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Christoph Pichler: Onkel Norberts denkwürdiger NachmittagChristoph Pichler: Onkel Norberts denkwürdiger Nachmittag

Christoph Pichler – Onkel Norberts denkwürdiger Nachmittag


Erzählungen

200 Seiten. Gebunden.
€ 17,90   €[A] 18,40   SFR 25,90
ISBN: 978-3-89561-381-4

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» Autorenporträt Christoph Pichler
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Es gibt Tage, die haben etwas Magisches, ein Gefühl, als sei man halb im Schlaf. Sommertage voller Versprechen, an denen alles möglich scheint: Vom Dachfirst eines Internats aus kann man wunderschöne, durchsichtige Mädchen am Horizont schweben sehen, ein junger Mann steigt aus einem Zug, um seinem eigenen Leben zu begegnen. Die Suche nach dem Kennwort für ein vierzehn Jahre altes Sparbuch läßt Medusa persönlich die Schalterhalle einer Bank betreten - und Onkel Norbert, notorischer Anekdotenerzähler, hat eines Nachmittags eine erstaunliche Begegnung.

Christoph Pichlers Erzählungen ereignen sich dort, wo Phantasie und Realität einander berühren und durchdringen. Sie handeln von der Kraft der Imagination, die zerstören aber auch neue Möglichkeiten eröffnen kann; von den Luftspiegelungen im Alltag. Was ist Wirklichkeit, was ist Traum? Es bedarf nur eines Nachsatzes, einer scheinbar nebensächlich eingeschobenen Bemerkung, und die Geschichte nimmt eine unerwartete Wendung.
Mit jeder Erzählung verschieben sich die Grenzen unserer Wahrnehmung. Auf subtile Weise versteht es Christoph Pichler, unseren Blick für eine Wirklichkeit zu schärfen, die am besten in den Zwischentönen sichtbar wird.

»Im Ton gelassener Heiterkeit offenbaren Christoph Pichlers Erzählungen das Unheimliche hinter unserem Alltag, den Schrecken im scheinbar sicheren Leben.«
Daniel Kehlmann


Rezensionen

»Pichlers Titelerzählung über ein selbstgefällig verpaßtes Leben ist rundum gelungen. Eine echte Talentprobe. Grund genug zum Weiterschreiben.«
Wieland Freund, Literarische Welt

»Ein Buch, das unauffällig, ja leise daherkommt, aber zugleich das wichtigste Debüt dieses Jahres sein könnte; eine verblüffend neue Stimme, ein Schriftsteller, von dem wir noch viel hören werden.«
Daniel Kehlmann, Profil

»Christoph Pichler berichtet in senem Debut erstaunlich unaufgeregt von Alltagsdramen und Pubertätsnöten. Seine Erzählungen sind genau, präzis formuliert und trotzdem schwebend. Sie sind poetisch. Ein viel versprechendes Debut.«
Peter Urban-Halle, Deutschlandradio

»Pichler gelingen wunderbare Bilder. Die Erzählungen sind kunstvoll gebaut, tragen alle eine Leerstelle in sich, die der Leser mit seiner Fantasie und Imagination auffüllen muss.«
Oliver Seppelfricke, SWR

»Anders als manche seiner Generationsgenossen macht Pichler aber nicht den Fehler, Zeitbezüge schon für den Inhalt zu halten, sie dienen ihm als Hintergrund, vor dem das Zeitlose seiner Geschichten um so deutlicher hervortritt. Die sind im besten Sinne unmodisch, beziehen sich nicht auf irgendwelche aktuellen Strömungen, sondern nähern sich auf unaufgeregte Weise dem Kern dessen, was Literatur ausmacht.«
Thorsten Krämer, WDR

»Faszinierende und irrlichternde ›Gegenwelten‹.«
Südkurier

»Der erste literarische Auftritt des 1969 in Bozen Geborenen. Und um es kurz zu sagen: ein mehr als gelungener. Pichler erzählt seine Alltags- und Kindheitsgeschichten, sanft und leise, wiegt einen in Sicherheit, um dann plötzlich in eine Art Gegenwelt einzutauchen, in der doch nicht alles so ist, wie wir glauben.«
Echo

»Poetischer Blick, fantasievolle Assoziationen ohne, dass die Poesie in Kitsch verfiele. Ein wunderbarer Erstling.«
Michael Brommer, Salzburger Nachrichten

»Eine geschmeidige, unverbraucht bildhafte Sprache, eine fein dosierte Erzähldramaturgie und wohl gesetzte Pointen: Pichler ist ein ausgefuchster Erzähler. Man darf sich auf Weiteres freuen.«
Bernhard Sandbichler, kultur-online.net

»Pichler befördert souverän, subtil und distanziert, durch eine präzise und reduktive Sprache das zwielichtige Wirken der Geschehnisse zu Tage und schafft gerade darin eine poetische Beschreibung der Welt.«
Christine Vescoli, Neue Südtiroler Tageszeitung

»16 kleine Welten, die zum Bereisen einladen. Bestens geeignet für Tagträume der letzten sonnigen Herbsttage.«
Astrid Schwarz, FM4, ORF.at


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