Julia Trompeter: Die Mittlerin

Julia Trompeter
Die Mittlerin

Roman
Umschlagbild von Alex Katz

216 Seiten. Gebunden. Lesebändchen.
€ 19,95   €[A] 20,60   
ISBN: 978-3-89561-635-8

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Was macht man, wenn man von einer Literaturagentin den Auftrag bekommt, einen Roman zu schreiben – jedoch gar nichts erzählen will? Die junge Frau, die sich voller Bedenken an die Aufgabe der Mittlerin herantastet, gerät dabei ins Schwitzen. Sie stürzt sich in Gedanken, Gefühle und immer absurder werdende Ereignisse. Drei Geistesgrößen beeinflussen sie: der österreichische Schriftsteller Thomas Bernhard, der antike Philosoph Aristoteles sowie besagte Mittlerin. Doch bevor die Protagonistin die Konfrontation mit dem Eigenen zulassen kann, muss sie sich der Außenwelt stellen. Auf dem Weg zu sich selbst begegnen ihr der fischgraue Oskar, der fabelhafte Bear sowie Köfte-Belmondo, der attraktive Mann der Mittlerin. Dabei wird sie in reger Auseinandersetzung mit der literarischen Tradition immer bewusster zur Erzählerin ihrer eigenen Geschichte.
Julia Trompeter wirft in ihrem Debüt einen Blick auf den Literaturbetrieb und die Berliner Szene, nimmt es mutig mit literarischen Vorbildern auf und erzählt dabei eine unterhaltsame Selbstfindungsgeschichte ganz eigener Art.

Rezensionen

»Quasi aus dem materielosen Nichts wird hier ein Roman erschaffen, der spielerisch leicht von Thomas Bernhard und Platon und der täglichen Prokrastination erzählt.«
Richard Kämmerlings, Die Literarische Welt

»Ein sprachgewaltiger, vielschichtiger Roman, (...) von dem man sich vor allem wünscht, die Geschichte möge bitte nicht zu Ende gehen...«
Renate Naber, WDR5 Bücher

»Julia Trompeter und ihre Erzählerin brauchen generell nur ein paar Sätze, um eine Welt entstehen zu lassen. Darum geht es beim Romanschreiben.«
Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau

»Die Wortschöpfungen, die am Ende solcher Selbstbespiegelungen stehen, sind oft von einer funkelnden sprachlichen und intellektuellen Qualität.«
Thomas Jordan, BR2 Diwan

»Julia Trompeter, die gelernte Philosophin, integriert die vielen Sujets in einen sanften Erzählton, der Humor aufweist und das Leben in Form eines überdimensionalen Essays verhandelt.«
Thomas Linden, Kölnische Rundschau

»Ein Roman über das Romane-Schreiben also, ein Nachdenken über Sinn und Unsinn von Literatur. (...) Glücklicherweise hat die Kölner Autorin aber viel Leichtigkeit und Selbstironie.«
Kerstin Meier, Kölner Stadt-Anzeiger

»Julia Trompeter schreibt schöne, bildhafte und schlaue Sätze.«
Margarete Stokowski, taz-Blog Buchmesse

»Je weiter der Romantext fortschreitet, desto mehr gewinnt er an Kraft, denn die Autorin spielt zunehmend virtuos mit den verschiedenen Ebenen der Wirklichkeit (...).«
Dierk Wolters, Frankfurter Neue Presse

»DIE MITTLERIN ist eine clevere Buch-im-Buch-im-Buch-Anordnung. Der Roman widerlegt das Vorurteil, wonach die deutschsprachige Literatur Humor nur vom Hörensagen kenne.«
Wolfgang Paterno, Profil

»Es geht also eigentlich nicht um viel in Trompeters Roman. Und aus dem Wenigen macht sie eine humorvolle Innenschau des Literaturbetriebs.«
Stefan Möller, LEO

»Dieses wunderbare Buch […] gehört zum Raffiniertesten und Unterhaltsamsten, was man über das Schreiben und über das Nicht-Schreiben lesen kann.«
Thedel von Wallmoden, Literaturblatt für Baden-Württemberg

»Ein Schmaus für Literaturwissenschaftler und Literaturliebhaber.«
Das Debüt (Blog)

»Auch aufgrund der vielschichtigen, doppelbödigen Anspielungen auf den deutschen Literaturbetrieb und die Gentrifizierung Berlins ist dieser schmale, aber gehaltvolle Roman ein großer Lesespaß (...).«
Ingeborg Jaiser, Titel Kulturmagazin

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