 |  | Peter Behrens – Das Gesetz der Träume Roman Aus dem Englischen von Brigitte Walitzek
560 Seiten. Gebunden. € 24,90 €[A] 25,60 SFR 42,90 ISBN: 978-3-89561-455-2
Irland 1846: Für den fünfzehnjährigen Fergus ist Flucht keine Wahl, sondern eine Notwendigkeit. Er wird aus seinem Zuhause vertrieben und verliert nicht nur seine Familie, sondern alles, was er jemals liebte. Damit beginnt eine abenteuerliche Reise, die ihn von der Westküste Irlands zu den Docks und Bordellen Liverpools und schließlich sogar auf die andere Seite der Welt führt.
»Geschichte setzt sich zusammen aus Geschichten, und Peter Behrens zeigt uns eine Welt, in der skrupellose englische Landherren und der Ausfall einer einzigen Frucht, der Kartoffel, für Millionen von Iren Tod, Verzweiflung und Flucht mit sich brachten. Behrens ist ein wundervoller Geschichtenerzähler, sein Buch eine hinreißend geschriebene, poetische Erzählung von Heldenhaftigkeit, Liebe und – Sex. Und vom Triumph des menschlichen Geistes über hemmungslose Gier.«
Malachy McCourt Rezensionen
»DAS GESETZ DER TRÄUME ist Peter Behrens' Romandebüt, wobei man dem Buch anmerkt, daß Behrens unter anderem Drehbuchautor in Hollywood ist. Sein Erstlingswerk besitzt alle Attribute, die für einen großen Hollywoodfilm erforderlich sind: Heldenhaftigkeit, Gier, Liebe, Sex - eine grandiose Vorlage für einen epochalen Bilderbogen. Peter Behrens ist ein wirklich begabter Geschichtenerzähler.«
Nürnberger Zeitun
»Man riecht das Meer, schmeckt die Gischt in der Luft und wird angesteckt von dem unbändigen Lebenswillen der Menschen auf dem Schiff - ein Buch, bei dem man vor Ende der Reise gar nicht von Bord gehen mag.«
Bettina Emmerich, hr1
»›Das Gesetz der Träume‹ verhandelt ein irisches Trauma. Durch die Augen des Nachkommen blickt Behrens auf die Auswirkungen der ›Irish potato famines‹, der Hungersnot, und spiegelt Erinnerungen wider, die manche irische Einwandererfamilie in Amerika oder Kanada noch heute heimsuche. Daraus entstanden ist eine sprachgewaltige Odyssee, die mitreißend erzählt ist.«
Elisabeth Wellershaus, mare
»Peter Behrens erzählt in seinem Romandebüt DAS GESETZ DER TRÄUME Geschichten voller Wut und Liebe, deren ungeheure Wucht einen von Seite zu Seite treibt.«
Brigitte
»Peter Behrens gelingt es auf beispielhaft tiefgründige Weise die immerwährende Problematik von Armut, Unterdrückung und schließlich Vertreibung zu thematisieren.«
Roland Krüger, Deutschlandradio Kultur
»Die Geschichte ist karstig wie ein vereister Winteracker, stilistisch schnörkellos, inhaltlich skandalös. Vergewaltigungen, Morde, Kartenspielertricks und manipulierte Boxkämpfe, Typhustode und Unternehmerenthusiasmus erinnern, so zusammengestellt, an Sternstunden amerikanischer Erzählkunst.«
Jan Drees, bücher
»Peter Behrens erzählt die dramatische Geschichte des fünfzehnjährigen Fergus atemlos mit kurzen Sätzen, dann wieder stille Passagen von idyllischer Schönheit und poetischer Sprachkraft. DAS GESETZ DER TRÄUME ist eine irische Ballade vom Tod und Überleben in dunkelster Zeit und vom Exodus nach Übersee, ein Trauma, das auch spätere Generationen noch verfolgt.«
Maria Frisé, FAZ
»Behrens' Debüt atmet den Geruch von Moos, Pferdedung und Salzwasser. Kitschig? Ein bißchen schon, aber selten habe ich ein Buch derart schnell und mit Genuß verschlungen.«
Reinhard Helling, Szene Hamburg
»Ein hinreißendes Buch über Heldenhaftigkeit, Liebe und Sex.«
Schwabenecho
»Das größte Kompliment, das man einem Buch machen kann: Man möchte nicht, daß es endet. Man möchte, daß es immer weitergeht.«
Holger Vonhof, Frankfurter Neue Presse
»Es ist die herbe Sprache, mit der Peter Behrens der Brutalität so etwas wie Schönheit verleiht. Behrens ist Kanadier und schreibt Drehbücher für Hollywood. Daß DAS GESETZ DER TRÄUME sein erster Roman ist, will man nicht glauben.«
Peter Pisa, Kurier
»Peter Behrens ist ein archaisch-kraftvolles, schnörkelloses Buch gelungen ohne jeden Sozialkitsch. DAS GESETZ DER TRÄUME ist Stationendrama und Road-Movie, Entwicklungsroman und historischer Roman in einem; filmisch und bildstark in einer schönen, klaren Sprache erzählt. Peter Behrens hat den namenlosen Toten und den Überlebenden ein beeindruckendes Denkmal gesetzt.«
Bettina Schmidt, Sächsische Zeitung
»Ein Epos von großer Kraft!«
Freundin
»Der Kanadier Peter Behrens zeigt sich mit DAS GESETZ DER TRÄUME als profunder Kenner der irischen Kultur. Und bereichert das Genre des historischen Romans mit wahrer Erzählkunst. Ein lyrisches und dennoch lebensnahes Buch, ausgezeichnet mit dem höchsten kanadischen Literaturpreis.«
Playboy |