Gabriele Tergit: Effingers

SPIEGEL-Bestsellerliste
Independent Bestseller Platz 5
6. Auflage vergriffen
7. Auflage ab 12.8. lieferbar

Gabriele Tergit
Effingers

Roman
Umschlagbild von Lesser Ury
Mit einem Nachwort von Nicole Henneberg

904 Seiten. Gebunden. Lesebändchen.
€ 28,00   €[A] 28,80   
ISBN: 978-3-89561-493-4

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»Effingers« ist ein Familienroman – eine Chronik der Familie Effinger über vier Generationen hinweg. Außer dass sie Juden sind, unterscheidet sich ihr Schicksal in nichts von dem anderer gutsituierter gebildeter Bürger im Berlin der Jahrhundertwende. Alle fahren sie im sich immer wiederholenden Lebenskarussell, das sich durch Glück, Schmerz, Leichtsinn, Erfolg und Scheitern dreht. »Effingers« ist ein typisch deutsches Bürgerschicksal in Berlin, wie es das der »Buddenbrooks« in Lübeck war.
Als der Nationalsozialismus sich breitmacht, wird das deutsche Schicksal zu einem jüdischen. Wer wachsam ist, wandert aus.
Die Geschichte der Familie Effinger beginnt mit einem Brief des 17-jährigen Lehrlings Paul Effinger, und sie endet mit einem Brief: dem Abschiedsbrief des nunmehr 80-Jährigen kurz vor seiner Deportation in die Vernichtungslager.

Rezensionen

»Das umfangreiche Buch ist, um es mit drei deutlichen Worten zu sagen, erstaunlich, mutig und bedeutend.«
Axel Eggebrecht, Nordwestdeutscher Rundfunk

»Geprägt von präganten Charakteristiken, pointierten Dialogen und lakonischen Bemerkungen, zwar mal melancholisch, mal bitter, mal sarkastisch, aber nie lamentös und nicht anklagend, dabei voll blitzendem Witz.«
Erhard Schütz, Die Welt

»Dass dieses Buch nicht längst ein fester Bestandteil des deutschen literarischen Kanons ist, halte ich für einen Skandal.«
Thea Dorn, Das literarische Quartett

»Ein Epochenoman, ein jüdischer Epochenroman zwischen Fontane und Thomas Mann! [...] Sogstoff! Lesen! Wirklich!«
Volker Weidermann, Das literarische Quartett

»Es gibt keinen anderen Roman, der wie dieses Werk, das untergegangene Berlin und die Welt der jüdischen Berliner rettet. Er ist von einer verstörenden Wahrhaftigkeit.«
Jens Bisky, Süddeutsche Zeitung

»Dieses famose, lebensfrohe, optimistische und tieftraurige Panoptikum des jüdischen Deutschlands muss seinen festen Platz im deutschen Kanon finden und behalten. Es ist ein großes Fest.«
Volker Weidermann, Literaturspiegel

»Wer es liest, wird die beschriebenen Menschen über viele Jahrzehnte begleiten und manche davon sehr ins Herz schließen.«
Sabine Rohlf, Berliner Zeitung

»Effingers, das ist ein gewaltiger Familienroman, ein deutsches Epos, ein Generationenbuch, ein Berlinroman, lebendige Geschichtsschreibung am Beispiel zweier fiktiver Familien (...) so groß- und einzigartig.«
Sätze&Schätze

»Unendlich wichtig (…), große Literatur. Die Entdeckung des Jahrzehnts.«
Thorsten Martinsen, Feuilletöne

»Effingers ist ein überaus spannender, komplexer Gesellschaftsroman, der sich schon aufgrund seiner vielen Dialoge wie ein Filmplot liest.«
Gisa Funck, Deutschandfunk

»Die Autorin hat eine verschwundene Welt für die nächsten Generationen festgehalten.«
Dorothee Wahl, Frankfurter Rundschau

»Tergits Roman ist aber nicht nur ausgesprochen klug und unterhaltsam, sondern streckenweise auch auf eine Musil'sche Art witzig.«
Florian Keisinger, fixpoetry

»Tergit schreibt leicht, musikalisch, mit einem guten Gehör dafür, wie die
Leute so reden, und einem feinen, zutiefst humanistischen Witz.«
Juliane Liebert, Die Zeit

»Den Vergleich mit den Buddenbrooks braucht dieser Gesellschaftsroman nicht zu scheuen, jedenfalls nicht, was kulturhistorische Genauigkeit, die Lebendigkeit der Dialoge, Spannung und Zeitlosigkeit anbelangt.«
Literaturblatt für Baden-Württemberg

»Eine Mischung aus Pageturner und höchstem literarischen Anspruch.«
Tobias Schwartz, Der Tagesspiegel

»Sie schreibt so konkret, nüchtern, am Alltagsleben interessiert, dass man quasi selbst durch das sich zur modernen Großstadt mausernde Berlin spaziert.«
Marie Schmidt, Süddeutsche Zeitung

»Effingers ist ein betörend sinnlicher Jahrhundertroman, der vor allem durch atmosphärische Dichte und kulturgeschichtlichen Perspektivenreichtum fesselt.«
Oliver vom Hove, Der Standard

»Feministische Buddenbrooks.«
Axel Brüggemann, Jüdische Allgemeine

Außerdem erschienen von Gabriele Tergit

Gabriele Tergit: Der alte GartenGabriele Tergit: Der glückliche GärtnerGabriele Tergit: Etwas Seltenes überhauptGabriele Tergit: Käsebier erobert den Kurfürstendamm