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Margit Schreiner: Haus, Friedens, Bruch.Margit Schreiner: Haus, Friedens, Bruch.

Margit Schreiner – Haus, Friedens, Bruch.



248 Seiten. Gebunden.
€ 18,90   €[A] 19,50   SFR 27,50
ISBN: 978-389561-277-0

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»Ein Schriftsteller muss sein wie seine Leser. Dann hat er auch Probleme wie seine Leser und muss keine Probleme erfinden, die ja doch niemanden interessieren, weil niemand außer dem Schriftsteller sie hat. Ein Schriftsteller kann gar nicht genug Probleme haben.«

In Margit Schreiners neuem Roman HAUS, FRIEDENS, BRUCH. wird nichts und niemand geschont. Unerbittlich, gnadenlos, messerscharf und bitterböse spricht die Erzählerin über die Nachbarn, die Literaturkritiker, die Jugend und die Alten, die Gläubigen und die Sandler und immer wieder über unglückliche und glückliche Paare.

»Vielleicht ist es ja das eigentliche Ziel der Literatur, die Literatur aufzulösen. Eine eigene Wirklichkeit zu schaffen. Vielleicht nicht unbedingt eine bessere, aber eine andere. In der endlich alles ausgesprochen werden kann.«

Und in der Tat spricht Margit Schreiner in ihrem neuen Buch alles aus: HAUS, FRIEDENS, BRUCH. ist ein furioses Stück Rollenprosa, ein Höhepunkt im Werk einer der großen österreichischen Autorinnen, ein hinreißendes Buch der Einsicht über Macht und Glück und warum nichts klappt.


Rezensionen

»HAUS, FRIEDENS, BRUCH. kommt so harmlos beiläufig daher und fährt dem Leser immer wieder in die Magengrube. Margit Schreiner ist eine radikale Autorin, nicht in der Form, aber im Inhalt. Sie operiert mit Rasanz und schneidender Ehrlichkeit, sie bohrt in Wunden, bis es weh tut.«
Daniela Strigl, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Margit Schreiner schreibt natürlich, und nicht erst in diesem Buch, über sich selbst. So ›haargenau‹, so präzise und anschaulich in der Vergegenwärtigung der vielen Zumutungen und wenigen Glücksmomente des Lebens, vor allem aber der Grotesken, in die es uns verstrickt, daß reine Poesie daraus wird.«
Der Spiegel

»Ein brillant geschriebenes Stück Rollenprosa. Margit Schreiner lesen ist ein Vergnügen!«
Lothar Lohs, Bühne

»HAUS, FRIEDENS, BRUCH. liest man mit viel Ernst und mit viel Freude. Denn ihre Suada einer alleinerziehenden Schriftstellerin mit Schreibhemmung kommt zwar witzig daher, enthält aber bei aller Ironie und Komik so viele tiefe und traurige Einsichten über das Leben, daß man vom Lachen ins Weinen gerät. Und das ist eine Qualität, die selten ist!«
SWR

»Wo, fragt man sich nach etwa der Hälfte des Buchs, soll diese hochkomische, hochneurotische Suada des Scheiterns enden? Ein starkes Stück Rollenprosa, ein virtuoser Monolog über das Scheitern, vortragsreifer Verbal-Slapstick.«
Spiegel Special

»Schonungslos radikal und voll hintergründigem Witz. Einerseits sehr lustig, andererseits aber auch sehr traurig. Trost bietet letztlich die Literatur selbst. Un die Form, wie Margit Schreiner Trost zu spenden weiß, ist große Kunst.«
Wiener Zeitung

»Die österreichische Autorin Margit Schreiner hat einen ausgeprägten Sinn fürs Groteske, die paradoxe Perspektive. Immer wieder tastet sie nach den Rändern der Erinnerung und des Bewusstseins, nach den Rändern des Lebens überhaupt. Margit Schreiner schreibt mit so viel Lakonie und Souveränität, so haargenau und anschaulich in der Vergegenwärtigung der vielen Zumutungen und wenigen Glücksmomente des Lebens, dass nichts als Poesie daraus wird.«
Spiegel Online

»Margit Schreiners Ich-Erzählerin grantelt gegen das deutsche Feuilleton, gegen esoterische Buddhisten und Feministinnen. Vor allem aber gegen sich selbst. Ein furioser Monolog.«
Michael Schornstheimer, NDR Kultur

»Eine anfangs von den Zwängen des Lebens ziemlich ausgelaugte Frau, die auf 247 Seiten Ängste hat, schlecht schläft, Gespenster sieht, schimpft - auch auf sich selbst. HAUS, FRIEDENS, BRUCH ist Margit Schreiners neuester Monolog. Darin ist die Linzerin Weltklasse.«
Peter Pisa, Kurier


Außerdem erschienen von Margit Schreiner

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