Berit Glanz: Pixeltänzer

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Ausgezeichnet mit dem Literaturpreis und dem Publikumspreis Mecklenburg-Vorpommern 2017

Berit Glanz
Pixeltänzer

Roman

256 Seiten. Gebunden. Lesebändchen
€ 20,00   €[A] 20,60   
ISBN: 978-3-89561-192-6

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Elisabeth, von allen nur Beta genannt, arbeitet in einem Startup: Ihr Alltag wird von Pitches und Teambuilding-Maßnahmen bestimmt; in ihrer spärlichen Freizeit entwickelt sie Tiermodelle am 3D-Drucker und probiert sich durch die Berliner Eisdielen. Als ein Fremder unter dem seltsamen Alias Toboggan sie über eine App kontaktiert, ändert sich ihr Leben. Sein Profilbild weckt ihre Neugier, doch anstelle einer Antwort schickt er sie auf virtuelle Spurensuche. Sie führt Beta zu der Geschichte des Künstlerpaars Lavinia und Walter, das in den Zwanzigerjahren in grotesken Ganzkörpermasken Tanztheater aufführte und mit bürgerlichen Konventionen brach. Statt der erhofften Befreiung von gesellschaftlichen Zwängen kommt es zur Tragödie, als Lavinia zur Waffe greift. Doch je mehr Beta von den beiden erfährt, sich in ihre Hingabe an die Kunst hineinversetzt und mögliche Auswege erkundet, desto stärker wird die Sehnsucht, aus ihrem eigenen oberflächlichen Dasein auszubrechen. Eine Reise nach Barcelona bietet ihr und ihrem Team die ungeahnte Möglichkeit, Technik ins Absurde oder doch in Kunst zu verwandeln – und Beta ergreift ihre Chance.

Rezensionen

»Ein faszinierendes Romandebüt, das das Absurde und Unberechenbare in der Vergangenheit und Jetztzeit feiert (...) grandios.«
Katharina Manzke, BücherMagazin

»Pixeltänzer verbindet Kunst der Gegenwart mit Künstlern der Weimarer Zeit. (...) im Schreiben selbst durchstößt Glanz die Decke in die digitale Welt.«
Cornelia Geißler, Berliner Zeitung

»Glanz' Debüt ist innovativ und endlich einmal ein gelungenes Beispiel dafür, wie man Digitales in Prosa überführen kann.«
Marius Müller, Buch-Haltung

»Berit Glanz sprengt das Romanformat und vernetzt ihren Text mit der virtuellen Welt.«
Marlen Hobrack, der Freitag

»Ein vielschichtiger Roman, der in der hippen, technik-hypenden Gegenwartswelt Berlins beginnt und seinen Bogen schlägt zu den expressionistischen Künstlerwelten Hamburgs.«
Hauke Harder, leseschatz

»Wie Berit Glanz in ihrem ersten Roman diese Verknüpfung der beiden Welten scheinbar mühelos gelingt, (...) das ist großartig und ermutigend. Als Roman. Und als Idee.«
Volker Weidermann, Spiegel Online

»Das humorvolle, mit vielen literaturhistorischen Wassern gewaschene, auf gegenwärtig getunte Debüt einer freudig auf Diskurswellen surfenden Autorin.«
Insa Wilke, Süddeutsche Zeitung

»Ein rundum gelungenes Debüt.«
Stefan Härtel, Bookster HRO

»Ein ausgefeilter und dabei den Fun Factor nie aus den Augen lassender Debütroman von Berit Glanz.«
Insa Wilke, SWR 2 Lesenswert Magazin

»Eine der interessantesten Neuerscheinungen dieses Bücherherbstes. (...) Ein klug konstruiertes, faszinierendes Debüt.«
Oliver Pfohlmann, Der Tagesspiegel

»Glanz erzählt von der wunderbaren Seite des Internets, von den endlosen Möglichkeiten zur Vertiefung und Bildung. (...) ein besonders relevanter Beitrag zum Genre des quasidystopischen Gegenwartsromans.«
Jan Jekal, taz

»Glanz besitzt die Gabe, zwei zunächst völlig gegensätzliche Stränge zu verweben und eine spannende, erhellende und nachdenklich stimmende Geschichte zu erzählen.«
Gérard Otremba, Sound & Books