Eimear McBride: Das Mädchen ein halbfertiges Ding

Eimear McBride
Das Mädchen ein halbfertiges Ding

Roman
Aus dem Englischen von Miriam Mandelkow

256 Seiten. Gebunden. Lesebändchen
€ 21,95   €[A] 22,60   
ISBN: 978-3-89561-292-3

Eine junge Frau wächst in der Enge einer irischen Kleinstadt auf, das Leben ihrer Familie ist von der Krankheit ihres Bruders geprägt. Der Vater verlässt die Familie, die Mutter sucht Halt in einem übersteigerten Glauben und unterwirft sich und die Kinder einem strengen Regiment. Das Mädchen rebelliert gegen die Kälte und muss um die zärtliche Verbindung zu ihrem Bruder kämpfen. Voller Freiheitsdrang stürzt sie sich in gefährliche Abenteuer. Doch ihr wahres Leben spielt sich im Kopf ab, in wilden, schroffen Gedanken voll sarkastischem Witz.

Eimear McBrides Debütroman ist eine literarische Sensation und hat mit seiner unvergesslichen Sprache für Furore gesorgt.

»Sätze von Eimear McBride sind wie das Leben: Ohne Punkt und Komma bis zum Ende eine wilde Jagd.«
Joshua Cohen, New York Times

• Internationaler Kritikererfolg

• Lizenzen in 20 Länder vergeben

• Ausgezeichnet mit zahlreichen Preisen:

Baileys Women’s Prize for Fiction
Goldsmiths Prize
Kerry Group Irish Novel of the Year
Desmond Elliott Prize
Geoffrey Faber Memorial Prize
Shortlist Folio Prize
Shortlist Dylan Thomas Prize
Nominierung für den Los Angeles Times Book Prize

Rezensionen

»Die Vollkommenheit dieses Buchs liegt in seiner virtuos gestalteten Rohheit und Wildheit.«
Sabine Peters, Büchermarkt, Deutschlandfunk

»Dass sich trotz der zum Teil nur angedeuteten Wortfetzen (...) ein atmosphärisch so dichtes und detailliertes Bild einstellt, macht die Faszination dieses Buchs aus.«
Nicole Hoffmann, Missy Magazine

»Die Eindrücke sind ineinander verschachtelt und miteinander verwoben, sodass eine Vorstellung von Gleichzeitigkeit entsteht, die ganze Gefühsstrudel umfasst anstatt Handlungselemente säuberlich aneinanderzureihen.«
Christa Nebenführ, buchkultur

»Eimear McBride hat eine Prosa geschaffen, die um Atem, um sich selber ringt; die dann und wann schlau und heftig zuschlägt, nur um sich wieder wegzubiegen.«
Angela Schader, Neue Zürcher Zeitung

»Liest man einige Passagen laut, wird man von der eigentümlichen Musikalität dieser zugleich überbordenden und zerfallenden Sprache überrascht.«
Carola Ebeling, taz

»McBrides Roman berichtet mit herber Schönheit von der menschlichen Hässlichkeit. Ein Buch für unerschrockene Leser, die der Autorin (...) folgen bis ins tiefste Dunkel.«
Frank Heibert, tell review

»Eimear McBride setzt klare Verweise auf Traditionsthemen der irischen Gegenwartsliteratur. Zugleich dekonstruiert sie diese. (...) Es geht um die Abgründe des menschlichen Seins.«
Tanya Lieske, Die Welt

»McBride tastet die menschliche Psyche mit ihren Worten ab.«
Maja Fiedler, swr 2

»Ein besonderer Roman, nicht nur wegen des Schreibstils: Einfühlsam und schonungslos (...). Berührend, alarmierend und nicht einfach, dennoch sehr zu empfehlen.«
Ellen Kipple, ekz Bibliotheksservice

»Eimear McBride hat für den Roman eine wilde, virtuose und ganz eigene Sprache entwickelt, eine fragmentarische und unerhört verdichtete, oft lyrische Sprache.«
Sabine Peters, Berliner Zeitung

»Ein virtuoses Stück Literatur«
Tanya Lieske, wdr 5 Bücher

»Die Autorin wischt sprachliche und erzählerische Konventionen beiseite, (...). Sie entfaltet dabei große Musikalität und kann sich zu zarten Beschwörungen von Nähe fügen.«
Carola Ebeling, Literturblatt für Baden-Württemberg