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Tatiana Țîbuleac: Der Sommer, als Mutter grüne Augen hatte

Die Übersetzung dieses Werks wurde gefördert von Traduki.

Nominiert für die Hotlist 2021!

Tatiana Țîbuleac
Der Sommer, als Mutter grüne Augen hatte

Roman
Aus dem Rumänischen von Ernest Wichner

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ISBN: 9783731761938
€ 17,99

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Der siebzehnjährige Aleksy verabscheut seine Mutter, denn sie ist hässlich und hat als Mutter versagt. Als sie ihn aus dem Erziehungsheim abholt, will er nichts von ihr wissen. Trotzdem lässt er sich zu einem gemeinsamen Urlaub in Frankreich überreden, Bestechungssumme: ihr Auto. Kaum angekommen in dem kleinen Dorf, in dem er sich fremd fühlt und nur mühsam mit den kauzigen Bewohnern zurechtkommt, erfährt er, wie es in Wahrheit um seine Mutter steht. Ihn verfolgen fortwährend schmerzliche Erinnerungen aus der Kindheit, und die ungewohnte Sorge um die Mutter überschattet sein erstes unbeholfenes Liebesglück. Nach diesem Sommer ist in seinem Leben nichts mehr, wie es einmal war.

Tatiana Țîbuleacs preisgekrönter Roman erzählt mit unsentimentalem Witz die berührende Geschichte eines Jungen, der um seine Kindheit betrogen wurde und als Heranwachsender plötzlich Verantwortung übernehmen muss.

Rezensionen

»Ernest Wichners Übersetzung aus dem Rumänischen bewahrt viel von der Kraft dieser Prosa, ihrem Wechsel zwischen Derb- und Zartheit.«
Wolfgang Schneider, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Tatiana Țîbuleac verwendet ihre ganze beeindruckende Sprachkraft darauf, den extremen Gefühlen des Ich-Erzählers von der ersten Seite an Ausdruck zu verleihen.«
Katrin Hillgruber, BR Bayern 2 »Diwan – Das Büchermagazin«

»Der Roman ist eine Entdeckung, geschrieben in einem Stil von durchdringender Kraft, von unbändiger Schönheit.«
Le Monde

»Mit bilddurchtränkter Sprache hat Tatiana Țîbuleac einen Roman über kaputte Menschen geschrieben, wild und betörend.«
Ingrid Mylo, Badische Zeitung

»Der Sommer, als Mutter grüne Augen hatte arbeitet mit Brüchen, Leerstellen und Inkongruenzen. Gerade darin liegt die Stärke der literarischen Komposition.«
Tino Schlench, Literaturpalast.de

»Ein unvergleichliches Buch, hart, fordernd, wütend, dann aber auch zärtlich, weich, liebevoll.«
Mareike Fallwickl, Instagram @ the_zuckergoscherl