Beschreibung
Arthur, Mitte fünfzig und einst ein angesehener Apotheker, ist gerade aus dem Gefängnis entlassen worden. Mit einem winzigen Rollkoffer und einem Stück Zigarettenpapier, auf das jemand eine Adresse gekritzelt hat, steigt er am Abend in einer fremden Stadt aus dem Zug. Hier wird er ein neues Leben beginnen – oder vielmehr in ein geliehenes schlüpfen: Er zieht in das Haus seines Zellennachbarn Eddie, schläft in dessen Jugendzimmer und arbeitet im Schreibwarenladen der Familie. So reiht sich ein Tag an den nächsten: Arthur verkauft Grußkarten und Kugelschreiberminen und macht abends »Lebendkontrolle« beim dementen Onkel Rudi, der unterm Dach wohnt. Was ihn davon abhält, endlich Schluss zu machen, ist einzig seine Höflichkeit. Doch die Menschen im Ort haben sich, wie in stiller Übereinkunft, seiner angenommen. So wird, was als Stellvertreterleben beginnt, zu einer leisen Rückkehr ins Dasein.
Mit großer Empathie und feinem Humor erzählt Susan Kreller von einem Mann, der sich selbst aufgegeben hat – und von einer Gemeinschaft, die ihn unaufdringlich, aber bestimmt zurück ins Leben holt. Licht nach oben ist ein berührender Roman über zweite Chancen und die widerständige Kraft von Fürsorge und Menschlichkeit.







Pressestimmen
»Wie Susan Kreller von [Arthurs] Leben erzählt, mit welcher nFreundlichkeit, mit welcher Aufmerksamkeit, das hat mich unglaublich nbeeindruckt.« Marie Schoeß / Bayern 2
»Das Besondere an ndiesem Roman sind der feine Humor, der leise in jedem der Dialoge und inn allen Begegnungen mitschwingt. Außerdem wird man von dem Rhythmus, in ndem Susan Kreller erzählt, förmlich mitgerissen. Ein amüsanter, neindrucksvoller und sehr empathischer Roman über zweite Chancen und ndarüber, dass es immer irgendwie weitergeht, solange man die richtigen nMenschen um sich hat.« Sabine Abel / Wir in Bayern
»Susan Kreller ist die Meisterin des Rhythmus. Ich verschlinge alles, was sie schreibt.« Markus Orths
»Ein großer Roman, der ganz leise und doch so eine Wucht ist. Unbedingt lesen!« Anja Stiller / Instagram @anja._liest
»Einen besondere Geschichte über einen Einzelgänger, der alles verloren hat, naber durch den Rückhalt seines neuen Sozialgefüges Fuß fasst und langsamn wieder Freude am Leben hat. Und das Ganze ist so zärtlich mit einer npassenden Art von Humor erzählt, dass die Parallelen zwischen nGefängniszeit und Jetztzeit ineinander fließen - untermalt von den nKlängen von Dvořáks Cellokonzert in H-Moll.« Christine Gemmecker / Instagram @chriger79
»Esn ist eine ganz wunderbare Geschichte, die Susan Kreller uns da nanvertraut, eine vom Scheitern und Verwischen, vom langsamen Leben, von nEinsamkeit und schweren Vergangenheiten und immer wieder von den kleinenn Funken der Hoffnung in der Hoffnungslosigkeit und den Dunkelheiten.« Andrea Jansen / Instagram @freude.amlesen