren Unglücks. Wie aus dem Nichts erschüttert eine Katastrophe ein Leben - und dann lässt es sich, solcherart zerbrochen, doch neu zusammenfügen und weiterführen. Ich bin ungeheuer beeindruckt davon, wie Maike Wetzel dies erzählt.« Daniel Kehlmann

»Es hat etwas Reinigendes, dieses Buch zu lesen.« Insa Wilke / WDR3