Diese Autorinnen und Autoren
gehen für Sie auf Lesereise

Gerne beantworten wir Ihre Fragen nach Terminen, Konditionen, Plakaten, Pressematerialien und Werbemitteln – zu diesen und zu allen anderen unserer Autorinnen und Autoren. Bitte wenden Sie sich an Christian Dinger, christian.dinger [@] schoeffling.de 

Maike Wetzel
© Susanne Schleyer
Maike Wetzel - Elly

Maike Wetzel liest aus ELLY

ELLY erzählt eine eindringliche und berührende Geschichte über den Sog von Trauer und Hoffnung – darüber, wie eine Familie durch das Veschwinden der Tochter jegliche Gewissheiten verliert. Maike Wetzels Roman besticht durch seine fesselnde Atmosphäre und sprachliche Brillanz. So entsteht das facettenreiche Bild einer Familie, deren Sehnsucht nach dem Verlorenen die Wirklichkeit verdrängt.
Sascha Reh
© Ekaterina Zershikova
Sascha Reh - Aurora

Sascha Reh liest aus AURORA

Kurz vor Heiligabend bricht ein gewaltiger Schneesturm über Bornholm herein. Der Lokalreporter Ole soll darüber berichten. Per Zufall verschlägt es ihn in einen Schützenpanzer, mit dem der junge Soldat Eric die Hebamme Tamara zu einer Gebärenden bringen soll. Doch nicht nur draußen braut sich eine Sturmfront zusammen. Als der Panzer im Schneegestöber stecken bleibt, droht die Situation zu eskalieren. Ein Kammerspiel voller Dialogwitz und Tempo.
Irina Liebmann
© Maximilian Merz
Irina Liebmann - In Berlin

Irina Liebmann liest aus IN BERLIN

IN BERLIN ist einer der ungewöhnlichsten und intensivsten Berlinromane überhaupt. In temporeicher Sprache erzählt Irina Liebmann vom Klima des Umbruchs und von innerlich zerrissenen Menschen, die den Osten verlassen wollen und dann im Westen vergeblich auf das Gefühl der Befreiung warten. Wurden diese Menschen betrogen – verraten? Der Roman spielt vor dem Hintergrund des Berlins Anfang der Neunzigerjahre, und es gelingt Irina Liebmann, die atmosphärischen Eigentümlichkeiten der Stadt in eigenwillige Prosa zu fassen, diese Zeit gültig aufzubewahren.
Juan Gabriel Vásquez
© Nina Subin
Juan Gabriel Vásquez - Die Gestalt der Ruinen

Juan Gabriel Vásquez liest aus DIE GESTALT DER RUINEN

Kolumbien 1948: Der liberale Politiker Jorge Eliécer Gaitán wird in Bogotá auf offener Straße ermordet. Sein Tod stürzt Kolumbien in die tiefste Krise seiner Geschichte. Jahrzehnte später wird ein Mann verhaftet, als er versucht, den Anzug Gaitáns aus einem Museum zu stehlen. Überzeugt von einer Verschwörung und besessen von der Suche nach der Wahrheit hinter der Ermordung Gaitáns bedrängt er auch den Schriftsteller Juan Gabriel Vásquez. Hängt das Attentat auf Gaitán mit dem auf John F. Kennedy zusammen? Und welche Verbindung gibt es zu den Attentaten auf Erzherzog Ferdinand in Sarajevo und Rafael Uribe Uribe in Kolumbien?
Bora Ćosić
© Bogenberger
autorenfotos.com
Bora Ćosić - Im Zustand stiller Auflösung

Bora Ćosić liest aus IM ZUSTAND STILLER AUFLÖSUNG

Die Reise eines Schriftstellers auf den Spuren Marcel Prousts in der Normandie geht gleich zu Beginn gründlich schief, denn das befreundete französische Ehepaar will in ein bretonisches Städtchen, in dem Proust nie war. Die kleine Reisegesellschaft quartiert sich im Hotel Armor ein. Der übergriffige Portier, der vor Kraft und Klischees über »uns« und »die anderen« nur so strotzt, liefert dem kränkelnden Schriftsteller reichlich Stoff zum Nachdenken.
Daan Heerma van Voss & Thomas Heerma van Voss
© Sacha de Boer/Hollandse Hoogte
Daan Heerma van Voss & Thomas Heerma van Voss - Zeuge des Spiels

Daan und Thomas Heerma van Voss lesen aus ZEUGE DES SPIELS

Nach dem unaufgeklärten Mord an seiner Frau hat sich der ehemalige Psychiater Aron Mulder in sein Ferienhaus zurückgezogen. Die Gerüchte, er sei in den Mordfall involviert, vertreiben die Patienten und auch seinen Sohn Alexander, der nach New Orleans gezogen ist und einen anderen Namen angenommen hat. Als Alexander jedoch verdächtigt wird, seine Freundin Nathalie Underwood in den Sümpfen von Louisiana ermordet zu haben, beschließt Aron, in die USA zu fliegen und seinem Sohn, von dem er seit Jahren nichts mehr gehört hat, zu helfen.
Morten Ramsland
© Martin Dam Kristensen
Morten Ramsland - Die Legende vom goldenen Ei

Morten Ramsland liest aus DIE LEGENDE VOM GOLDENEN EI

»Wie soll etwas einen Sinn ergeben, wenn wir die Geschichten nicht kennen?« Ein Junge ist mit seinem Großvater durch ein heftiges Leiden verbunden. Vielleicht können die Erzählungen des Großvaters es erklären, Geschichten aus einer Zeit, in der Magie und Aberglaube alltäglich waren, in der Sagenkönige, Zwerge und Moorweiber durch das Land streiften und Menschen mit der Natur in Einklang lebten.
Jörg Schröder
© Malte Ludwigs
Jörg Schröder - Siegfried

Jörg Schröder liest aus SIEGFRIED

Eines der aufregendsten Bücher der deutschen Literatur erscheint endlich wieder, dazu noch in stark erweiterter Ausgabe: Siegfried, das Skandalbuch, das Jörg Schröder Ernst Herhaus erzählte: »Ein Selbstbekenntnis, ein Stück Entblößungsliteratur, wie man es so rücksichtslos von deutschen Literaten bislang nicht gewohnt war«, stand im Spiegel bei Erscheinen, »DIE BOMBE IM GELBEN UMSCHLAG« sah Dieter E. Zimmer in der ZEIT, die FAZ wusste: »ein Buch, das zum Erschütterndsten gehört, das in deutscher Sprache zu lesen ist.«
Mirko Bonné
© Bogenberger / autorenfotos.com
Mirko Bonné - Wimpern und Asche

Mirko Bonné liest aus WIMPERN UND ASCHE

Subtil und präzise widmet sich Mirko Bonné in seinem neuen Gedichtband der Darstellung der Schönheit wie der Zerstörung unserer Welt. In überraschender grafischer Gestalt und kunstvoll gegliederten Kapiteln entfalten sie einen Lesefluss, der in eine erfahrungssatte Lektüre hineinzieht.
Guntram Vesper
© Bogenberger
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Guntram Vesper - Tieflandsbucht

Guntram Vesper liest aus TIEFLANDSBUCHT

TIEFLANDSBUCHT sammelt erstmals die Gedichte von Guntram Vesper seit den Fünfzigerjahren, ein einzigartiges, beeindruckendes lyrisches Werk, das souverän neben dem großen Roman FROHBURG und der gesammelten Prosa NÖRDLICH DER LIEBE UND SÜDLICH DES HASSES steht. Mit einem Nachwort von Michael Krüger.
Ulrike Almut Sandig & Grigory Semenchuk
© Runa Veira-Sandig
Ulrike Almut Sandig & Grigory Semenchuk - Landschaft (CD)

LANDSCHAFT ist auf Tournee

Sandig (Berlin) und Semenchuk (Lviv) haben sich 2015 in Kiew bei einem gemeinsamen Auftritt kennengelernt. Seitdem streifen sie mit ihrer Poetry-Band Landschaft durch Klangflächen und Beats, die auf ihren deutschen und ukrainischen Gedichten aufbauen.
Gert Loschütz
© Bogenberger
autorenfotos.com
Gert Loschütz - Ein schönes Paar

Gert Loschütz liest aus EIN SCHÖNES PAAR

Beim Ausräumen seines Elternhauses stößt der Fotograf Philipp auf einen Gegenstand, der in der Geschichte seiner Eltern eine entscheidende Rolle gespielt hat. Die beiden, Herta und Georg, waren ein schönes Paar. Philipp erinnert sich an ihr junges Liebesglück, ihre Hoffnungen und Gefährdungen, an die überstürzte Flucht seines Vaters aus der DDR in den Westen. Das hätte, da ihm die Mutter und der Junge ein paar Tage später folgten, der Beginn eines erfüllten Lebens sein können, tatsächlich aber trug die Flucht den Keim des Unglücks in sich. Ein ergreifender Roman über Liebe und Vergänglichkeit vor dem Hintergrund der deutschen Teilung.
Joshua Cohen
© Adam Gong
Joshua Cohen - Buch der Zahlen

Joshua Cohen liest aus BUCH DER ZAHLEN

Ein gescheiterter Autor verliert am 11. September alles, was ihm am Herzen liegt: Seine Frau verlässt ihn, sein Buch floppt, der Buchladen, in dem er sein Geld verdient, liegt in Trümmern. Da erhält er den lukrativen Auftrag, die Memoiren eines Mannes zu schreiben, der genauso heißt wie er und ansonsten sein genaues Gegenteil ist: Ein Internetmogul, Erfinder des Algorithmus, der die totale Überwachung ermöglicht und unser aller Leben verändert. Autobiografie, Familiengeschichte, Ghostwriting für Anfänger, Silicon-Valley-Historie, internationaler Thriller, Sexkomödie – Cohens »Buch der Zahlen« ist ein überschäumendes Buch.
Margit Schreiner
© Alain Barbero
Margit Schreiner - Kein Platz mehr

Margit Schreiner liest aus KEIN PLATZ MEHR

»Allein die Dinge, die sich im Laufe eines Lebens ansammeln!« Zettel, Tagebücher, Korrespondenzen, Zeitungsartikel, Fotos, Nippes aller Art. Gewohnt überspitzt wettert Margit Schreiner über die Fülle, mit der wir uns tagtäglich konfrontiert sehen. Da hilft nur das Aus- und Aufräumen – wenngleich dieses noch mehr zutage fördert. Margit Schreiner hat einen so amüsanten wie treffenden Roman über den Mangel an Platz geschrieben, über Schriftsteller, die wie Messies leben, sowie über die problematische Müllentsorgung in Italien. Am Beispiel Japans geht sie der weltweiten Platzfrage nach und zeigt die irrwitzigen Folgen des Platzmangels auf ganze Gesellschaftsstrukturen.
Bernd Wagner
© Nikolai Makarow
Bernd Wagner - Die Sintflut in Sachsen

Bernd Wagner liest aus DIE SINTFLUT IN SACHSEN

Wir sind in Wurzen, einer kleinen Stadt bei Leipzig, die Familie Wagner, deren Weg wir bis heute verfolgen, betreibt eine Schmiede, den Mittelpunkt eines Familienlebens, das Thema des Romans ist. Es ist eine Welt, in der noch das Gaslicht brennt, der Kanonenofen bullert oder eine Fahrt mit der Eisenbahn einem Abenteuer gleicht. Aber das ergibt kein Bild der Idylle, kein nostalgisches Bild eines verschwundenen Landes. Wie deutsches Leben und Erleben in der Zeit des Entstehens zweier deutscher Staaten sich entwickelte, erfahren wir sinnlich und bisweilen derb direkt durch Wagners Roman, der auch ein Reigen schauriger Geschichten ist, wie sie das vergangene Jahrhundert überreich bereithielt.
Christoph Buchwald
© Irwan Droog
Christoph Buchwald - Jahrbuch der Lyrik 2018

Christoph Buchwald und Nico Bleutge stellen das JAHRBUCH DER LYRIK 2018 vor

Seit fast 40 Jahren gibt das »Jahrbuch der Lyrik« Einblick in neueste Entwicklungen der Poesie in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Für die 32. Ausgabe konnte Christoph Buchwald den vielfach ausgezeichneten Lyriker Nico Bleutge als Mitherausgeber gewinnen. Gemeinsam haben sie die besten zeitgenössischen Gedichte gefunden und in thematischen Kapiteln zusammengestellt.
- Etwas Seltenes überhaupt

Nicole Henneberg liest aus ETWAS SELTENES ÜBERHAUPT

Zweifelsfrei gehört Gabriele Tergit zu den bemerkenswertesten und mutigsten Frauen des 20. Jahrhunderts. Als erste weibliche Gerichtsreporterin der Weimarer Republik machte sie anhand scheinbar unbedeutender Fälle auf die großen Problematiken ihrer Epoche aufmerksam. Aus der Position einer sozialkritischen Beobachterin heraus beschrieb sie die Gewalt und den zunehmenden Einfluss der Nationalsozialisten. Ihre eindrücklichen Erinnerungen Etwas Seltenes überhaupt erschienen erstmals ein Jahr nach ihrem Tod – und nun in einer lang erwarteten, von Nicole Henneberg neu edierten und mit einem Nachwort versehenen Neuausgabe.
- Petit-Louis

Julia Schoch liest aus PETIT-LOUIS

Petit-Louis ist 16 Jahre alt, als der Erste Weltkrieg beginnt, in den sein Vater sofort eingezogen wird. Wenig später ereilt auch ihn dieses Los und die glückliche Familie ist auseinandergerissen. Petit-Louis wird durch den Krieg nicht zerstört, geradezu traumwandlerisch geht er durch ihn hindurch. Am Ende finden sich alle Familienmitglieder auf beinahe wundersame Weise wieder dort ein, wo sie auch zu Beginn schon waren: zu Hause, ganz so, als wäre nichts geschehen. Ein wunderbarer Roman, übersetzt von Julia Schoch, über das Erwachen, das Erwachsenwerden, über die Trauer, das Abschiednehmen und das Weiterleben, über die Liebe, nicht zuletzt über die Liebe zu den Eltern.
Claus-Jürgen Göpfert & Bernd Messinger - Das Jahr der Revolte

Claus-Jürgen Göpfert und Bernd Messinger lesen aus DAS JAHR DER REVOLTE

Die Bewegung der 68er hat in keiner anderen deutschen Stadt solche Spuren hinterlassen wie in Frankfurt am Main. Die Forderungen der außerparlamentarischen Opposition und der Studenten der Goethe-Universität sind nicht nur im gesellschaftlichen Leben bis heute spürbar, sondern bestimmen auch die Kultur maßgeblich mit. 50 Jahre danach erinnern sich die Autoren u.a. im Gespräch mit prominenten 68ern wie dem Politiker Daniel Cohn-Bendit und dem Verleger KD Wolff an das turbulente Jahr in Frankfurt am Main.