Burkhard Spinnen: Kram und Würde

Burkhard Spinnen
Kram und Würde


288 Seiten. Gebunden.
€ 19,90   €[A] 20,50   
ISBN: 978-3-89561-041-7

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Darf man Panda-Bären drollig finden? Hat das Unwort des Jahres zu recht diesen Titel bekommen? Was ist von der Bahnpreisreform zu halten? Sollen Männer Hüte tragen? Wie war Ihr schönster Tag? Und was war Ihr schrecklichstes Weihnachtsgeschenk? Die Redaktion hätte dazu gerne 3500 bis 4200 Zeichen bis übermorgen um 11.
Ein Werbespruch für Beton lautete vor Jahren: »Es kommt drauf an, was man daraus macht.« Ähnliches gilt für solche wiederkehrenden Anfragen von Zeitungen und Zeitschriften an den Schriftsteller: Er kann sie als lästige Störungen abtun; er kann sie nach dem Motto »Großer Ertrag bei kleinem Aufwand« professionell abarbeiten. Oder.
Oder er ist Burkhard Spinnen. Und der freut sich noch immer wahrhaft diebisch über Gelegenheiten, das allseits Bekannte höchst befremdlich und das Dauergeräusch des Aktuellen unerhört finden zu dürfen. Schließlich sind es eine unstillbare Neugier und ein ureigener Blick auf die Welt, die ihn haben Schriftsteller werden lassen.

KRAM UND WÜRDE sammelt Spinnens Glossen und Feuilletons aus den letzten zehn Jahren, geordnet nach der Chronologie ihres Entstehens. BEI DIESER GELEGENHEIT könnte das Buch auch heißen, nach Spinnens Lieblingsautor der Kleinen Form, Alfred Polgar. KRAM UND WÜRDE heißt es, weil es in den Texten so häufig darum geht, das eine im anderen zu finden.

Rezensionen

»Frisch und gelassen zugleich wirken Burkhard Spinnens gesammelte Feuilletons und Glossen. Ihre fast kindliche Neugierde und Wendigkeit, gepaart mit überraschenden Beobachtungen und blitzgescheiten Analysen.«
Sylvia Schwab, hr

»Spinnen kann über alles schreiben: Niemals wird er banal oder geschwätzig. Stets wird die Literatur bei ihm zum intellektuellen Abenteuer.«
Harald Klauhs, Die Presse

»Burkhard Spinnen ist kein Bewohner des Elfenbeinturms, eher ein Gast auf der Gegentribüne, möglichst in der Nähe der Mittellinie als Ausdruck einer ironischen Objektivität.«
Darmstädter Echo

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