Peter Behrens: Das Gesetz der Träume

vergriffen

Peter Behrens
Das Gesetz der Träume

Roman
Aus dem Englischen von Brigitte Walitzek

560 Seiten. Gebunden.
€ 24,90   €[A] 25,60   
ISBN: 978-3-89561-455-2

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MI AN OCRAIS

Der Spätsommer, die Zeit, bevor die neuen Kartoffeln geerntet werden konnten, war MI AN OCRAIS, der hungrige Monat. Der Monat, in dem sein Vater zurückkam, um bei Carmichaels Ernte zu helfen.
Die einzige Zeit des Jahres, in der seine Eltern vereint waren. Seine Mutter hatte in diesen wenigen strahlenden Wochen, bevor ihr Mann wieder wegging, ständig gerötete, müde Augen. Mit ihm zusammen trank sie poitín, den sie den ganzen Rest des Jahres nicht anrührte. Alle auf dem Berg litten in dieser Zeit Hunger – Zähne blitzten, Augen glänzten fiebrig in sonnenverbrannten Gesichtern.
Kurz bevor Carmichaels Ernte anfing, gingen seine Mutter und sein Vater zusammen fort und überließen es Fergus, den kleinen Schwestern den Maismehlbrei zu kochen. Als sie drei Tage später zurückkamen, verrieten ihre sonnengegerbten Gesichter, das Gras in ihren Haaren und die Kratzer im Gesicht seines Vaters, dass sie ziellos herumgezogen waren, es miteinander getrieben, im Gras geschlafen, poitín getrunken, von Lust und Liebe und Vogeleiern gelebt hatten.
Seine Mutter ertappte ihn dabei, wie er sie anstarrte und schien seine Empörung und seine Verwirrung zu spüren. »Das Leben brennt heiß, Fergus. Zu heiß.«
Er hasste es, dass sie einfach machten, was sie wollten, hasste ihre Fähigkeit, jede Verantwortung zu vergessen, auch die für ihre Kinder.

»Du denkst, ich bin ein Schuft«, sagte sein Vater, Míchéal, zu ihm.
Sie standen auf Carmichaels bestem Weizenfeld, dem rosigen Feld, und wetzten ihre Sensen. Die Leute auf dem Berg hatten Namen für jede einzelne Ecke von Carmichaels Land. Ihre Sprache kannte dieses Land wie die Biene die Blume kennt. Fergus’ Mutter behauptete, das rosige Feld sei einst rot vor Blumen gewesen.
»Vor Blut«, sagte Míchéal.
Das rosige Feld. Das schwarze Feld. Das Altarfeld. Die Carmichaels selbst benutzten diese Namen nicht, wussten vielleicht nicht einmal, dass es sie gab. Míchéal konnte eine Sense wetzen wie kein anderer. Zu absoluter, purer Schärfe, vergleichbar einem verletzenden Wort. Und beim Mähen konnte ihm niemand das Wasser reichen.
»Was soll das grimmige Gesicht? Du siehst mich an, als hätte ich dir was gestohlen«, sagte Míchéal, während er die Klinge an seinem Daumennagel prüfte, eine hauchdünne Gewebeschicht davon abschälte.
Sie besaßen nichts, nicht einmal die Erntegeräte. Die Sensen und Forken gehörten alle dem Bauern, Carmichael.
Kleine Mädchen huschten wie Mäuse über die Stoppeln, sammelten büschelweise Halme ein und banden sie zu Garben zusammen. Frauen hoben die Garben mit Forken auf einen Ochsenkarren, der von Phoebes Bruder Saul gelenkt wurde.
Noch war Míchéal der beste Erntearbeiter, aber irgendwann würde Fergus ihn überrunden. Nicht in diesem Jahr. Aber vielleicht im nächsten. Insekten umzirpten sie, während sie sich, die Sensen schwingend, über das Feld arbeiteten, das Gleißen der Sonne im Nacken. Getreidestaub fraß sich in ihre Haut und färbte die Falten in ihren Ellenbeugen leuchtend rot.
Als Carmichael erschien, um nachzusehen, wie sie vorankamen, unterhielt er sich eine Weile mit Míchéal – auf Englisch. Für Fergus klang diese Sprache rau, wie ein Reibeisen, aber gleichzeitig auch verlockend; die Sprache, die auch aus Phoebes Mund floss. Um sich Phoebe näher zu fühlen, zwang er seine Gedanken in das Englische hinein, während er neben Míchéal und den anderen über das Feld schritt, ausholend, schwingend, ausholend, schwingend, obwohl die englischen Worte – zumindest die wenigen, die er kannte – nicht zu ¬dieser Arbeit passten. Nicht richtig.
Sobald die Ernte eingebracht war, würde Míchéal sie wieder verlassen. Richtung Norden ziehen, zusammen mit einer ganzen Schar von Maurern und Mauersetzern, bis nach Ulster, manchmal sogar bis nach Schottland, und nicht vor dem nächsten August zurückkommen, wenn die neue Ernte bevorstand. Míchéal sprach nur selten über sein Leben auf der Straße, aber Fergus hatte es sich ausgemalt: neue Scheunen, neue Mauern. Städte aus Stein und Flüsse voller Lachse. Üppige Weiden, auf denen Pferde grasten.
In ein oder zwei Wochen würde Míchéal wieder gehen.
»Du nutzt uns nichts«, sagte Fergus, als sie das nächste Mal am Feldrand stehenblieben, um ihre Sensen zu wetzen. »Du bist nie da. Für mich bist du kein Vater. Du nutzt uns nichts.«
Míchéal schüttelte den Kopf. »Und du bist ein richtiger Bauer. Du klebst viel zu sehr an deinem Stückchen Land.«
»Jemand muss es schließlich tun.«
Sein Stückchen Land.
Carmichael verteilte die Parzellen für die Kartoffeln jedes Jahr neu. Niemand bekam je zweimal denselben Acker. Der Bauer wollte nicht, dass seine Pächter ein bestimmtes Stück Land mehr als ein Jahr bewirtschafteten, weil er Angst hatte, sie könnten es zu sehr ins Herz schließen und vergessen, dass es ihm gehörte, nicht ihnen. Aber Fergus hatte trotzdem immer das Gefühl, dass es seins war. Sobald die Kartoffeln gesetzt waren, gehörte es ausschließlich ihm, und er hätte dafür getötet, wäre dafür gestorben.
Auf einer sorgfältig umgegrabenen Fläche von nur einem Viertelmorgen erntete er genügend Kartoffeln, um seine Mutter und seine Schwestern durchs Jahr zu bringen – fast. Nur in jenen letzten gleißenden Wochen des Spätsommers, kurz bevor die neuen Kartoffeln soweit waren, mussten sie sich von Maismehl ernähren. Aber seine Kartoffeln lieferten ausreichend Nahrung für mindestens zehn Monate. Und man brauchte dafür nur einen Spaten – um die Erde aufzubrechen und ein wenig zu zerstoßen. Keinen Pflug, kein Pferd. Er hätte hier oben sowieso kein Pferd halten können. Sie vertrugen das Berggras nicht. Und bei all den vielen Steinen wäre ein Pflug im Nu hinüber gewesen.
Jedes Frühjahr grub er seinen Acker um und legte die Setzkartoffeln in die Erde. Im Sommer bildeten sie grünes Kraut und wunderschöne kleine weiße Blüten. Das Schwein wurde mit Kartoffelabfällen gefüttert und verkauft, um die jährliche Pacht zu bezahlen – sie selbst bekamen das Fleisch nie zu schmecken. Sie ernährten sich von den Kartoffeln. Er allein aß jeden Tag fünf Pfund, gekocht, gedünstet oder als Kartoffelbrei. Im Winter gab es dazu vielleicht einmal ein paar Salzheringe, aber meistens aßen sie einfach nur Kartoffeln. Er bekam sie nie über.
Kartoffeln wurden nicht gemacht oder gemäht, wie das Heu oder das Korn des Bauern; sie wurden ausgehoben, freudig aus der Erde herausgehoben, wie eine Überraschung, die die Welt bereithielt.



PHYTOPHTHORA INFESTANS

Als sie Carmichaels Korn gemäht und eingebracht und die Stoppeln abgefackelt hatten, richtete der Bauer für seine Erntehelfer am Rand seiner besten Wiese, unter Eichenbäumen, deren Blätter im Wind rauschten, ein Essen aus – Schinken und Butter, Weißbrot und Äpfel. Es war schon dunkel, als die Pächter den Berg hinauf nach Hause gingen, Fergus ein Stück vor seinen Eltern, die die schlafenden kleinen Mädchen trugen. Der Abend war warm.
Sie waren schon an den ersten Hütten vorbei, als er den Verwesungsgestank bemerkte, körperlich und wild, der sich mit der Gewalt eines losgerissenen Wagenrads den Bergpfad herunterwälzte. »Oh mein Gott, was stinkt denn da so fürchterlich?«, rief seine Mut¬ter. »Jemand muss an den Gräbern gewesen sein!«
Ungetaufte Neugeborene wurden unter Steinen begraben, damit die Hunde nicht an sie herankamen. Manchmal wurden die Steinhaufen zu früh von einem Grab genommen, um für das nächste verwendet zu werden, so dass die kleinen Toten ungeschützt lagen – aber dieser Geruch war anders, gewaltiger.
Männer und Frauen rannten keuchend an ihm vorbei, aber er zwang sich, ruhig weiterzugehen.
Im letzten Jahr hatte es im Distrikt Kartoffelfäule gegeben, aber nur auf den Feldern am Fluss. Hier oben auf dem Berg hatten sie nichts davon gemerkt. Und sein diesjähriger Acker war guter, kalkhaltiger, wasserdurchlässiger Boden, der sicherste Boden überhaupt.
Trotz der Dunkelheit sah Fergus, wie die Leute auf ihren Äckern auf die Knie fielen und mit bloßen Händen in der Erde scharrten. Da konnte auch er sich nicht länger beherrschen und fing ebenfalls an zu laufen, dicht gefolgt von ¬Míchéal mit dem kleinen Mädchen, das vor Begeisterung juchzte.
An seinem Acker angekommen, sah Fergus auf den ersten Blick, dass seine Pflanzen, am Morgen noch gesund und grün, jetzt völlig schlaff und schwarz waren. Er kniete sich hin und grub erst eine aus, dann noch eine und noch eine. Die Kartoffeln, die an den Wurzeln hingen, waren verschrumpelt und matschig. Er grub jede einzelne Pflanze in der Reihe aus. Nicht eine der Kartoffeln war noch zu gebrauchen, sie waren nur noch violetter, giftiger Matsch, und er hörte die Klagen der Nachbarn durch die Dunkelheit hallen.



SCHLEIFER

Zehn Wochen später waren er und seine Familie die einzigen, die noch auf dem Berg lebten. Alle anderen hatten das Abtretungsgeld genommen, das Carmichael ihnen angeboten hatte und waren in der Hoffnung, ins Armenhaus aufgenommen zu werden, nach Scariff gegangen. Oder auf die Straße, um zu betteln. Oder wollten versuchen, bei den öffentlichen Arbeitsmaßnahmen unterzukommen, wo sie für Sixpence am Tag Steine klopfen und unter Hecken und in Erdlöchern hausen würden, die sie in die Straßenböschungen gegraben hatten. Schmal und grasbewachsen – Irlands lange Weide –, waren diese Straßenränder anscheinend das einzige Land in ganz Irland, das keinem der Großgrundbesitzer so richtig gehörte.
Die Nachbarn und Verwandten waren alle verschwunden. Geschwächt vom Hunger und vom schwarzen Fieber, wie sie waren, hatte Carmichael es leicht gehabt, sich ihrer zu entledigen. Wie Holzspäne, die man einfach vom Tisch fegt.
Die verlassenen Hütten wurden abgefackelt. Der Bauer und seine beiden Söhne – der dunkle Abner und der blonde Saul – steckten die Dächer aus Stroh und Torf mit öligen, übelriechenden Fackeln in Brand. Dann rammten sie mit einem schweren, eisenbeschlagenen Balken die Wände ein, bis die Hütten nur noch Geröllhaufen waren. Die besten Steine suchten sie heraus, schlugen den Mörtel ab und legten sie beiseite, um sie später für etwas Neues zu verwenden – für neue Mauern und Fundamente und Schornsteine für den Hof.
Fergus sah, wie Phoebes Brüder rund ein Dutzend Hütten einrissen. Manchmal half er ihnen dabei – für etwas zu essen. Eine Scheibe Brot mit Butter. Etwas kaltes Hammelfleisch. Ein Stückchen Käse. Einen Apfel.
Sie nannten es schleifen.

Sein Vater, Míchéal, der sein Leben lang auf Wanderschaft gewesen war, weigerte sich als Einziger, den Berg zu verlassen. Carmichael kam zur Hütte geritten und bot ihm mehr Geld an, aber Míchéal blieb bei seiner Weigerung.
Fergus saß auf einem Hocker vor der Hütte und beobachtete die Konfrontation zwischen dem Bauern auf seiner rotbraunen Stute und Míchéal, der sich auf einen Stock stützte.
»Mick, du weißt, dass du meine Geduld auf eine wirklich harte Probe stellst. Glaubst du, ich weiß nicht, was du erreichen willst, indem du deine Familie hungern lässt? Du spekulierst auf mein christliches Gewissen. Aber ich sage dir, du lässt deine Familie für nichts und wieder nichts leiden.«
»Ich weiß nur, wie ein Leben auf der Straße aussieht, Master.«
»Aber ihr könnt nicht hierbleiben.«
»Wir können nicht weggehen, Master. Sie wissen selbst, was aus uns wird, wenn wir gehen.«
Míchéal sprach das Wort Master aus wie etwas, was man mit dem Spülwasser auskippt. Carmichael straffte die Schultern, und Fergus sah die altmodische Büchse mit dem trichterförmigen Lauf, die am Sattel festgebunden war.
Auf anderen Ländereien im Bezirk hatte es Übergriffe gegeben. Gutsverwalter waren von Banden von Whiteboys angegriffen und verprügelt worden.
Alle Carmichaels glaubten, das Land gehöre ihnen. Fergus erinnerte sich, dass Phoebe vor langer Zeit, als sie acht oder neun waren und noch zusammen spielten, behauptet hatte, ihr Vater habe den Hof von ihrem Großvater übernommen, der ihn von seinem Vater übernommen hatte, und der wiederum von seinem, der ihn gegen kriegerische Stämme mit bemalten Gesichtern, wilde Tiere und ruchlose Heiden verteidigt hatte.
Nicht die Geschichte, die er kannte, aber eine Geschichte.
»Was sind ruchlose Heiden, Pheeb?«
»Ach, die machen Sachen«, hatte die neunjährige Phoebe sehr von oben herab erklärt.
»Was für Sachen?«
Sie waren beide fasziniert von Verbrechen, Greueltaten, Katastrophen, Unglücksfällen, Missbildungen, Verwünschungen, bösen Blicken, Giftmischern und allem, was schlecht und böse und verderbt war.
»Schreckliche Sachen. Sie schneiden dir den Schniepel ab und tun ihn in ein Einmachglas. Oder kochen Suppe aus deinen Ohren. Ihre Priester blöken wie Schafe. Sie rösten Bücher im Feuer und verwenden die Asche als Salz. Und stehlen kleine Babys. In den Bergen gibt es immer noch welche.«
»Im Ernst?«
»Oh ja.«
»Ich hab aber noch nie welche gesehen.«
»Weil du nicht richtig gesucht hast. Rebellen und Aufständische und Whiteboys und Gesindel« – ihr Ausdruck für Leute, die sie nicht kannten, obwohl sie so gut wie jeden kannten. »Männer mit Blut an den Händen.«
Schniepel war damals, als sie noch klein waren, ihr Ausdruck für Penis gewesen; seiner oft das Objekt ihrer Neugier. Auch die Sprache war damals etwas Aufregendes gewesen – knifflig, schwierig, ein Netz, das man auswarf, um Dinge einzufangen, die man nicht kannte.
Auf Carmichaels wohlbestellten Feldern längs des Flusses und überall, wo es eine richtige Straße gab, sprachen die Pächter Englisch. Aber untereinander, auf dem Berg, und im Umgang mit dem Vieh, sprachen die Männer und Frauen Irisch.
»Ihr könnt nicht bleiben.« Carmichael in perfekter Haltung auf seiner Stute – Rücken gerade, Füße leicht nach vorn, sein Gesicht eine braune Landkarte der Ungeduld. »Zwing mich nicht, Maßnahmen zu ergreifen, die ich nicht ergreifen will, Mick. Ich war wirklich mehr als fair.«
Míchéal beugte sich tiefer über seinen Stock. »Hier sind wir, und hier bleiben wir.«
»Du weißt, dass es in Portumna Dragoner gibt – ich könnte sie holen und dich einsperren lassen. Was würden deine Frau und deine Kinder dann machen? Zwing mich nicht, noch einmal hier raufzukommen, Mick. Ich warne dich. Zwei Pfund – das ist mein letztes Angebot, und du kannst mir glauben, der Gedanke, dir so viel zu zahlen, lässt mir die Haare zu Berge stehen.«
Míchéal schüttelte langsam den Kopf. Carmichael stieß ein aufgebrachtes Knurren aus und wendete seine Stute. Fergus sah Pferd und Reiter nach, die sich geschickt ihren Weg den Berg hinunter suchten.
»Was meinst du, Fergus?«, fragte Míchéal. »Hat dein Vater das Richtige getan?«
»Wir werden bald nichts mehr zu essen haben.«
»Woanders wäre es dasselbe. Aber deine Mutter und die Mädchen würden die Straße nicht überleben.«
»Du willst also, dass wir bleiben. Wieso?«
»Ich kann diesem Kerl gegenüber nicht klein beigeben«, sagte Míchéal. »Ich kann einfach nicht. Vielleicht sollte ich, aber ich kann nicht. Ich bringe es nicht über mich. Wenn ich tot bin, musst du tun, was du tun musst.«

Rezensionen

»Geschichte setzt sich zusammen aus Geschichten, und Peter Behrens zeigt uns eine Welt, in der skrupellose englische Landherren und der Ausfall einer einzigen Frucht, der Kartoffel, für Millionen von Iren Tod, Verzweiflung und Flucht mit sich brachten. Behrens ist ein wundervoller Geschichtenerzähler, sein Buch eine hinreißend geschriebene, poetische Erzählung von Heldenhaftigkeit, Liebe und – Sex. Und vom Triumph des menschlichen Geistes über hemmungslose Gier.«
Malachy McCourt

»Atemlos mit kurzen Sätzen, dann wieder stille Passagen von idyllischer Schönheit und poetischer Sprachkraft.«
Maria Frisé, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Peter Behrens erzählt Geschichten voller Wut und Liebe, deren ungeheure Wucht einen von Seite zu Seite treibt.«
Brigitte

»Heldenhaftigkeit, Gier, Liebe, Sex - eine grandiose Vorlage für einen epochalen Bilderbogen. Peter Behrens ist ein wirklich begabter Geschichtenerzähler.«
Nürnberger Zeitung

»Ein Buch, bei dem man vor Ende der Reise gar nicht von Bord gehen mag.«
Bettina Emmerich, HR1

»Eine sprachgewaltige Odyssee, die mitreißend erzählt ist.«
Elisabeth Wellershaus, mare

»Peter Behrens gelingt es auf beispielhaft tiefgründige Weise die immerwährende Problematik von Armut, Unterdrückung und schließlich Vertreibung zu thematisieren.«
Roland Krüger, Deutschlandradio Kultur

»Vergewaltigungen, Morde, Kartenspielertricks und manipulierte Boxkämpfe, Typhustode und Unternehmerenthusiasmus erinnern, so zusammengestellt, an Sternstunden amerikanischer Erzählkunst.«
Jan Drees, bücher

»Behrens' Debüt atmet den Geruch von Moos, Pferdedung und Salzwasser. Kitschig? Ein bißchen, aber selten habe ich ein Buch derart schnell und mit Genuß verschlungen.«
Reinhard Helling, Szene Hamburg

»Ein hinreißendes Buch über Heldenhaftigkeit, Liebe und Sex.«
Schwabenecho

»Das größte Kompliment, das man einem Buch machen kann: Man möchte nicht, daß es endet. Man möchte, daß es immer weitergeht.«
Holger Vonhof, Frankfurter Neue Presse

»Es ist die herbe Sprache, mit der Peter Behrens der Brutalität so etwas wie Schönheit verleiht.«
Peter Pisa, Kurier

»Stationendrama und Road-Movie, Entwicklungsroman und historischer Roman in einem; filmisch und bildstark in einer schönen, klaren Sprache erzählt.«
Bettina Schmidt, Sächsische Zeitung

»Ein Epos von großer Kraft!«
Freundin

»Ein lyrisches und dennoch lebensnahes Buch, ausgezeichnet mit dem höchsten kanadischen Literaturpreis.«
Playboy