 |  | Rebecca Maria Salentin – Hintergrundwissen eines Klavierstimmers Roman
240 Seiten. Gebunden. € 18,90 €[A] 19,50 SFR 32,90 ISBN: 978-3-89561-364-7
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Krakau, Ende des neunzehnten Jahrhunderts:
Ein Gutsherr, der seine hochschwangere Frau verläßt und für den Rest seines Lebens schweigt. Ein Klavierstimmer, der maroden Flügeln klare Klänge zu entlocken versucht, um nach getaner Arbeit lautlos zu verschwinden. Eine ebenso behäbige wie unzurechnungsfähige Mutter, ein tropensüchtiger Großvater und mittendrin zwei Schwestern, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten.
In einem heißen Sommer zwanzig Jahre später eskalieren die Ereignisse.
Rebecca Maria Salentin erzählt in ihrem Debütroman eine ungeheuerliche Familiengeschichte, in der sie mit einem bestechend eigenen Ton und prächtigen Sprachbildern das Panorama eines Beziehungsgeflechts entwirft, das komisch und erschütternd fatal zugleich ist. Rezensionen
»Zu den Vorzügen des Romanerstlings gehören seine Komposition, die Figurenzeichnung und über weite Strecken die sprachliche Qualität«
Wolfgang Gabler, Ostsee Zetung
»Salentin macht den Leser neugierig, entwickelt die Handlung nicht chronologisch, deutet entscheidende Zusammenhänge nur an. Sprachlich anspruchsvoll, erzählerisch reizvoll ist das, erinnert in der Konstruktion an Familiendramen Ibsens, im warmen, humorvollen, nie sentimentalen Ton an die jiddische Erzählkunst.«
Carsten Hueck, WDR 3
»Auf ungewöhnliche Weise steigt die junge Schriftstellerin Rebecca Maria Salentin aufs Bücherkarussell. Salentin findet Wort, Szenen und Bilder für einen schleichenden Verfall des äußeren wie des inneren Lebens ihrer glaubhaft gezeichneten Figuren.«
dpa
»Nach und nach enthüllt Rebecca Maria Salentin in ihrem Debütroman das Beziehungsgeflecht, in dem sich zwei Beteiligte einst verfingen und das sich bis heute auf das Schicksal ihrer Kinder auswirkt. Ein psychologisch spannender und intensiv erzählter Familienroman.«
Main-Echo
»Rebecca Maria Salentin hat einen ungewöhnlichen Erstlingsroman geschrieben, der sich als gelungenes Genrebild einer versunkenen Zeit erweist, mit liebevoll gezeichneten skurrilen Personen und detailliertem Zeitkolorit.«
Barbara Steinbauer, Radio Aktiv
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