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Lawrence Ferlinghetti: Little Boy

100. Geburtstag am 24. März 2019

Lawrence Ferlinghetti
Little Boy

Roman
Aus dem Englischen von Ron Winkler

E-Book
ISBN: 978-3-7317-6156-3
€ 17,99

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»So habe ich mein ganzes Leben lang geschrieben«, sagt der legendäre Beatnik-Dichter Lawrence Ferlinghetti über »Little Boy«, den aufregenden Roman über sein Leben, das nun bald 100 Jahre umspannt. Er erinnert sich darin an die Trennung von seiner Mutter, an seine Kindheit bei einer Tante in Frankreich und wie er bei einer wohlhabenden, aber kaltherzigen Pflegefamilie in Bronxville aufwuchs. Zugleich fängt er in einem turbulenten Strom aus Gedanken und Assoziationen das magische Lebensgefühl seiner Generation ein. Im Kalifornien der fünfziger Jahre gründete Ferlinghetti, nachdem er in Paris studiert und den Zweiten Weltkrieg als Marinesoldat im Pazifik und den D-Day in der Normandie miterlebt hatte, den Buchladen und Verlag City Lights, wo Ginsbergs »Howl« erschien und Kerouac und Burroughs ein und aus gingen. So wild, wie der Beat in Musik und Literatur tobte, so temperamentvoll und leidenschaftlich lässt Ferlinghetti den Anbruch der Hippiebewegung wieder lebendig werden, empört sich, mischt sich ein, klagt an − und beschwört die Kunst als politischen Protest.

Rezensionen

»Eine Legende: einer der bekanntesten und einflussreichsten Dichter der USA.«
New York Times

»Unser wahrer amerikanischer Dichter.«
Patti Smith

»Ein mutiger Mensch und ein mutiger Poet.«
Bob Dylan

»Lawrence bringt einen erst zum Lachen, dann überwältigt er einen mit der Wahrheit.«
Francis Ford Coppola

»Unverblümt, scharfsinnig und humorvoll.«
Barbara Munke, dpa

»Der gute alte stream of consciousness, anspielungsüberreich wie beim mittleren Saul Bellow, und nebenbei muss die Weltliteratur von Plato über Dante und Cervantes abgehandelt werden.«
Willi Winkler, Süddeutsche Zeitung

»Beginnt wie ein Roman, aber nach nicht einmal dreißig Seiten hebt er ab, (...) strömt um Gegenwärtiges und Vergangenes, mit zauberhafter Ironie.«
Franziska Hirsbrunner, SRF

»Dieser Erzähler-Freigeist, dessen Gedanken und Geschichten auf wildeste Weise ins Kraut schießen und mäandern, ist mit Lawrence Ferlinghetti doch aufs Engste verwandt.«
Ulrich Rüdenauer, WDR3

»So ist auch Ferlinghettis Little Boy ein hirnrauschenerzeugendes Weltpoem, nichts weniger.«
Bettina Fraschke, HNA Hessische/Niedersächsische Allgemeine

»Ein unwiderstehlicher Flow (...), der mich an Coltrane-Tracks denken lässt und den man (...) als Statement gegen den dämlichen Trend zu breitest ausgewalzten Romanen verstehen kann.«
Franz Dobler, Junge Welt

»Eine Art Autobiografie, die konventionell beginnt und schließlich als reißender Wortstrom über die Ufer tritt, eine poetische Meditation, im Wortsinn ohne Punkt und Komma.«
Frank Schäfer, taz

»Was Intertextualität in der Moderne bedeutet, bekommt man vielleicht an keinem Werk so deutlich zu fassen wie an Ferlinghettis.«
Jan Wiele, FAZ