Mareike Krügel: Die Tochter meines Vaters

»Honorable Mention« des
New-York-Book-Festivals 2008

Mareike Krügel
Die Tochter meines Vaters

Roman

316 Seiten. Gebunden.
€ 19,90   €[A] 20,50   
ISBN: 978-3-89561-073-8

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F. Lauritzen Bestattungen lautet die schlichte Botschaft auf dem Schild im Fenster. Felix - eigentlich Felizia -, die Tochter des Bestatters, weiß schon in der Wiege, welches Erbe sie in Kleinulsby bei Eckernförde antreten soll. Ihre Kindheitsjahre stehen unter dem Zeichen der elterlichen Prinzipien: Höflichkeit, Diskretion und Unauffälligkeit, denen sie jedoch mit ihrem stummen Freund Gunnar auf Mauern, Bäume und Häuser kletternd entflieht.
Mareike Krügel erzählt geschickt auf zwei Ebenen. Sie kontrastiert die Welt des Kindes Felix mit der der erwachsenen Felizia, die aus Kleinulsby ausbricht und ihr Geld mit der Deutung des Lebens aus Tarotkarten verdient. Die großen Gefühle, die sie täglich aus den Karten liest, meiden sie, und nur Cary Grant scheint sie aus ihrer pragmatischen Leidenschaftslosigkeit erlösen zu können. Doch der heißt eigentlich Schmidt und ist von einem Traumprinzen weit entfernt.

Mareike Krügel legt mit DIE TOCHTER MEINES VATERS sowohl einen nicht alltäglichen Entwicklungsroman vor, wie eine ergreifendkomische Familiengeschichte. Ihr trockener Sprachwitz wahrt dabei elegant die Distanz zwischen Schwarzem Humor und Empathie.

Rezensionen

»Ein wunderbar schräges Buch.«
Brigitte Young Miss

»Mareike Krügel setzt in ihrem zweiten Roman auf eine gelungene Mischung aus Witz, Komik und solider Ernsthaftigkeit.«
Frank Keil-Behrens, Titel-Magazin

»Ein nicht alltäglicher Roman, der wunderbar unaffektiert und mühelos die Alltäglichkeiten beschreibt, denen man nicht begegnen möchte, die aber trotzdem unausweichlich sind.«
Kreuzer

»In dieser Geschichte stimmt einfach alles.«
Christian Oelemann, buchkultur.de

»Ein cool-humorvolles Lesebonbon.«
Ellen Pomikalko, BuchMarkt

»Mareike Krügel gewinnt dem ernsten Geschlechterrollenspiel entwaffnend vergnügliche Seiten ab, ohne auch nur ansatzweise in Banalität zu versanden.«
Verdener-Aller-Zeitung

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