Franziska Gerstenberg: Obwohl alles vorbei ist

Erscheint am 26. Januar 2023

Franziska Gerstenberg
Obwohl alles vorbei ist

Roman

296 Seiten. Gebunden
€ 24,00   €[A] 24,70   
ISBN: 978-3-89561-339-5

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Kurz vor dem 11. September 2001 begegnen sich Charlotte, die Frau aus dem Osten, und Simon, der Mann aus dem Westen. Mit der Geburt ihres Kindes verlassen sie Berlin und ziehen nach Dresden in Charlottes Elternhaus. Doch die ersten Brüche zeigen sich schnell, und obwohl nach Greta noch Karl auf die Welt kommt, ist die Ehe bald nicht mehr zu retten. Das Paar trifft eine folgenreiche Entscheidung: Haus und Familie werden buchstäblich aufgeteilt; sie bewohnt mit dem Sohn die eine Haushälfte, er mit der Tochter die andere. Das Heranwachsen in dieser falschen Normalität hinterlässt seine Spuren. Karl, ein Einzelgänger, stalkt seine Schwester, und als Greta sich politisch engagiert, will er ihr zeigen, was er kann – mit fatalen Konsequenzen. Am Ende muss sich nicht nur die Familie fragen: Wie kann man weitermachen, obwohl alles vorbei ist?
Franziska Gerstenberg fängt in ihrem großen Familien- und Gesellschaftsroman all die achtlosen Momente ein, die schließlich in die Katastrophe münden. Mit poetischer Sprache zeichnet sie ein eindringliches Bild der vergangenen zwanzig Jahre und sucht nach dem rettenden Potenzial der Liebe.

Rezensionen

»Ein Entwicklungsroman, wie es ihn noch nicht gegeben hat!
Über zwei Jahrzehnte und aus vier Perspektiven erzählt Franziska Gerstenberg virtuos und fesselnd von einer Familie, in der aus Träumen so unerbittliche Alpträume werden, dass nur noch die Liebe sie daraus befreien kann. In dieser psychologisch so feinsinnigen wie schonungslosen Analyse steckt derart viel Welt- und Zeitgeschichte, dass der Roman von Seite zu Seite eine immer stärkere Sogwirkung entfaltet und weit über das Ende hinaus nachwirkt. ›Obwohl alles vorbei ist‹ – ein Buch, das man nicht
vergessen kann.«
Lucy Fricke

»›Obwohl alles vorbei ist‹ liest sich gleichzeitig als mitreißend erzählte Liebesgeschichte und Schadensbericht vom ältesten Schlachtfeld der Menschheit namens Familie, das niemand unverwundet verlässt.«
Inger-Maria Mahlke

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