Jens Rehn

Nichts in Sicht

Nachwort von Ursula März

176 Seiten

€ (D) 20,– | sFr 28,– | € (A) 20,60

ISBN 978 3 89561 149 0

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Beschreibung

»Die Dünung war vollständig eingeschlafen. Die Sonne brannte auf die reglose See. Über dem Horizont lag leichter Dunst. Das Schlauchboot trieb nur unmerklich. Der Einarmige beobachtete unablässig die Kimm. Der Andere schlief. Es war nichts in Sicht.«So beginnt eines der beeindruckendsten Bücher über den Krieg und dessen letzte Konsequenz: das Sterben in großer Einsamkeit.Ein deutscher U-Boot-Matrose und ein amerikanischer Pilot treiben in einem Schlauchboot im Atlantik; der Amerikaner – schwer verwundet – stirbt am dritten Tag, der Deutsche ist am Verdursten: »Die See zeigt sich unbewegt und ohne Anteilnahme, wer auf ihr herumtreibt.«Ohne Sentimentalität oder Pathos beschreibt Jens Rehn Menschen in der extremsten Situation: dem Tod ausgeliefert, ohne jede Hoffnung, nichts in Sicht.»Nichts in Sicht«, von der Kritik hochgelobt und in viele Sprachen übersetzt, erscheint anlässlich des 100. Geburtstags von Jens Rehn in einer Neuausgabe mit einem Nachwort von Ursula März.

Zusätzliche Information

Gewicht0,298 kg
Größe13,00 × 21,00 cm

Pressestimmen

»Diese Novelle ist eines der wichtigsten epischen Dokumente des vergangenen Krieges. Sie ist ausgeglüht, gehärtet, gnadenlos genau, als ob sie mit einem Dolch geschrieben wäre.«Siegfried Lenz»Das Buch ›Nichts in Sicht‹ sollten wir, dürfen wir nicht vergessen: es ist beides in einem - ein zeitgeschichtliches und ein künstlerisches Dokument.«Marcel Reich-Ranicki, Frankfurter Allgemeine Zeitung