Beschreibung
Nach sechzig Tagen entbehrungsreicher Fahrt ankert ein junger Kapitän vor einer fruchtbaren Tropeninsel. Vom Pech verfolgt und in Geschäftsdingen nicht sehr beschlagen, hofft er, sich diesmal eine einträgliche Fracht zu verschaffen. Kaum ist das Schiff vertäut, kommt ein Kaufmann an Bord. Wer ist dieser Jacobus, über den so manches unvorteilhafte Gerücht kursiert? Als der Kapitän in Not gerät, lockt Jacobus ihn in sein Haus, zu seiner betörend schönen Tochter, die lange kein Mensch zu Gesicht bekommen hat. Die Sinne vernebelt, geht der Kapitän bald ein Geschäft ein, das ihm nicht (nur) zum Glück gereicht …
Mit wenigen, meisterhaft eingesetzten Mitteln und in einer so dichten und bildreichen Sprache wie schon in Das Herz der Finsternis hat Joseph Conrad eine bis heute gültige Parabel über große Fragen der Menschheit geschaffen: Was ist Moral, was Erfolg, was Glück?







Pressestimmen
»Ohne ihn kein Hollywood: Joseph Conrad seziert in seinen Romanen und Erzählungen erstmals die Abgründe und Ungewissheiten der Moderne.« Jens Jessen / Die Zeit
»Dieser Text von Joseph Conrad wirft die Frage auf, was Glück überhaupt ist. Wie könnte man dieses Wort definieren? Ist es eine schicksalhafte Begegnung? Der günstige Ausgang eines Ereignisses? Ein Gefühl? Ein vierblättriges Kleeblatt?« Ute Krupp / Deutschlandfunk