Joshua Cohen: Buch der Zahlen

SWR-Bestenliste März 2018

Joshua Cohen
Buch der Zahlen

Roman
Aus dem Englischen von Robin Detje

752 Seiten. Farbige Vorsätze. Leinen. Lesebändchen
€ 32,00   €[A] 32,90   
ISBN: 978-3-89561-627-3

In den Warenkorb

Ein gescheiterter Autor verliert am 11. September alles, was ihm am Herzen liegt: Seine Frau verlässt ihn, sein Buch floppt, der Buchladen, in dem er sein Geld verdient, liegt in Trümmern. Da erhält er den lukrativen Auftrag, die Memoiren eines Mannes zu schreiben, der genauso heißt wie er und ansonsten sein genaues Gegenteil ist: Ein Internetmogul, Erfinder des Algorithmus, der die totale Überwachung ermöglicht und unser aller Leben verändert.
Autobiografie, Familiengeschichte, Ghostwriting fur Anfänger, Silicon-Valley-Historie, internationaler Thriller, Sexkomödie – Buch der Zahlen ist ein überschäumendes Buch und in Amerika Kult.

Rezensionen

Robin Detje ist für den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Übersetzung nominiert!

Begründung der Jury:
»Es funkelt und glitzert und knallt und zischt – Cohens Sprach-Furor kennt keine Grenzen, und Detje steht ihm in nichts nach. Lustvoll bildet er die wild voran preschenden Sätze nach, erfindet Wörter und inszeniert einen verbalen Höhenrausch.«

»Aberwitzig! (...) ein großes Romankunstwerk.«
Jan Wiele, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Joshua Cohens Buch der Zahlen ist der Epochenroman des Internetzeitalters.«
Nicolaus Freund, Süddeutsche Zeitung

»Joshua Cohen ist ein ganz und gar außerordentliches Genie.«
Christian Kracht

»Ein rasantes Werk voller Wortwitz, postmoderner Erzählspiele und kluger Gedanken.«
Jan Wilm, Tagesspiegel

»Ein abenteuerliches Buch um Identitätsverlust und die Macht der neuen Medien.«
Christoph Schröder, Journal Frankfurt

»Eine ganz eigene rhythmische Sprache.«
Sarah Gruber, Ö1 Morgenjournal

»Klug gedacht und intelligent gemacht.«
Jan Ehlert, rbb Inforadio

»Der Epochenroman des Internetzeitalters.«
Nicolas Freund, Süddeutsche Zeitung

»Ein wilder Stilmix, ein Informations-Tsunami aus Emails, Zitaten, Interviews, Zahlenmystik und Detailwissen über Internettechnologie: Zeugnis eines Kampfes zwischen klassischen literarischen Verfahrensweisen und ihrer Verselbstständigung.«
Casten Hueck, Deutschlandfunk Kultur

»Analog zum Internet unheimlich und überfordernd, aber auch verdammt unterhaltsam und unwiderstehlich.«
Philipp Rimmele, ZDF aspekte

»Cohen ist ein Virtuose der Sprache.«
Ulrich Steinmetzger, Mitteldeutsche Zeitung

»Der neuste, klügste Roman zum Thema digitale Zukunft.«
Lisa Schneider, Radio FM4

»An spielerischen Einfällen ist hier kein Mangel.«
Mario Scalla

»Es ist auch eine Geschichte über Lebenshaltungen, Weltbilder und den eigenen Umgang mit Privatsphäre. Ein Buch, das den Leser herausfordert und am Ende belohnt.«
Uta Kenter, SRF

»Ein Buch für einen Leser, der zwei Dinge sein muss: Ein Gourmand und ein Gourmet, ein Vielfraß und ein Feinschmecker.«
Martin Ebel, SRF Literaturclub

»Cohen gelingt es, die Gründerzeit des Computerzeitalters als spannende Heldengeschichte zu erzählen.«
Martin Ebel, Tages-Anzeiger

»Das Buch hat so gut wie kein anderes, das ich kenne, die Modi des Internets in Literatur abgebildet.«
Beate Tröger, WDR 3

»Das ist eine Sprachexplosion.«
Andreas Isenschmid, 3sat Kulturzeit

»Sein satirischer Internetroman ist vielleicht der erste, der das Medium ernst nimmt.«
Dominik Kamalzadeh, Der Standard

»Das Buch ist und macht atemlos.«
Hildegard Keller, SRF Literaturclub

»Cohen zeichnet den unfreiwilligen, doch unvermeidlichen Sündenfall der IT-Pioniere nach.«
Angela Schader, Neue Zürcher Zeitung

»Cohen lässt den Leser den Faden verlieren, führt dem Leser so die Vielfalt, aber auch die Flüchtigkeit des Mediums vor Augen.«
Uta Kenter, SRF Kulturplatz

»Verrückt ist das, wild, verspielt, rauschhaft. Man benötigt gute Nerven (und Geduld) dafür.«
Stefan Berkholz, Diwan: Das Büchermagazin

»Ein literarischer Großentwurf, wie er vielleicht einmal im Jahrzehnt vorkommt.«
Felix Stephan, Süddeutsche Zeitung

»So wird die Erfindung des Internets zu einer Schöpfungsgeschichte der anderen Art.«
Martina Läubli, NZZ am Sonntag

»Buch der Zahlen ist Familien- und Literaturbetriebsroman, ist Liebes- und Fremdgehroman, Technologie- und Deutschlandroman.«
Samuel Hamen, Deutschlandfunk

»Cohen führt die Welt der Bücher und Suchmaschinen zusammen.«
Ulrich Steinmetzger, Sächsiche Zeitung

Außerdem erschienen von Joshua Cohen

Joshua Cohen: Solo für SchneidermannJoshua Cohen: Vier neue Nachrichten