Margit Schreiner: Kein Platz mehr

Erscheint am 6. Februar 2018

Margit Schreiner
Kein Platz mehr

Roman

176 Seiten. Farbige Vorsätze. Gebunden. Lesebändchen
€ 20,00   €[A] 20,60   
ISBN: 978-3-89561-281-7

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Zettel, Tagebücher, Korrespondenzen, Zeitungsartikel, Fotos, Nippes aller Art: »Allein die Dinge, die sich im Laufe eines Lebens ansammeln!«
Gewohnt überspitzt und mit reichlich schwarzem Humor wettert Margit Schreiner über die Fülle, mit der wir uns tagtäglich umgeben. Dabei bleibt niemand verschont: Bruno stapelt Unterlagen in seiner neu hinzugemieteten (um Platz zu schaffen!) Bibliothek, Hans und Maria kaufen zwar nichts Neues, schmeißen aber auch nichts weg, Rudi und Franca leben in einem vollgestellten Schloss am Lago Maggiore und selbst bei Willi auf dem Land wird es eng. Da hilft nur das Aus- und Aufräumen – wenngleich dies noch mehr zutage fördert.

Ein so amüsanter wie treffender Roman über den Mangel an Platz, über Schriftsteller, die wie Messies leben, sowie über die problematische Müllentsorgung in Italien. Am Beispiel Japans geht Margit Schreiner der weltweiten Platzfrage nach, zeigt die irrwitzigen Folgen des Platzmangels und des Lärms auf ganze Gesellschaftsstrukturen. Wer glaubt, dass da nur noch die Flucht in den Himalaya oder den kanadischen Urwald bleibt, irrt sich. Denn ganz gleich, wie man es dreht und wendet: Es gibt keinen Platz mehr.

Rezensionen

»Es ist, wie Margit Schreiner es aufschreibt: Der Mensch ist an sich ungeeignet für die Welt. Das liest sich lustig-elegant, aber nur, bis dieser eine Satz kommt. Das ist ihre Note, erst die verschwenderische Leichtigkeit - und dann die Ohrfeige.«
Zsuzsa Bánk

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