Mara-Daria Cojocaru: Anstelle einer Unterwerfung

Mara-Daria Cojocaru
Anstelle einer Unterwerfung

Gedichte

176 Seiten. Leinen. Lesebändchen.
€ 20,00   €[A] 20,60   
ISBN: 978-3-89561-645-7

In den Warenkorb

Was ist los mit uns? Und was weiß ein Mensch von einem Tier zu schreiben? Mara-Daria Cojocarus Gedichte sind ebenso vorsichtige wie eindringliche Antwortversuche. Sie legen Zeugnis ab von den Konflikten zwischen Menschen und Tieren, die immer auch dort entstehen, wo sich der Mensch seiner eigenen Tierlichkeit nicht sicher ist. »Es ist das / Alte Halsband Angst, nicht Mensch, nicht / Tier zu sein« – schreibt sie. Auch die Alternative – Gott zu sein oder zu spielen – scheint auf; oder was sonst mag es mit dem zwielichtigen Herrn Goselmanu auf sich haben, der durch den Band führt?
Mara-Daria Cojocaru entwirft eine neue Arten- und Beziehungskunde im Spiel mit Fachsprachen und poetischen Formen, die zum Nachforschen und Einfühlen gleichermaßen einladen, bis der Leser, unverhofft, seine Verwandtschaft mit dem Regenwurm entdeckt: »Er Erdwurm / Urmund / Du auch / Erdenwurm«.

Rezensionen

»Vergleichbar mit jüngeren Arbeiten von Jan Wagner oder Marion Poschmann subjektiviert die Jungautorin die Flora und Fauna, eignet ihr eine Stimme zu.«
Björn Hayer, BÜCHERmagazin

»Das klingt niedlich, ist aber stets kühn und kühl zugleich (...) Unbedingt lesen!«
Claudia Kramatschek, Deutschlandradio Kultur

»Sie reagiert nicht auf politische Impulse, sie sendet politische Impulse, und zwar heftigst.«
Insa Wilke, Deutschlandradio Kultur

»Cojocarus Verse sind Rätsel. Schillernd, irisierend. Sie scheinen zu atmen. Ein pulsierender Rhythmus verbindet die Worte.«
Simone Guski, Humanistischer Pressedienst

»Was Gedichte alles können!«
Nico Bleutge, Stuttgarter Zeitung

»Sehr plastisch, traurig und bildhaft.«
Elke Engelhardt, Signaturen Magazin

»Wer den Mut aufbringt, die Literatur derart eindringlich und zugleich voller Sprachlust an ihre Pflichten zu erinnern, sollte unbedingt gelesen werden.«
Alexandru Bulucz, Der Tagesspiegel

»Genau jene wache Demut der Erkenntnis zwischen Lachen und Trauer ist es, die Cojocarus (...) Gedichte atmen.«
Monika Vasik, Fixpoetry