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Morten Ramsland: HundsköpfeMorten Ramsland: Hundsköpfe

Morten Ramsland – Hundsköpfe


Roman
Aus dem Dänischen von Ulrich Sonnenberg

480 Seiten. Gebunden.
€ 24,90   €[A] 25,60   SFR 35,50
ISBN: 978-3-89561-420-0

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Trunkenbolde, Schmuggler, Raffzähne: Seine Verwandtschaft kann man sich nicht aussuchen.
Als Großmutter Bjørk ein letztes Mal die in alle Winde verstreuten Verwandten um sich versammeln möchte, kehrt Asger Eriksson nach Dänemark zurück. Ehe er sich versieht, wird er zum Erzähler einer vor unerhörten, komischen wie tragischen Ereignissen überschäumenden Familiensaga, bevölkert von bunten Gestalten.
Da ist Großvater Askild, Schiffsingenieur, Schmuggler und talentloser Freizeitmaler, der seine Familie mit trotziger Strenge zu beherrschen versucht. Bjørk, die unermüdliche Anekdotensammlerin mit einer Schwäche für Konservendosen voll »frischer Luft aus Bergen«. Asgers Vater Niels, genannt Segelohr, der endlose Kolonien von Ungeheuern an die Wände zeichnet und mit seinen enorm großen Ohren unglaubliche Dinge hören kann. Und schließlich Asger selbst, den seit seiner Kindheit eine furchtbare Angst vor der Kellertreppe quält: Unten im Dunkeln, da lauert der Hundskopf, »und der ist sehr gefährlich.«

Mit HUNDSKÖPFE gelingt Morten Ramsland ein großer Familienroman von magischem Realismus, der von den dreißiger Jahren bis in die Gegenwart führt. Eine mitreißende Geschichte über Liebe und Albträume, Sehnsüchte, Demütigungen und Fragen, voll schwebender Phantasie und verborgener Schätze.


Rezensionen

»Morten Ramslands HUNDSKÖPFE packt die Wirklichkeit entschieden und mit großem erzählerischem Selbstbewußtsein an. Er strotzt vor Kraft und besitzt genug davon, hinsehen zu können, wenn andere wegsehen müssen. Er feiert Überlebenskunst und Lebenslust, aber er läßt auch das Häßliche, das Derbe, den Schmutz und den Schmerz nicht weg. Morten Ramsland ist ein Geschichtenerzähler.«
Marion Löhndorf, Neue Zürcher Zeitung

»Morten Ramsland hat es geschafft, diese rasende Schicksalsschlittenfahrt so routiniert und mit einem so eigenen Ton zu inszenieren, daß man von einem gelungenen Auftritt sprechen darf.«
Hannes Hintermeier, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Diese pralle Familiensaga des jungen Autors Morten Ramsland würde auch einem John Irving zur Ehre gereichen. Ein wahres Lesefest voller skurriler und anrührender Momente.«
Brigitte

»In der Tat erweist sich Ramsland als ein hochtalentierter Nachfolger auf Spuren, die Gabriel García Márquez, Günter Grass oder John Irving vorgezeichnet haben. Es wird dem Leser schwer gemacht, sich mit diesem Roman zu langweilen.«
Christoph Bartmann, Literaturen

»Was der Mittdreißiger Morten Ramsland mit seinem Romandebüt vorlegt, ist ein erstaunliches, ungemein prachtvolles, von Ulrich Sonnenberg glänzend übersetztes Buch. Über all dem vielgestaltigen Auspinseln farbsatt-skurriler Situationen, sympathischer Charaktere und dem Ausloten psychologischer Tiefen und Untiefen verliert er nie die Kontrolle. Bis zum Ende bleibt dies ein hoch bewußt, intelligent konstruierter Roman.«
Alexander Kluy, Buchkultur

»Ramslands Phantasie ist ebenso barock wuchernd wie in jeglicher Hinsicht ungeniert, er entwirft Szenen traumhafter Poesie und eckt diese handkehrum zu mit solchen voller ordinärer Deftigkeit. Wenn die Leute dann auftreten mit ihren Marotten und Gebresten, ihren Gelüsten und Geilheiten, ihren Ängsten und Mutbezeugungen, dann erkennt man sie gleich, ist auf alles gefaßt - und wird doch immer neu überrascht.«
Charles Cornu, Der Bund

»HUNDSKÖPFE bietet seinen Lesern einen famos erzählten Fundus an skurrilen Gestalten und breitet einen komischen Kosmos ständiger Kuriositäten vor ihm aus. Das unterhält nicht nur bestens, das ist auch ein kluges Lehrstück über die Tücken unser aller Erinnerung - als ein ständiges Schleifen und Feilen an Selbst- und Fremderfahrung.«
Barbara Renno, Saarländischer Rundfunk

»Mit Tempo und Witz erzählt der junge Däne eine tragikomische Familiensaga voll markanter Charaktere und skurriler Episoden, derb und sensibel zugleich. Das Leseabenteuer lohnt sich - nicht zuletzt dank der Qualität der Übersetzung, die sich liest als wärs die Originalsprache.«
Marie-Louise Zimmermann, Berner Zeitung

»Ramslands Roman HUNDSKÖPFE zeugt von einem ausgeprägten erzählerischen Spieltrieb des Autors. Und entfacht Ähnliches beim Leser: die Lust auch ein bißchen in grellen Phantasien zu schwelgen. Was kann man Besseres über ein Buch sagen?«
Brigitte Neumann, NDR Kultur

»Leser und Kritiker in Dänemark haben recht mit ihrem einhelligen Hurra auf Morten Ramslands HUNDSKÖPFE, den größten literarischen Erfolg der letzten Jahre bei den Skandinaviern. Ein großartiger Familienroman, genauso bizarr, grausam, komisch und liebens- oder hassenswert wie die Einrichtung Familie selbst.«
Thomas Borchert, dpa

»Ein Buch, das in seinem Humor an die BLECHTROMMEL, in seiner Herzenswärme an DIE ASCHE MEINER MUTTER erinnert, geschrieben in einer Sprache, die schnell, lakonisch und präzise ist. Das ist nicht noch ein Familienroman, das ist der Familienroman schlechthin, ein Buch, das von mir aus immer weiter hätte gehen können.«
Florian Gless, Stern

»Hier hast du, Leser, ein dickes Buch für lange Winterabende, Geschichten ohne Ende.«
Fritz Rudolf Fries, Neues Deutschland

»Die Literaturentdeckung des vergangenen Jahres. Ein Autor mit einem ausgeprägten erzählerischen Spieltrieb und ein Buch, das vor verrückten Ideen sprüht. Skurrile Typen, hohes Tempo und bodenständige Komik. Buch und Mann - eine echte Entdeckung.«
NDR-Kulturjournal

»Ein Glücksgriff! Es ist die Geschichte einer Säufer-, Lügner-, und Träumerfamilie, wie sie sympathischer nicht sein könnte. Voller Marotten. Oder ist es etwa normal, daß der Sohn der Mutter Konservendosen aus der alten Heimat schickt, auf denen steht ›Frische Luft aus Bergen‹? Hier wird gelebt und trotz der Dunkelheit, die auf dieser Familie lastet, geliebt.«
Roanna Brogsitter, B5aktuell

»Die Verschmelzung von Brachialem und Sensiblem, die Durchdringung des Einzelnen mit Geschichte hat Grass'sches Format. Morten Ramland ist ein großes Buch gelungen.«
Thomas Neubacher-Riens, Frankfurter Neue Presse

»Ein hinreißend grobschlächtiger Roman.«
Berliner Zeitung

»Prall, komisch, derb und lebendig. Kein Wunder, daß er Salman Rushdies Weisheit liebt und John Irvings Vorliebe für die schrägen Seiten des Lebens.«
Ruth Bender, Kieler Nachrichten

»Mit schierer Lust am Fabulieren entfaltet Ramsland ein Panoptikum skurriler Gestalten, die in ihrer Bunt- und Derbheit an Garcia Marquez erinnern.«
Kölnische Rundschau

»Die mit allen Ingredienzien des pikaresken Romans erzählte Familiensaga ist bis zum Zerplatzen mit skurrilen Gestalten bevölkert. Ein heiter-melancholisches Potpourri, dem die Dramaturgie des sich selbst überbietenden Einfalls zugrundeliegt.«
Nürnberger Nachrichten

»Sie schlugen und vertrugen sich, sie belogen und betrogen sich, sie haßten einander - und sie liebten sich. Der Roman erzählt voller Fabulierlust von Freuden und Schrecken der Kindheit, von Irrungen und Wirrungen der Pubertät und den Schwierigkeiten des Erwachsenenlebens. Eine dänische Familiensaga voller Leben.«
Hamburger Abendblatt

»Es ist ein wunderbares Buch, komisch und melancholisch zugleich, sanft und derb, erdverhaftet und schwebend leicht. Es zeigt drei Generationen einer Familie. Ramsland liebt die Figuren seines Romans, das spürt man beim Lesen. Er liebt sie mit ihren Verrücktheiten, Unvollkommenheiten und Schrullen. Er zeigt ihre sympathischen und unsympathischen Seiten. Selten werden Menschen auf dem Papier so lebendig wie hier. Der Übersetzer Ulrich Sonnenberg hat großen Anteil daran.«
Karin Großmann, Sächsische Zeitung

»Lesefutter für John Irving- und T. C. Boyle-Fans.«
Peter Handrek, Lübecker Nachrichten

»Familienromane über drei bis vier Generationen erscheinen jedes Jahr zu Dutzenden, es sind wenige darunter, die wirklich faszinieren. HUNDSKÖPFE ist ein solcher Roman.«
Katharina Bendixen, jetzt.de

»Skurrile Typen, unglaubliche Geschichten, tragische Ereignisse und eine herrlich trockene Komik. Ein gewaltiger Roman, der sich unglaublich leicht liest.«
Nina-Anna Beckmann, Main Echo

»Der facettenreich geschilderte Roman ist lang, fast 500 Seiten - und gut.«
Alexandra Glanz, Hannoversche Allgemeine Zeitung

»Zu Recht ist Morten Ramsland in seiner dänischen Heimat mit Preisen überhäuft worden: HUNDSKÖPFE geizt weder mit Witz noch mit Authentizität noch mit sprachlicher Würze.«
Playboy

»Eine Art GEISTERHAUS auf dänisch, nur ironischer und irgendwie moderner. Besser kann ein Familienroman kaum sein.«
Barbara Meixner, BuchMarkt

»Der Überraschungsbestseller aus Dänemark: Morten Ramsland erzählt anekdotenreich, tragisch und manchmal aberwitzig über die ganz realen Dämonen einer Familie.«
bücher - Die besten Neuerscheinungen


Außerdem erschienen von Morten Ramsland

Morten Ramsland: Sumobrüder


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