 |  | Juli Zeh – Schilf Roman
384 Seiten. Gebunden. € 19,90 €[A] 20,50 SFR 34,50 ISBN: 978-3-89561-431-6
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»Wir haben nicht alles gehört, dafür das meiste gesehen, denn immer war einer von uns dabei. Ein Kommissar, der tödliches Kopfweh hat, eine physikalische Theorie liebt und nicht an den Zufall glaubt, löst seinen letzten Fall. Ein Kind wird entführt und weiß nichts davon. Ein Arzt tut, was er nicht soll. Ein Mann stirbt, zwei Physiker streiten, ein Polizeiobermeister ist verliebt. Am Ende scheint alles anders, als der Kommissar gedacht hat - und doch genau so. Die Ideen des Menschen sind die Partitur, sein Leben ist eine schräge Musik.
So ist es, denken wir, in etwa gewesen.«
Mit diesen Worten beginnt eine unerhörte Kriminalgeschichte, die der Gegenwart und dem Leser alles abverlangt. Juli Zeh, eine der aufregendsten und intelligentesten Autorinnen ihrer Generation, entwirft in ihrem dritten Roman das Szenario eines Mordes, wie wir es uns bisher nicht vorstellen konnten. Virtuos, sinnlich, rasant, erbarmungslos und scharfsinnig treibt sie ihre Geschichte bis zum grotesken Finale – und erklärt ganz nebenbei das physikalische Phänomen der Zeit.
Buchpremiere in der Backfabrik Berlin Rezensionen
»Man hält das Buch in den Händen wie ein kostbares Kleinod, so prall gefüllt ist es mit überraschenden Erkenntnissen, schönen Sätzen, poetischen Bildern und kunstvollen Dialogen. Kein Zweifel: Juli Zeh schreibt ganz wunderbar.«
Amelie Fried
»So intelligent, tiefsinnig, gefühlvoll hat in der jüngeren deutschen Literatur schon lange niemand mehr für Furore gesorgt.«
Gießener Allgemeine
»Das könnte in seiner Perfektion kalt lassen. Das tut es nicht. Weil Zehs Labyrinth zu klug konstruiert ist, an den richtigen Stellen lustige Applikationen hängen und an den Wänden längs Sätze stehen, die in ihrer Brillanz heute ziemlich selten sind.«
Elmar Krekeler, Die Welt
»Die jüngere deutsche Literatur hat sich in den vergangenen Jahren allzu oft darauf beschränkt, die Stimmungen und Befindlichkeiten junger Damen und Herren zu schildern. Juli Zeh hingegen setzt auf Intellektuelle, die wirklich etwas zu sagen und zu denken haben. Das ist so wohltuend wie ein Gespräch unter Erwachsenen nach einem langen Kindergeburtstag.«
Dierk Wolters, Frankfurter Neue Presse
»380 Seiten Höhenflug, nicht weniger ist der neue Roman von Juli Zeh: ein glückliches Gleiten durch eine Geschichte, die den Leser die Zeit vergessen läßt und gleichzeitig in die aktuelle Quantenphysik entführt. Ein dreistes Meisterstück also. Ein Roman, der eher in der angelsächsischen denn in der deutschen Erzähltradition steht, der weniger Nabelschau des Autors ist denn ein neugieriger Blick weit über sich hinaus mit dem Bestreben, Leser intelligent zu unterhalten. Das ist ehrgeizig, vielleicht vermessen, zielt nach Höherem - und erreicht es.«
Britta Heidemann, Westdeutsche Allgemeine Zeitung
»Was für ein Krimi! Federleicht erzählt, intelligent eingefädelt. Bezaubernd und abgründig.«
Kleine Zeitung
»Die wildesten Plot-Wirbel setzt Juli Zeh uns vor, und wir folgen ihrer schönen Sprache in jede Volte. Kein Gedanke ist zu viel oder zu wenig bei diesem außerordentlichen Roman.«
Katrin Schumacher, NDR Info
»Kommissar Schilf führt uns nicht nur durch diesen wahnwitzigen Falll, sondern läßt uns auch eine Liebe verstehen, die zwischen dem Mörder Sebastian und seinem Physiker-Kollegen Oscar herrscht. Eine der vielleicht bewegendsten Romanzen in diesem Bücherherbst.«
NDR Info
»Es gibt nicht wenige, die sich heimlich wünschen, dass Juli Zeh endlich mal auf die Nase fällt mit einem ihrer ehrgeizigen Projekte. Mit diesem neuen Roman zum Beispiel, einem Krimi, der erstens den Plan zu einem perfekten Mord entwirft und zweitens den neuesten Stand der physikalischen Theorien über das Phänomen Zeit referiert. Aber Pustekuchen! Kein bisschen spröde ist die Geschichte um die Rivalität zweier Physiker, den Mord an einem Mediziner und einen todkranken Kommissar. Sorry, liebe Neider: Juli Zeh hat wieder einmal alles richtig gemacht.«
FOCUS
»Juli Zehs entwaffnend reizende Auftritte werden ihr während ihrer Lesereise viele Sympathien einbringen.«
Welt
»Juli Zeh rüttelt in ihrem ersten Krimi konsequent Magen, Hirn und Zwerchfell durcheinander. Natürlich wird das Genre stilgerecht bedient, die intelligente Autorin hantiert wie immer auf höchstem Niveau.«
blond
»SCHILF ist ein Schwan unter den Badewannenenten der deutschen Kriminalliteratur. Wer also traut sich, über Juli Zeh zu meckern? Klar: die Badewannenenten.«
mdr
»Ein furioses, spannendes, ein unglaubliches Buch!«
Freundin
»Ein Roman von Juli Zeh ist immer ein Abenteuer. Weil diese Autorin uns jedes Mal neue Welten erschließt. Denn das ist Juli Zehs großes Können: mit ihrem scharfen Verstand selbst Dinge wie Elementarteilchen zu erfassen und sie mit spielerischer Präzision in Worte zu fassen, die sofort bezaubert. Ein Roman der den Begriff Vogelperspektive wörtlich nimmt. Schräg, nervenaufreibend und unvergesslich, wie Hitchcocks Meisterwerk.«
Brigitte
»Juli Zehs neuer Roman SCHILF bringt Krimi, Liebesgeschichte und physikalische Spekulation zusammen.«
taz
»Kunstvoll lapidar läßt Juli Zeh mit Bildern, die so kraftvoll präzise daherkommen und sich die lüstern-barocke Pracht erhalten haben, das Monströse geschehen.«
Peter Korfmacher, Dresdner Neueste Nachrichten
»Daß Juli Zeh eine der interessantesten und intelligentesten Schriftstellerinnen ihrer Generation ist, hat sie längst bewiesen. In SCHILF begibt sie sich auf das Terrain des Kriminalromans. Eine unerhörte Geschichte, virtuos und grotesk erzählt. Raffiniert verwoben wird nicht nur von einem Mord und seiner Aufklärung erzählt, sondern auch von der brutalen Rivalität zweier befreundeter Naturwissenschaftler, von einem Medizinerskandal und von den allerletzten Fragen.«
bücher
»SCHILF ist die virtuose Präsentation erstaunlicher Erzählkunst. Andere Autoren würden mit einer solchen Ladung baden gehen. Juli Zeh steuert sie souverän und leicht, sogar mit Witz in den Hafen.«
Welt am Sonntag
»SCHILF ist eine abgründige Kriminalgeschichte und doch kein Krimi. Was die Protagonisten so präsent und präzise macht, ist Juli Zehs klare Sprache. Gefühle, Stimmungen, Beziehungen, Situationen, das Auftreten von Tieren beschreibt sie in wenigen Sätzen - und die Bilder sind da und dicht. Und auch wenn es um das Thema Zeit geht, liefert sie eine literarisch kompakte Spurensuche zum Erkenntnisstand.«
NDR Kultur
»SCHILF ist nicht nur ein durchkomponierter Krimi, der Roman besticht durch seine bildhafte und konkrete Sprache. Die Spannung erwächst nicht nur aus der Handlung, sondern aus inneren Konflikten und philosophischen Fragen.«
Märkische Allgemeine Außerdem erschienen von Juli Zeh
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