Bernd Wagner: Die Sintflut in Sachsen

Bernd Wagner
Die Sintflut in Sachsen

Roman
Umschlagbild von Veronika Wagner

432 Seiten. Gebunden. Lesebändchen
€ 24,00   €[A] 24,70   
ISBN: 978-3-89561-142-1

In den Warenkorb

Wir sind in Wurzen, einer kleinen Stadt bei Leipzig, Joachim Ringelnatz ist hier geboren, die Familie Wagner, deren Weg wir bis heute verfolgen, betreibt eine Schmiede, den Mittelpunkt eines Familienlebens, das Bernd Wagner zum Thema eines hinreißenden, eines bedeutenden Romans unserer Jahre macht. Wir erleben sein Aufwachsen, erfahren Vieles über kleinstädtische Verhältnisse, Intrigen und Zukunftspläne und werden erzählend in politische Händel einer Zeit und einer Haltung verstrickt, die wir längst überwunden glauben.
Es ist eine Welt, in der noch das Gaslicht brennt, der Kanonenofen bullert oder eine Fahrt mit der Eisenbahn einem Abenteuer gleicht. Aber das ergibt kein Bild der Idylle, kein nostalgisches Bild eines verschwundenen Landes, sondern wie deutsches Leben und Erleben in der Zeit des Entstehens zweier deutscher Staaten sich entwickelte, erfahren wir sinnlich und bisweilen derb direkt durch Bernd Wagners Roman, der auch ein Reigen schauriger Geschichten ist, wie sie das vergangene Jahrhundert überreich bereithielt.
Bernd Wagners Panorama deutschen Lebens im kleinen Wurzen wie im großen Leipzig ist ein faszinierendes Buch für unsere Zeit.

Rezensionen

»Ein selbstkritischer Heimatroman ohne modische Ostalgie und identitäre Deutschtümelei.«
Hans-Christoph Buch, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Die Sintflut in Sachsen ist ein Buch über Leben und Zeiten, über Glück und Schmerz, mal tragisch, mal witzig.«
Thomas Mayer, Bücherwelten

»Wagner beschreibt die untergegangene quirlige Wurzener Welt der Handwerker. Alles pulsierte.«
Haig Latchinian, Leipziger Volkszeitung

»Bernd Wagner erzählt in kräftigen Farben und vielen Details von seiner Familie. Damit liefert er zugleich ein Zeitbild aus Sachsen.«
Karin Großmann, Sächsische Zeitung

»Ein riesiges Panorama deutsch-deutschen Lebens im vergangenen Jahrhundert.«
Thomas Mayer, Leipziger Volkszeitung

»(...) ein schön zu lesener Roman, in dessen Geschichte, Charaktere und Orte man sich erst einfinden muss. Aber dann ist jede Seite ein Genuss.«
Swenja Brauer, leipziglauscht.de

»Wunderbarer Roman mit großer menschlicher Komik.«
Norbert Kron, mdr artour

»Diese prallen Bilder haben auch etwas Archaisch-Gemütliches.«
Salli Sallmann, rbb Kulturradio

»Eine stets farbige und bilderreiche, sowohl augenzwinkernde als auch grobe Sprache.«
Constanze Matthes, Zeichen und Zeiten

»Chronologisch treibt Wagner die Erinnerungen von seiner Geburt bis zum Tod der Mutter und dem Muldehochwasser von 2002 voran.«
Das Dresdner Stadtmagazin

»Von seiner Beobachtungsgabe und seiner Fabulierkunst lebt der Roman.«
Tilman Winterling, Deutschlandfunk Büchermarkt

»Ein Feuerwerk an Witz und Kurzweil (...). Zeitroman, Entwicklungsroman, Gesellschaftsroman, Familienchronik, Selbstbildnis. Ein Roman auch, der die Jahre staatssozialistischer Herrschaft fast lückenlos abbildet.«
Erich Hackl, konkret

»Eine etwas andere DDR Geschichte, (...) die nicht (...) die Entbehrungen hervorhebt, sondern den Alltag in einer Familienschmiede schildert (...). Eine fesselnde Geschichte.«
Elisabeth Schlemmer, bookreviews.at