Inka Parei: Die Schattenboxerin

Hans Erich Nossack-Preis

Inka Parei
Die Schattenboxerin

Roman

184 Seiten. Gebunden.
€ 18,90   €[A] 19,50   
ISBN: 978-3-89561-105-6

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Hell, die Schattenboxerin, lebt in Berlin, im verrottenden Seitenflügel eines ehemals vornehmen jüdischen Mietshauses. Ihr gegenüber wohnt ebenso zurückgezogen, die Dunkel, mit der sie nicht mehr verbindet, als das Klo auf halber Treppe.
Als die Dunkel eines Tages spurlos verschwindet, macht sich Hell, zunächst von nichts getrieben als einer Art sportlichem Ehrgeiz, auf die Suche. Die Spur führt zu März, einem jungen Mann, der mit Hilfe eines alten Photos seinen Ostberliner Vater sucht. Im Rucksack trägt er die Beute eines Bankraubs mit sich. Er kennt die Dunkel von früher, hat sie in Berlin getroffen und wieder verloren.
Die Spur zu März führt aber allem Anschein nach auch zu jenem Vergewaltiger, dessen Tat sie dazu brachte, asiatische Kampfkunst zu lernen, eine Schattenboxerin zu werden.
Inka Pareis »Die Schattenboxerin« ist ein stilistisch hinreißender, herber Großstadtroman von heute. Er redet nicht dem Mythos »New Berlin« das Wort, sondern entwirft schonungslos das Bild einer harten Slum-Metropole. Dies alles ist gekonnt verwoben mit einer eleganten Detektivgeschichte - das Debut einer vielversprechenden Autorin.

Rezensionen

»Dieses Debut ist ein Versprechen.«
Thomas Wirtz, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Ein denkwürdiger Roman. Ein überraschendes Talent.«
Elmar Krekeler, Die Welt

»Inka Parei gibt der Geschichte eine ungeheure Spannung, indem sie ihr Thema, das Unglück der Brutalität, mit den Mitteln des Actionfilms verhandelt.«
Agnes Hüfer, Süddeutsche Zeitung

»Mehr als nur eine Talentprobe eines literarischen Debuts.«
Ute Stempel, Neue Zürcher Zeitung

»Ein wunderbar herber Hauptstadtroman.«
Ulrike Knöfel, Der Spiegel

»In einer Sprache von bestechender Schärfe und poetischer Brillanz beweist Inka Parei in ihrem Debütroman, daß sie gegen den Moloch des modernen Berlin anzuboxen versteht.«
Brigitte

»Diese junge Autorin ist für die Kunst des Schreibens gemacht.«
Ursula März, Frankfurter Rundschau

»Mit Inka Parei ist zweifellos ein neues Talent auf der literarischen Bühne zu begrüßen.«
Eberhard Falcke, Bayerischer Rundfunk

»Ich empfehle Inka Parei DIE SCHATTENBOXERIN, weil der Autorin ein Berlin-Text gelingt, in dem die verrotteten Zonen der Stadt etwas Phosphoreszierendes bekommen.«
Caroline Neubaur, Focus

»Inka Parei untersucht die Nuancen von Grau. Es ist ihr ernst mit dem Schreiben. Große Literatur kommt doch meist aus Schmerz.«
Irmtraud Gutschke, Neues Deutschland

»Die Spannung hält über hundertachtzig Seiten lang. In kurzen Sätzen und Dialogen, in scharfen Bildern wird sie vorangetrieben. Wie in einem Actionfilm...«
Karin Grossmann, Sächsische Zeitung

»Eine bestechende Parabel jungdeutscher Verlorenheit in einer schneidend klaren, zupackend konkreten Sprache.«
Saarbrücker Zeitung

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