Otto de Kat: Eine Tochter in Berlin

Otto de Kat
Eine Tochter in Berlin

Roman
Aus dem Niederländischen von Andreas Ecke

200 Seiten. Gebunden. Lesebändchen.
€ 19,95   €[A] 20,60   
ISBN: 978-3-89561-530-6

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»Unternehmen Barbarossa, Papa, 22. Juni, sie überfallen Russland, Carl hat den Befehl gesehen!«
Frühling 1941: Oscar Verschuur, niederländischer Diplomat in Bern, erhält die geheime Information über Hitlers geplanten Überfall auf Russland. Die Nachricht stammt aus verlässlicher Quelle, seine Tochter Emma ist mit dem Deutschen Carl Bielenberg verheiratet, der im Außenministerium arbeitet.
Oscar weiß, dass er diese Nachricht weitergeben muss, dass er die Alliierten warnen muss, dass der Überfall verhindert werden muss, aber er zögert, denn er weiß auch, dass sein geheimes Treffen mit Emma beobachtet wurde. Wenn er die Information weitergibt, ist Emma in Gefahr. Der einzige Mensch, den er ins Vertrauen ziehen kann, sitzt als Churchills engster Berater in London. Nach einer beschwerlichen Reise durch das verdunkelte Europa erreicht er London, wo auch seine Frau Kate lebt. Sein unangekündigter Besuch hat ebenso unerwartete wie dramatische Folgen.

Rezensionen

»Es [sind] die kleinen atmosphärischen Beschreibungen, die dieses Buch so bedrückend und bewegend machen. (...) Eine äußerst packende Lektüre.«
Jan Ehlert, NDR Kultur

»Spannend wird die Lektüre vor allem durch die genaue Beschreibung des Alltags unter Kriegsbedrohung und Nazi-Terror.«
Manuela Reichart, Deutschlandradio Kultur

»Otto de Kat thematisiert die Frage nach Handlungsfreiheit unter schwierigen Bedingungen.«
Kai U. Jürgens, Kieler Nachrichten

»[Otto de Kat] gelingt es stets aufs Neue brillant, große moralische Themen und historische Ereignisse zu eindrucksvollen kleinen Meisterwerken zu verknappen.«
Andreas Wirthensohn, Aargauer Zeitung

»Ein literarisches Schwergewicht.«
Rita Mielke, Rheinische Post

»Eine perfekte Mischung aus packendem Historienkrimi und melancholischer Liebesgeschichte - und das auf höchstem literarischen Niveau.«
Ute Wolf, Nürnberger Zeitung

»Otto de Kat ist ein Meister des Indirekten und der Diskretion.«
Viola Bolduan, Allgemeine Zeitung Mainz/Wiesbadener Kurier

»Eine spannende, atmosphärisch dichte Lektüre.«
Roana Brogsitter, Bayerischer Rundfunk, B5 Neues vom Buchmarkt

»De Kat verzichtet auf grausame Details, es sind die kleinen atmosphärischen Beschreibungen, die das Buch so bewegend machen. Ein Meisterwerk!«
Christiane Bays, Westdeutsche Allgemeine

»De Kat hat, wohltuend zurückgenommen, ein mitreißendes Buch geschrieben.«
Christoph Schröder, Journal Frankfurt

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