Tanja Dückers: Hausers Zimmer

Tanja Dückers
Hausers Zimmer

Roman

496 Seiten. Gebunden.
€ 24,95   €[A] 25,70   
ISBN: 978-3-89561-010-3

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Berlin 1982: Das Ende des Kalten Kriegs und die Wiedervereinigung schier undenkbar, die geteilte Stadt im Niemandsland immer noch mit Einschusslöchern und Ruinen, Insel und Frontstadt, eingeschlossen und kalt, ihre Bewohner verkrochen in die Höhlen ihrer Hinterhofwinkel und Altbauwohnungen.
Alltag in einer gegensätzlichen Weltordnung mit Poppern und Punks, Bürgerlichkeit und Anarchie. In Mietshaus, Schulhof und Straße prallen Lebenswelten aufeinander und werden ebenso wie die Ideale und Widersprüche der Achtundsechziger aus heutiger Sicht mit doppelbödigem Humor geschildert.

Die Erzählerin Julika Zürn träumt sich hinaus in die weite Welt, nach Patagonien – und mindestens ebenso sehnsüchtig in das Zimmer des Motorradrockers Peter Hauser von gegenüber. Tagsüber bahnt sich die Tochter eines Sammlers ihren Weg durch wuchernde Kunstwerke, markiert ihre Lieblingsorte und macht sich ihren Reim auf die Welt. Während ihrer schlaflosen Nächte zieht Hausers orange leuchtendes Fenster sie in Bann.

Rezensionen

»Stilsicher und mit lakonischer Ironie porträtiert Dückers ein schlaues Früchtchen in der einstigen Frontstadt. ... 496 Seiten Lesevergnügen!«
Brigitte

»DER 80er-Jahre-Westberlin-Roman: (...) Tanja Dückers legt ein wunderbar unterhaltsames Generationenporträt vor und zugleich eine treffende Gesellschaftsstudie der frühen 80er Jahre.«
Anke Breitmaier, Dapd

»Dückers erinnert an die Phänomene im Jahr 1982 (...), als die Stadt noch etwas schmuddliger, die politische Lage düsterer, die Stimmung rauhbeiniger war.«
Matthias Wulff, Berliner Morgenpost

»Tanja Dückers hat (...) einen ultimativen Berlin-Roman vorgelegt und erzählt darin charmant, locker und nachdenklich vom West-Berlin des Jahres 1982.«
Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel

»HAUSERS ZIMMER ist ein Berlin-Roman, ein Familienporträt, ein Zeitstück, das liebevoll die Absonderlichkeiten der 80er Jahre ins Gedächtnis ruft.«
Gabi Eisenack, Nürnberger Zeitung

»Eine treffende und amüsant zu lesende Schilderung jener Zeit in der Inselstadt West-Berlin.«
Britta Helmbold, Ruhr Nachrichten

»Journalistisch beschreibend, humoristisch frech erzählend, stets interessant.«
Rainer Hartmann, Kölner Stadt Anzeiger

»Wie schön, dass diese Prosa in keine der üblichen Schubladen passen will. Und sich in einem Fluss lesen lässt.«
Andreas Montag, Frankfurter Rundschau

»Das Buch ist mit viel Humor geschrieben und brillant beobachtet. (...) Solch einen Blick auf West-Berlin kenne ich aus der Literatur noch nicht.«
Irina Liebmann, Literarische Welt

»Peter Hauser ist eine Metapher für Westberlin und Julika Zürn die Chronistin, die mit großer Fabulierlust (...) das Westberlin des Jahres 1982 lebendig macht.«
Annett Gröschner, Literaturen

»Tanja Dückers schreibt witzig und temperamentvoll über den Blues in der Mauerstadt anno 1982. (...) Spannend, heutig und intelligent.«
Welt Kompakt

»Ein Stadt- und Entwicklungsroman.«
Peter Mohr, Neue Westfälische

»Tanja Dückers hat einen Roman über diese Zeit geschrieben, der deren Atmosphäre perfekt einfängt.«
Christoph Schröder, Journal Frankfurt

»Unprätentiös und unterhaltsam.«
Saarbrücker Zeitung

»Fabelhafte Lektüre.«
Esslinger Zeitung

»Die versunkenen Schätze des alten West-Berlin legt Dückers mit geradezu archäologischer Präzision frei. Daneben zeichnet die Autorin aber auch ein sehr prägnantes Gesellschaftsbild.«
Brigitte Preissler, Börsenblatt

»Dückers' neuer Roman macht rüber in den Westen.«
BZ Berlin

»Ich habe das beim Lesen buchstäblich eingeatmet und mich an alles erinnert.«
Ursula März, SWR

»Die Berliner Schriftstellerin und Journalistin Tanja Dückers hat einen Großstadtroman komponiert.«
Michael Hametner, MDR

»Alltag vor der Wende. (...) Leben mit Poppern und Punks, Bürgerstein und Anarchie, mondän und provinziell - geschildert aus heutiger Sicht.«
RBB, Radio Eins

»Dückers beschreibt subtil das alte untergehende West Berlin Anfang der 80er-Jahre so genau, dass Ihr es riechen, fühlen und sehen könnt. Dufte!«
RBB, Radio Fritz

»Es ist ein Leben zwischen Römertopf, hochpolitischen Diskussionen am Frühstückstisch, Joseph Beuys' SONNE STATT REAGAN und Nachmittagen, an denen gemeinsam Care-Pakete gepackt werden.«
WDR EinsLive

»Tanja Dückers holt einen in eine Welt zurück, die man fast vergessen hatte. Wer in den 80ern jung war, wird vieles wiederentdecken.«
Myself

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