Mirko Bonné: Wie wir verschwinden

Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2009 (Longlist)

Mirko Bonné
Wie wir verschwinden

Roman

344 Seiten. Gebunden.
€ 19,90   €[A] 20,50   
ISBN: 978-3-89561-403-3

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WIE WIR VERSCHWINDEN, der erwartete neue Roman von Mirko Bonné, erzählt eine große Geschichte der Erinnerung: Raymond, Witwer mit zwei so lebhaften wie eigensinnigen Töchtern, erhält nach Jahrzehnten des Schweigens einen Brief seines todkranken Jugendfreundes Maurice, der ihn in die gemeinsam erlebte Vergangenheit zurückversetzt: nach Villeblevin, wo 1960 Albert Camus bei einem Autounfall ums Leben kam. Ein französisches Dorf und ein historisches Ereignis werden für zwei Jugendfreunde zum symbolischen Angelpunkt, um die fünfzig zurückliegenden Jahre zu erinnern und ihre Schicksalhaftigkeit anzuerkennen. Erinnerung an die eigene Jugend und das Sterben eines Idols verbinden sich zu einem ergreifenden Roman, der Mirko Bonné als einen der bedeutenden Autoren unserer Zeit zeigt. WIE WIR VERSCHWINDEN ist ein großes Buch der Erinnerung, ein Roman unseres Lebens wie des Sterbens einer Ikone des letzten Jahrhunderts: Albert Camus.
»Ich habe das alles in den Jahren nie vergessen, besonders nicht den einen Tag, den Unfall auf der Chaussee. Ich habe begonnen, über den Autounfall zu schreiben ...«

Rezensionen

»Er erzählt so ruhig und gelassen von der Kunst des Lebens und Sterbens, vom Umgang mit Trauer und Schuld, dass das ernste Thema alles tragische Pathos verliert.«
Martin Halter, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Bonné schafft eine Kollisionsstelle zwischen (literatur-)historischer Realität und literarischer Fiktion, die zu den eindruckvollsten Szenen zählt, die die deutsche Literatur der letzten Jahre hervorgebracht hat.«
Ulrich Baron, Süddeutsche Zeitung

»Mirko Bonné hat einen lebensklugen, reifen, menschenfreundlichen Roman geschrieben, dessen ruhiger und anrührender Erzählton ausgezeichnet zur Delikatesse in der Anlage der Figuren paßt.«
Tilman Krause, Die Welt

»Es gibt immer wieder Passagen, deren sprachliche Klarheit und Schlichtheit beglückend sind.«
taz

»Überhaupt besticht Bonnés Sprache durch Dringlichkeit und Innerlichkeit zugleich. Was geschieht, wird weniger 'erzählt', denn durch den Nachvollzug der psychischen Verstrickungen erlebbar gemacht.«
Claudia Kramatschek, Deutschlandradio Kultur

»Niemals sentimental erzählt Mirko Bonné seine Geschichte eines jugendlichen Scheiterns und erwachsener Versöhnung als Wechselspiel von Geschwindigkeit und Ruhe.«
Echo

»Von welcher Perspektive aus man Bonnés Buch auch liest - es ist so spannend wie weise.«
Thomas Neubacher-Riens, Frankfurter Neue Presse

»Das Sterben eines Idols verbindet Bonné mit einer Freundschaftsgeschichte zu einer Reflexion über Vergänglichkeit und die Macht des Schicksals. Ein klug und sicher erzähltes Buch.«
Journal Frankfurt

»Ein genialer Plot, der die Geschichte einer alten Freundschaft und ihrer Vergänglichkeit um den (wahren) Unfalltod Albert Camus' aufbaut. Absolut lesenswert.«
Barbara Meixner, BuchMarkt

»Es gelingt Mirko Bonné, ohne allzu große Gedankenschwere Camus’ Existenzphilosophie auch auf das spannungsreiche Verhältnis der beiden Freunde anzuwenden.«
Holger Schlodder, Darmstädter Echo

»Ein feinfühliger Roman, der Camus Tod beleuchtet und fast von ihm selbst stammen könnte.«
Cornelius Wüllenkemper, Radio France Internationale

»Ein ergreifender Roman, der Bonné als einen der bedeutenden Autoren unserer Zeit zeigt.«
KIELerLEBEN

»Bemerkenswert.«
Lothar Müller, Merkur

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