Burkhard Spinnen: Der schwarze Grat

Herbert Quandt Medien-Preis 2003

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Wirtschaftsbuchpreis Financial Times 2003

Niederrheinischer Literaturpreis 2004

Burkhard Spinnen
Der schwarze Grat

Die Geschichte des Unternehmers Walter Lindenmaier aus Laupheim

312 Seiten. Gebunden.
€ 19,90   €[A] 20,50   
ISBN: 978-3-89561-037-0

»Ein Glücksfall für die Gegenwartsliteratur.«
Frankfurter Rundschau, Michael Braun

Das kommt nun wirklich nicht jeden Tag vor. Ein Autor lernt per Zufall einen mittelständischen Unternehmer kennen. Man kommt ins Gespräch; und da bietet der Unternehmer dem Autor an, ihm die Geschichte seines Lebens und die seiner Firma zu erzählen. Ausführlich und vorbehaltlos. Und keine Bange! sagt er, als der Autor abwiegeln will, mit einer so strahlenden wie langweiligen Erfolgsgeschichte werde er nicht aufwarten. Der Autor bittet um eine Kostprobe und dann um Bedenkzeit. Schließlich beginnt die Arbeit. Sechs Jahre später ist ein Buch entstanden, wie es bislang keines gibt.
»Der schwarze Grat« ist das Portrait eines ebenso außergewöhnlichen wie typischen Vertreters einer im Grunde unbekannten Spezies. Den Fabrikbesitzer Walter Lindenmaier aus Laupheim kennt die Öffentlichkeit bislang so wenig wie die Literatur den mittelständischen Unternehmer, von dem gerade heute wieder das Wohl und Wehe der deutschen Wirtschaft abhängen soll. Der Unternehmer verschwindet in Deutschland vielmehr hinter uralten Vorurteilen, sein Image setzt sich aus wenigen holzschnittartigen Klischees zusammen.
»Der schwarze Grat« aber stößt die Tür auf in ein authentisches Unternehmer-Leben und in eine real existierende Firma. Dabei geht es um deren manchmal spektakuläres Auf und Ab, es geht um die sehr individuelle und hochgradig spannende Geschichte eines Familienunternehmens. Zugleich erscheint darin die Wirtschaftsgeschichte der Bundesrepublik von ihren Anfängen zwischen Kriegstrümmern bis zu ihrer Gegenwart unter dem Damoklesschwert der Globalisierung.
»Der schwarze Grat«, das ist, erzählt auf dem Boden des Dokumentarischen, ein Lehrstück über Erfolg und Misserfolg, über Macht und Ohnmacht des Mittelständlers und insbesondere über den menschlichen Faktor in der Wirtschaft. Und es ist auch ein Lehrstück über das Verhältnis des Erzählens zur Realität.

Rezensionen

»Ein Glücksfall für die Gegenwartsliteratur. Hier ist nicht nur eine Faktographie eines mittelständischen Unternehmens entstanden, (...) auch eine anrührende Geschichte über autokratische Väter und übereifrige Söhne (...).«
Frankfurter Rundschau, Michael Braun

»Herausgekommen ist ein fesselnder und einfühlsamer Bericht aus der Wirklichkeit, der fast ebenso viel über die Entstehung von Literatur verrät wie über den Unternehmer L.«
Die Zeit

»"Der schwarze Grat" (Schöffling & Co.) (...) zeigt ein ganz anderes Bild als es die Wirtschaftsteile der Zeitungen darstellen. Menschlicher - aber paradoxerweise auch unmenschlicher.«
Wirtschaftsbuchpreis der Financial Times Deutschland und getAbstract, Oktober 2003

»Klar, humorvoll und authentisch geschrieben. Wer dieses Buch einmal in der Hand hat, legt es nur ungern wieder weg.«
impulse, Platz 1 der wichtigsten Business-Romane, August 2003

»Tatsächlich kann man über dieses Buch sagen, dass man daraus auf spannende, leicht fassliche Weise sehr viel über die (...) Ökonomie eines mittelständischen Unternehmens lernt (...).«
Süddeutsche Zeitung, Thomas Steinfeld

»Eine gelungene Mischung aus persönlicher Biographie und Sozialroman, lehrreichem Sachbuch und spannendem Wirtschaftskrimi.«
Handelsblatt

»Eine ganz erstaunliche Geschichte! Und wie er sie erzählt!«
Handelsblatt, Götz Alsmann

»Eine außerordentliche Dokumentation. Vom ›schwarzen Grat‹ aus soll die deutschsprachige Literatur absteigen in die Täler der Ökonomie.«
Literarische Welt, Wieland Freund

»Ein beständiges Auf und Ab, der dauerhafte Kampf eines Mittelständlers ums Überleben in Zeiten der Globalisierung. (..) Wie in einem Krimi.«
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

»Ein Glück für den Leser: Wo sonst kann man so Präzises (und dabei Lesbares) über Unternehmertum und Finanzgeschäfte erfahren?«
Welt am Sonntag

»Das Buch fasziniert auch, weil sich in Spinnens Staunen über die Wirtschaft der typische Generalverdacht der Kulturbeflissenen gegen alles Erfolgreiche manifestiert.«
Süddeutsche Zeitung

»Wenn man Ihr Buch liest, dann weiß man, was schwäbischer Mittelstand ist.«
SWR-Büchertalk, SCHÜMER & DORN

»‚Der schwarze Grat‘ - eine Gratwanderung, die Einblicke in die Mysterien und Abgründe des mittelständischen Unternehmertums gewährt.«
Bayerischer Rundfunk

»Da ist einfach alles dabei, internationale Verflechtung, Anlagebetrug, unternehmerische Fehlentscheidung, Vertrauensseligkeit und Missvertrauen im falschen Moment und nicht wenig menschliche Niedertracht.«
Stuttgarter Zeitung, Julia Schröder

»Burkhard Spinnen berichtet von Rationalisierungsplänen und Bilanzen so packend, als wär's ein Krimi. Im Grunde ist es das ja auch.«
Hannoversche Allgemeine Zeitung

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