George Grosz: Ein kleines Ja und ein großes NeinGeorge Grosz: Ein kleines Ja und ein großes Nein

George Grosz – Ein kleines Ja und ein großes Nein

Sein Leben von ihm selbst erzählt



Im Anhang:
Ulrich Becher, Der große Grosz und eine große Zeit
Mit zahlreichen Farbtafeln und Abbildungen

416 Seiten. Fadenheftung. Gebunden.
€ 34,90   €[A] 35,90   SFR 56,90
ISBN: 978-3-89561-332-6

Hier schrieb einer der originellsten und unabhängigsten Köpfe des 20. Jahrhunderts sein bewegtes Leben auf: George Grosz. Der aufsässigste und explosivste unter den Grafikern und Malern, der Ankläger des Militarismus, Kapitalismus und der Bourgeoisie der zwanziger Jahre, zieht die Bilanz seines Lebens, die gleichzeitig eine Kunst- und Zeitgeschichte der Moderne ist.
EIN KLEINES JA UND EIN GROSSES NEIN ist ein pralles Buch der Erinnerung, vom kindlichen Dilettanten Georg in Pommern bis zum weltberühmten George Grosz in New York, mit wunderbaren Geschichten über Giogio de Chirico, Salvador Dalí, Frans Masereel, Rudolf Schlichter, Harry Graf Kessler und Alfred Flechtheim, Bertolt Brecht, Richard Huelsenbeck, Else Lasker-Schüler, Walter Mehring, John Dos Passos, Kurt Tucholsky, Ernst Toller, Trude Hesterberg, Erwin Piscator und Josef von Sternberg. Das alte Café des Westens, Café Größenwahn genannt, und das Romanische Café Berlins, das Pariser Café du Dôme, der Kreml der zwanziger Jahre und die New Yorker Straßen der dreißiger bis fünfziger Jahre beleben sich mit unvergesslichen Gestalten. Inmitten der Zeit und an allen Orten tummelt sich George Grosz in den Manegen des Protests: ein metaphysischer Clown, immer vorneweg, immer aufsässig.

»Niemand hat das moderne Gesicht des Machthabenden so bis zum letzten Rotweinäderchen erfasst wie George Grosz.«
Kurt Tucholsky


Rezensionen

»Dass Grosz auch ein brillanter Schreiber war, ist weniger bekannt, kann jetzt aber dank der Neuausgabe seiner Autobiographie mit Gewinn überprüft werden. (...) In keiner anderen Autobiographie begegnet einem Zeitgeschichte derart intensiv und plastisch wie beim großen Neinsager George Grosz.«
Ulrich Baron, Spiegel Online

»Wenn man dieses Buch heute wieder liest, so lange nach seinem ersten Erscheinen (1955) und 50 Jahre nach Grosz' plötzlichem Tod in Berlin, werden vor allem die Jahre der Weimarer Republik lebendig: so unverklärt und menschlich, so unideologisch, wie man es aus der Feder ihres größten Karikaturisten nicht erwartet hätte.«
Katharina Döbler, Deutschlandradio Kultur

»Was dieses Buch heute bedeutend macht, ist etwas ganz anderes: Er kann auch mit Worten zeichnen, beschreiben, er ist ein Literat von besonderem Rang.«
Roland H. Wiegenstein, Die Berliner Literaturkritik

»Grosz war in Berlin für seine fulminanten Schnellporträts berühmt – und eben die enthält auch sein Lebensbericht: Er ist genau besehen ein einziger, riesiger Reigen von Figuren, Porträtskizzen, Charakterbildern. Ob der düstere ›Afrikaner‹ – ein trinkender Stolper Exsoldat–, ob Professoren, Berliner Prominenz, Josef von Sternberg, Lenin oder den Mäzen Harry Graf Kessler, der Grosz das Leben rettete: Grosz zeichnet sie, zeigt sie in ihren Gewohnheiten, Schrullen, Charakteristika. Diese Textbilder zeigen wahrhaftig, mit welch ganz und gar unbefangenem Blick der Künstler George Grosz sein Leben lang die Menschen beobachtete.«
Wilhelm Trapp, DIE ZEIT

»Die Neuauflage dieser rasanten, ohne jede Künstlerallüren geschriebenen Autobiographie bietet endlich Gelegenheit, den Literaten Grosz kennenzulernen.«
Marion Lühe, Literarische Welt

»George Grosz konnte jedoch nicht nur hinreißend zeichnen und malen, sondern auch pointiert und anschaulich schreiben. Seine Lebenserinnerungen lesen sich wie ein Roman.«
Heide Soltau, Deutsche Welle

»Dass der so geniale wie umstrittene Zeichner jener Epoche, der von 1893 bis 1959 lebte, zugleich ein sprachmächtiger Erzähler war, macht seine lange vergriffene, jetzt bei Schöffling neu aufgelegte Autobiographie zu einer faszinierenden, aber auch zwiespältigen Lektüre.«
Konstanze Crüwell, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Inzwischen dürfte Grosz aber fürs deutsche Publikum nicht mehr der ungeliebte Emigrant sein, der aus Amerika zurückgekehrt ist, sondern einer der größten Zeichner und Maler unserer Zeit. Schöffling & Co. hat sich an eine Neuauflage des Buches gewagt – und sie ist wunderschön geworden.«
BuchMarkt

»In seinen Erinnerungen erweist sich Grosz als scharfer Beobachter, der mit trockenem Humor und in anschaulicher Sprache scharf geschnittene Porträts seiner Zeitgenossen liefert und zugleich die geistige Physiognomie einer ganzen Epoche zeigt.«
rbb kulturradio


Schöffling & Co. Verlag
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