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Jana Scheerer: Das Meer in meinem Zimmer

NDR-Buch des Monats Juli 2020

Jana Scheerer
Das Meer in meinem Zimmer

Roman

E-Book
ISBN: 978-3-7317-6183-9
€ 17,99

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Als Jolandas Vater Pax kurz vor ihrem Abitur stirbt, kann ihre Mutter es nicht fassen. Jolanda muss ins Krankenhaus, um nachzufragen, ob er wirklich tot ist. Es stimmt – Ex um drei Uhr dreiundzwanzig, wird ihr mitgeteilt. Doch ihre Mutter weigert sich, seinen Tod zu akzeptieren. Verwirrt und wie gelähmt spielen Jolanda und ihre jüngere Schwester Lilli das Spiel mit. Doch die künstliche Normalität ist brüchig. Erinnerungen an das Leben mit Pax holen Jolanda ein: Die Nordseepension, die er betrieb, ohne je einen Gast zu haben. Seine aufbrausende Unberechenbarkeit. Seine leidenschaftliche, wütende, irrsinnige Suche nach einem verschollenen Schiffswrack. Als die kleine Lilli voller Verzweiflung nachts ins Watt läuft, um nach dem Vater zu suchen, führt das Leugnen seines Todes fast in die Katastrophe. Jolanda muss handeln.
Jana Scheerers Roman Das Meer in meinem Zimmer erzählt von einer Familie, die ihr Zentrum verliert und sich neu finden muss – alle zusammen und jede für sich allein.

Rezensionen

»Eine stille Geschichte vom Abschiednehmen und Loslassen vor einer phantastischen Kulisse: einem alten Haus auf einer Hallig nahe der Nordseeküste.«
Jacqueline Masuck, der divan in Berlin

»Die Welt einer Familie, die aus den Fugen gerät – eine Vaterfigur, die ausgerechnet Pax heißt und alles andere als unkompliziert ist – im Hintergrund das Meer und seine wechselnden Gezeiten. Jana Scheerer erzählt so wunderbar doppelbödig, mit feinen Zwischentönen von dem Ausnahmezustand in einer Familie, dass man selbst ins Wanken gerät.«
Antje Höft, Buchhandlung Heymann in Hamburg-Eppendorf

»Jana Scheerer hat absolut einen eigenen Ton! Erbarmungslos legt sie die Struktur dieser Familie bloß, die sich gegenseitig kaum Liebe und Anerkennung schenkt. Das macht sie aber nicht schwer und düster, sondern unglaublich komisch, witzig und mit viel Ironie.«
Kirsten Jahn, Thalia Hildesheim

»Ich habe den Roman sehr, sehr gerne gelesen. Die Geschichte fängt
 die Eigentümlichkeit der Halligen und das Besondere des Wattenmeers unglaublich gut ein. Vor allem das Wattenmeer, das zumindest eine Zeit lang am Tag alles offenbart, was es bei Flut verdeckt, birgt eine unglaubliche Faszination in sich, und genau der scheint auch Pax zu verfallen.
 Was für ein Charakter und was für eine Obsession! Jolandas Familiengeschichte hat mich sehr berührt. Wahnsinnig atmosphärisch, erschütternd und emotional!«
Mirjam Vogel, Mayersche in Düsseldorf

»Wir Buchhändler*innen suchen ja stets Perlen aus dem Meer der Neuerscheinungen. Und genau so eine habe ich gefunden: Das Meer in meinem Zimmer. Eine tragikomische Geschichte, bei der man lacht, zutiefst berührt und gleichzeitig glücklich ist. Für alle Leser*innen, die Bücher mögen, die aus der Reihe tanzen.«
Simone Finkenwirth, Scheller Boyens Buchhandlung in Büsum

»Auch einige Tage nach dem Zuklappen des Buches, wirkt die Geschichte
noch in mir weiter - für mich persönlich ein Qualitätsmerkmal für ein
gutes Buch.«
Nina Hermann, Buchhandlung Heymann in Schenefeld

»Man hört Jolanda denken, sprechen, fühlen: Diese beim Lesen entstehende Nähe ist der Kompass, der einen durch dieses Buch führt. Wie durchs Watt, bevor die Flut kommt.«
Peter Helling, NDR Kultur

»Wie hier mit Schmerz, Erinnerungen und all diesen Dingen umgegangen wird, [...] das halte ich für sehr anrührend. Zumal alles in einer klaren, einfachen, sehr guten Sprache geschrieben ist.«
Margarete von Schwarzkopf, Domradio