Jörg Schröder: Siegfried

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Jörg Schröder
Siegfried

Jörg Schröder erzählt Ernst Herhaus
Mit einem umfangreichen Anhang mit zahlreichen Abbildungen und Faksimiles

544 Seiten. Gebunden
€ 28,00   €[A] 28,80   
ISBN: 978-3-89561-252-7

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Eines der aufregendsten Bücher der deutschen Literatur erscheint endlich wieder, dazu noch in stark erweiterter Ausgabe: Siegfried, das Skandalbuch, das Jörg Schröder Ernst Herhaus erzählte: »Ein Selbstbekenntnis, ein Stück Entblößungsliteratur, wie man es so rücksichtslos von deutschen Literaten bislang nicht gewohnt war«, stand im Spiegel bei Erscheinen, »DIE BOMBE IM GELBEN UMSCHLAG« sah Dieter E. Zimmer in der ZEIT, die FAZ wusste: »ein Buch, das zum Erschütterndsten gehört, das in deutscher Sprache zu lesen ist.«

Die Lebensgeschichte des Jörg Schröder, die Geschichte des März Verlags, welcher der kulturrevolutionäre Verlag Deutschlands gewesen ist, liest sich auch heute noch so elektrisierend wie bei Erscheinen 1972, Siegfried ist heute »so aufregend wie damals, ein Vulkan, einzigartig, skandalträchtig noch immer.« (Peter W. Jansen in der FAZ).

Zum 80. Geburtstag von Jörg Schröder am 24. Oktober 2018 erscheint die finale Ausgabe des Siegfried, von Barbara Kalender mit einem umfassenden Anhang ausgestattet, der Leben und Werk des Jörg Schröder bis in unsere Tage erzählt.

Rezensionen

»Eine geniale Selbstoffenbarung, die alle lesen sollten, die noch wissen wollen, was Lesen ist.«
Dietmar Dath, FAZ

»Das ›Kultbuch‹, das diese Genrebezeichnung ausnahmsweise verdient.«
Philipp Haibach, Literarische Welt

»Jörg Schröder ist eine bundesrepublikanische Verleger-Legende (...) Anders als viele autobiografische Bücher, die nach vierzig Jahren altbacken wirken, hat dieses keine Patina angesetzt.«
Annett Gröschner, Süddeutsche Zeitung

»Ein phänomenales Pandämonium der Literatur- und Sozialgeschichte.«
Albrecht Götz von Olenhusen, literaturkritik.de

»Neben der forcierten Müllmann-Attitüde leuchtet das Reine, Unschuldige, Schöne noch immer am hellsten.«
Frank Schäfer, junge Welt

»Das eigentliche Talent des Erzählers Schröder liegt in der Aufmerksamkeit, mit der er in jedem Mikrokosmos (...), die psychischen und die sozialen Dynamiken beobachtet.«
Jan-Frederik Bandel, neues deutschland

»Schröders archaisches, gegen alle gängigen narrativen Konventionen verstoßendes Erzählen hat Verve und Wucht.«
Frank Schäfer, Rolling Stone

»Und wer es immer noch nicht weiß: Siegfried ist Verlags-, Kulturgeschichte und Geschichte der Bundesrepublik, wie man sie sonst nirgendwo zu lesen bekommt, in einem.«
Ulrich Faure, BuchMarkt

»Die Geschichte entwickelt einen eigentümlichen Sog.«
Jörg Sundermeier, Tagesspiegel

»Er hat diejenigen, die lesen und wissen und begreifen wollten, statt im stehenden Gewässer des Mainstreams herumzuplanschen, mit der Wahrheit des Untergrunds versorgt.«
Wiglaf Droste, junge Welt

»Oft und zu Recht sind Jörg Schröders Sprachgewalt und -witz gerühmt worden, seine Frechheit, sein Esprit, sein unternehmerischer Elan, die Entschlossenheit, mit der er Ross und Reiter nennt.«
Gerhard Henschel, junge Welt

»Schröder (...) hat das orale Erzählen zur literarischen Form geadelt.«
Enno Stahl, Deutschlandfunk

»Die Story ist ordentlich verwickelt und unterhaltsam, zumindest so wie Schröder sie in seinem autobiografischen Buch Siegfried schildert. Deshalb unbedingt selber lesen!«
Wolfgang Frömberg, Kaput – Magazin für Insolvenz und Pop

»Ein nach wie vor bemerkenswertes Buch. Zeitgeschichte ist es unbedingt, ein Grund vielleicht auch, Zeiten nachzutrauern, in denen ein März-Verlag zumindest möglich war.«
Thomas Morawitzky, Stuttgarter Zeitung

»Man schaut der sexuellen Revolution beim Laufenlernen zu.«
Florian Felix Weyh, Deutschlandfunk

»Das vielleicht legendärstes Skandalbuch des deutschen Literaturbetriebs nach 1945.«
Christian Möller, WDR 3