Erhältlich bei allen gängigen E-Book-Händlern.

Gert Loschütz: Ein schönes Paar

SWR-Bestenliste März 2018

Dieses Buch gibt es in kleinster Stückzahl auch als signierte Ausgabe zu kaufen. Schreiben Sie uns eine E-Mail.

Gert Loschütz
Ein schönes Paar

Roman

E-Book
ISBN: 978-3-7317-6133-4
€ 17,99

E-Book kaufen

Beim Ausräumen seines Elternhauses stößt der Fotograf Philipp auf einen Gegenstand, der in der Geschichte seiner Eltern eine entscheidende Rolle gespielt hat. Die beiden, Herta und Georg, waren ein schönes Paar. Philipp erinnert sich an ihr junges Liebesglück, ihre Hoffnungen und Gefährdungen, an die überstürzte Flucht seines Vaters aus der DDR in den Westen. Das hätte, da ihm die Mutter und der Junge ein paar Tage später folgten, der Beginn eines erfüllten Lebens sein können, tatsächlich aber trug die Flucht den Keim des Unglücks in sich. Nach und nach geht Philipp das Paradoxe der elterlichen Beziehung auf: Dass es die Liebe war, die ihre Liebe zerstörte. Damit aber ist die Geschichte, die auch sein Leben überschattet hat, nicht vorbei. Am Ende stellt er fest, dass Herta und Georg all die Jahre über miteinander verbunden waren, auf eine Weise, die sie niemandem, nicht einmal sich selbst, eingestehen konnten.
Ein ergreifender Roman über Liebe und Vergänglichkeit vor dem Hintergrund der deutschen Teilung.

Rezensionen

»Gert Loschütz ist der David Lynch unter Deutschlands Romanautoren«
Jenny Hoch, Der Spiegel

»In diesem Buch gibt es nichts, was nicht aus gutem Grund dort steht, wo es steht. Das Nichtexplizite ist (...) ein Ausdruck literarischer Eleganz und Intelligenz.«
Christoph Schröder, Zeit online

»Poesie des Unglücks.«
Jana Felgenhauer, Stern

»Dieses Buch ist so spannend, dass man es höchst ungern aus der Hand legt, bevor man nicht auf der letzten Seite angelangt ist.«
Antje Liebsch, Brigitte Woman

»Loschütz macht daraus einen brillianten Mini-Politthriller, bei dessen Lektüre dem Leser der Atem stockt.«
Erik Lim, Südwest Presse

»Die Erkundung einer komplizierten Liebe.«
Christoph Schröder, Journal Frankfurt

»Ein kraftvoller und ergreifender Roman über die Liebe. Ein sprachlich und inhaltlich intensiver Roman vor dem Hintergrund deutscher Geschichte.«
Hauke Harder, Leseschatz.com

»Mit Ein schönes Paar durchbricht Gert Loschütz die Schallmauer zur Weltliteratur.«
Peter Schultze-Kraft, Badische Zeitung

»Diese besondere Liebe (...) ist von einer berührenden Präsenz.«
Constanze Matthes, Zeichen & Zeiten

»Dieses behutsame Herantasten an Indizien, dieses Rückerinnern und Vergewissern, das mehr und mehr zur Trauerarbeit wird, macht den Roman zu einer gewichtigen Neuerscheinung des Frühjahrs.«
Guntram Lenz, Mittelhessen

»Ein menschliches, kluges Buch, das tief berührt.«
Solveig, Lovelybooks

»Eine melancholische Studie über Größe, Stolz und Verletzlichkeit der Liebe.«
Thomas Neubacher-Riens, Frankfurter Neue Presse

»Unendlich behutsam.«
Salli Sallmann, Kulturradio

»Sacht ist die vermutlich autobiografische oder zumindest historisch reale Erfahrung ins Fiktive, fast Mythisch-allgemeine verschoben. (...) Bedingungslos hart und unfassbar zart.«
Insa Wilke, Süddeutsche Zeitung

»Ein beeindruckend vielschichtiger, atmosphärisch dichter Roman.«
Gerrit Bartels, SWR 2 Kultur

»Meisterhaft!«
Marion Victor, Faust-Kultur

»Nicht nur ist die Konstruktion dieses Romans kunstvoll und elegant, auch die Sprache Loschütz' arbeitet sich ungewöhnlich und genau durch die Schichtungen des Erinnerten.«
Lore Kleinert, neue-buchtipps.de

»Ein eindrücklicher, sorgsam komponierter und ausgestalteter Roman über die Liebe in den Zeiten der deutschen Teilung.«
Gundula Ludwig, NZZ Bücher am Sonntag

»Es ist ein Charakteristikum seiner Art (...), immer tiefer und tiefer in den Strudel einer Geschichte einzutauchen und mit subtilen, zarten Andeutungen das Leben (...) nachzuzeichnen.«
Lerke von Saalfeld, FAZ

»Bewundernswert ist die kunstvolle Gestaltung des Romans, der jähe und doch unmerkliche Wechsel in Perspektive und Chronologie und die Genauigkeit der Beobachtungen.«
Erich Hackl, konkret Magazin

»Der Stil von Loschütz erinnert an Proust: atemberaubende, präzise Satzkonstruktionen, ein teilnahmsloser Erzähler.«
Ruthard Stäblein, hr2

»Leise, aber umso eindringlicher kommt dieser Roman daher und geht einem beim Lesen tiefer und tiefer unter die Haut.«
Heiko Buhr, lebensart

»Loschütz macht das so wunderbar unaufgeregt, dass man am Ende zuklappt und noch mal von vorn anfängt.«
myself