Lesungen

Hier finden Sie alle Termine, an denen Sie die Autorinnen und Autoren von Schöffling & Co. vor Ort erleben können. Wenn Sie eine Lesung mit unseren AutorInnen veranstalten möchten, wenden Sie sich bitte an Vera Kostial, vera.kostial [@] schoeffling.de

Wegen der Corona-Pandemie kommt es weiterhin zu Einschränkungen bei Veranstaltungen. Bitte reservieren Sie Tickets und informieren sich vorab bei den Veranstaltungshäusern und Buchhandlungen über Eintrittsregelungen und Hygienemaßnahmen. Vielen Dank!

Ulrike Almut Sandig

Berlin: Dienstag, 13. Dezember 2022, 20.30 Uhr

Mit Liebe und Zorn
Weiter Schreiben Ukraine

Weiter Schreiben, das Portal für Literatur aus Kriegs- und Krisengebieten, initiierte Briefwechsel zwischen ukrainischen Autorinnen, die vor dem Angriffskrieg Russlands nach Deutschland geflüchtet sind, und deutschsprachigen Kolleginnen.

Es schreiben sich Daryna Gladun & Asal Dardan, Oksana Stomina & Ulrike Almut Sandig sowie Natalka Sniadanko & Tanja Dückers.

Veranstaltungsort:
Maxim Gorki Theater
Am Festungsgraben 2
10117 Berlin

Eine Veranstaltung von WIR MACHEN DAS in Kooperation mit dem Maxim Gorki Theater.
"Weiter Schreiben Ukraine" ist ein Projekt von WIR MACHEN DAS.
Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

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Margit Schreiner

Ried (AT): Dienstag, 13. Dezember 2022, 20.00 Uhr
liest aus: »Mütter. Väter. Männer. Klassenkämpfe«
Aus der Entfernung des siebten Lebensjahrzehnts beobachtet und beschreibt Margit Schreiner lakonisch und mit viel Empathie das Mädchen, das sie einmal war: das aufs Gymnasium geht, neue Freunde findet, sich politisiert, erste Erfahrungen mit der Sexualität macht und schließlich die Schule beendet. »Ich hatte es ja schon in meiner Kindheit geahnt, dass die Tatsache, eine Frau zu sein, mit ununterbrochenen Demütigungen einhergehen würde. Aber dass es so weit gehen würde …«
Auch für dieses Buch gilt, was Anton Thuswaldner in Literatur und Kritik feststellte: »Schreiner ist die Aufmüpfigkeitskönigin der österreichischen Literatur.« Gespannt erwartet man nach der Lektüre die Fortsetzung des immer turbulenter werdenden Lebens.

Veranstaltungsort:
Kulturverein Kunst im Keller
Johann-Georg-Hartwagner-Straße 14
4910 Ried im Innkreis (Österreich)

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Ror Wolf

Jena: Mittwoch, 18. Januar 2023, 19.30 Uhr

Der lange Ror-Wolf-Radioabend

Die Veranstaltung gehört zum Rahmenprogramm der Ausstellung "ROR WOLF, TRANCHIRER. Ausgewählte Collagen aus der Wirklichkeitsfabrik"

Neben zahlreichen Arbeiten auf Papier entstand in der langen Schaffenszeit Ror Wolfs auch eine Vielzahl an Hörspielen und Originalton-Collagen, die nahezu alle wolfschen Themenfelder von Jazz-Musik bis Fußball-Reportagen abbilden, ergänzen und miteinander vereinen. Hören Sie an diesen Abend einen Querschnitt aus fast 40 Jahren Radio vom Meister des grotesken Humors.

Veranstaltungsort:
Villa Rosenthal
Mälzerstraße 11
07745 Jena

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Alexandru Bulucz

Frankfurt: Dienstag, 24. Januar 2023

»Einige Landesgrenzen weiter östlich, von hier aus gesehen«

Was macht es mit Menschen, wenn sie emigrieren (müssen)? Ein Dissident, der eine Zeitlang im deutschen Exil lebte, behauptete etwa, dass "Menschen emigrieren, aber nicht ihre Seelen". Diesem Paradox spürt auch der in Rumänien geborene Lyriker Alexandru Bulucz nach, der mit dreizehn Jahren sein Geburtsland verließ. In »Einige Landesgrenzen weiter östlich, von hier aus gesehen«, dem Prosatext, mit dem er 2022 den Deutschlandfunk-Preis des Bachmannwettbewerbs gewann, geht es um einen Exilanten, der vor vielen Jahren aus einem untergegangenen Staat auswanderte und nie ankam, keine neue Heimat finden konnte. Diese liegt für immer verloren, ist kein Ort, sondern eine Zeit, die Kindheit, die er unter anderem auf einem Gehöft in jenem Land verbrachte. In seinem Verlustschmerz lehnt der Erzähler eine Heilung seiner Seele ab. Wenn schon die Heimat verschwunden ist, so soll wenigstens ihr Fehlen noch bestehen dürfen. Neben dem Prosatext wird Alexandru Bulucz auch neue Gedichte vorstellen.

Veranstaltungsort:
Romanfabrik e.V.
Hanauer Landstraße 186,
60314 Frankfurt

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Franziska Gerstenberg

Frankfurt: Donnerstag, 26. Januar 2023, 19.00 Uhr
liest aus: »Obwohl alles vorbei ist«
Frankfurter Premiere

Franziska Gerstenberg spricht mit Sonja Vandenrath über ihren neuen Roman »Obwohl alles vorbei ist«.

Franziska Gerstenberg erhielt zahlreiche Stipendien und Literaturpreise, darunter den Hermann-Hesse-Förderpreis. Ihr erster Roman »Spiel mit ihr« wurde mit einem Stipendium der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart sowie dem Förderpreis zum Lessingpreis ausgezeichnet. Für ihre Erzählungen »So lange her, schon gar nicht mehr wahr« wurde sie mit dem Sächsischen Literaturpreis 2016 ausgezeichnet.

In Kooperation mit dem Kunstgewerbeverein in Frankfurt am Main e.V.

Veranstaltungsort:
AusstellungsHalle 1a
Schulstraße 1a
60594 Frankfurt

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Nina F. Grünfeld

Frankfurt: Donnerstag, 26. Januar 2023, 19.00 Uhr
liest aus: »Frida«
Nina F. Grünfeld kontrastiert die persönliche Suche nach ihrer Großmutter Frida Grünfeld mit der Zeitgeschichte, die das Leben Fridas bestimmte. Wir können den mühsam-aufregenden Recherche-Weg begleiten und werden gleichzeitig mit der verbrecherischen Nazi-Ideologie und den Auswirkungen auf die Besatzungspolitik der Nazis konfrontiert, insbesondere auf das Leben der jüdischen Bevölkerung. Berthold Grünfeld, Fridas unehelicher Sohn, wird sofort nach seiner Geburt 1932 in eine Pflegefamilie in Bratislava gegeben und über ein jüdisches Waisenhaus nach Norwegen gerettet. Er kann studieren, wird Psychiater und gründet eine Familie. Eine der Töchter ist Nina, die nach den familiären Wurzeln ihres Vaters sucht.

Berthold Grünfeld über seine Mutter, von der er zunächst nichts weiß: „ Sie hatte keine Chance… Sie war Jüdin, sie entstammte der ungarischen Minderheit, sie war eine alleinstehende Mutter und sie war auf die schiefe Bahn geraten.“ Tatsächlich arbeitete Frida als Prostituierte. Sie wird inhaftiert und über verschiedene Lager (darunter die KZ-Außenstelle in Walldorf, wo sie als Zwangsarbeiterin beim Bau der Rollbahnen für den Frankfurter Flughafen eingesetzt wurde) wird sie schließlich ins KZ Ravensbrück-Mittenwerda deportiert und ermordet.

In Kooperation mit der Margit-Horváth-Stiftung, Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.

Veranstaltungsort:
Denkbar
Spohrstr. 46a
60318 Frankfurt-Nordend

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Mathilda Prall

Freiburg: Montag, 06. Februar 2023
liest aus: »Herzneurosen«
Lesereihe zwischen/miete

Veranstaltungsort:
PEAC Museum
Robert-Bunsen-Straße 5
79108 Freiburg im Breisgau

Weitere Informationen folgen.



Ulrike Almut Sandig

Jena: Mittwoch, 22. Februar 2023, 19.30 Uhr
liest aus: Ror Wolf, »Hans Waldmanns Abenteuer«
Finissage der Ausstellung "ROR WOLF, TRANCHIRER. Ausgewählte Collagen aus der Wirklichkeitsfabrik" und Lesekonzert mit Kay Kalytta und Ulrike Almut Sandig

Eine eigene Galaxie im Ror-Wolf-Kosmos bilden die Moritaten von den gefährlichen Reisen und skurrilen Katastrophen aus dem Leben Hans Waldmanns. Zum Abschluss der Ausstellung liest die Dichterin Ulrike Almut Sandig aus den weniger bekannten Waldmann-Texten und improvisiert im musikalischen Tandem mit dem Klangkünstler Kay Kalytta.

Veranstaltungsort:
Villa Rosenthal
Mälzerstraße 11
07745 Jena

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Gabriele Tergit

Frankfurt: Mittwoch, 08. März 2023, 19.30 Uhr
»Der erste Zug nach Berlin«
Nicole Henneberg spricht über den von ihr neu herausgegebenen Roman Gabriele Tergits.

Veranstaltungsort:
Hessisches Literaturforum im Mousonturm
Waldschmidtstr. 4
60316 Frankfurt

Weitere Informationen folgen.



Erik Reger

Essen: Donnerstag, 09. März 2023
»Union der festen Hand«
Der Autor des Nachworts Andreas Rossmann spricht über Erik Regers Industrieroman.

Veranstaltungsort:
VHS Essen
Burgplatz 1
45127 Essen

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Livia Anne Richard

Ostermundigen (CH): Mittwoch, 26. April 2023, 19.00 Uhr
liest aus: »Anna der Vater«
Ort:
Stef's Kulturbistro
Bernstraße 101
3072 Ostermundigen