 |  | Unai Elorriaga – Lucas oder Der Himmel über Nepal Roman Aus dem Spanischen von Karl A. Klewer
192 Seiten. Gebunden. € 17,90 €[A] 18,40 SFR 25,90 ISBN: 978-3-89561-153-7
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Ungewöhnlicher kann eine Freundschaft nicht beginnen. Als Lucas und seine Schwester Maria aus dem Krankenhaus nach Hause zurückkehren, erleben sie eine Überraschung: Der junge Straßenmusiker Marcos hat sich in ihrer Wohnung einquartiert. Ohne große Worte zu verlieren, fordern die beiden Alten den jungen Mann auf zu bleiben.
Aus der Zufallsbekanntschaft wird schnell ein eingeschworenes Trio, das mit unerschütterlicher Leichtigkeit und feinem Humor den Hindernissen des Älterwerdens begegnet.
Lucas ist weit über achtzig und versinkt immer mehr in seiner eigenen Welt. Er hat Schwierigkeiten, morgens aufzustehen, geht kaum aus dem Haus und kann immer weniger zwischen Erinnerung und Gegenwart unterscheiden. Sein sehnlichster Wunsch: vor seinem Tod noch einen Achttausender, am liebsten den Shisha Pangma, zu besteigen. Marcos nimmt seinen Freund ernst.
Unai Elorriaga gelingt es in seinem Debutroman, sich leichtfüßig, aber mit großem Respekt einem sensiblen Thema zu nähern: dem Prozeß des Alterns und Sterbens. Ohne zu beschönigen und ohne zu dramatisieren beschreibt er die Welt von Lucas und Maria. Und erklärt uns, wie wir mit dieser umgehen können.
Ein charmanter Roman über das Leben, die Liebe und den Tod – und über eine außergewöhnliche Freundschaft. Rezensionen
»Willkommen Unai Elorriaga: ein wahres Geschenk für die Literatur!«
Carlos Gonzáles
»Unai Elorriagas poetischer Ton ist traumsicher, seinen Figuren begegnet er mit ironischem Respekt. Hier wird ganz leicht, was in der Wirklichkeit oft so schwer scheint.«
Patricia Wolf, Der Tagesspiegel
»Aus kleinen poetischen Szenen und Notizen hat der junge baskische Autor seinen warmherzigen, humorvollen Roman geknüpft. Zusammen zeigen sie das Alter einmal nicht als etwas Bedrückendes, Bedauer- und Befremdliches. Sondern als ein etwas wunderliches Wunder.«
Brigitte
»Der Zauber des Buches besteht in der Behutsamkeit, mit der Elorriaga den Verfallsprozess andeutet. Erzählt in bildhafter Sprache, die der hermetischen, kindlich genauen Logik Lucas' eine präzise Stimme verleiht.«
Thomas Schaefer, Hannoversche Allgemeine Zeitung
»Elorriagas Bilder sorgen für wunderschöne Stimmungen und versetzen ins Staunen, Zeile für Zeile. Manchmal in ein trauriges, viel öfter aber in ein fröhliches und lachendes Staunen, und am Ende wünscht man sich, bald mehr von Unai Elorriaga lesen zu dürfen.«
Die Furche
»Und weil er einen jungen Mann zum Freund hat, versteht der, dass es nicht egal ist, mit der Sehnsucht leben zu müssen, einen Achttausender in Nepal zu erklimmen.
Der baskische Autor Unai Elorriaga über die Macht der Freundschaft.«
Salzburger Nachrichten
»Die Themen dieses Romans sind ernst. Doch es gelingt Elorriaga mit seinem einfühlsamen und humorvollen Stil, seine Geschichte um das Altern gelassen und heiter zu erzählen. Ein sensibler Roman zum Thema Demenz und Sterben, der das Süße im Bitteren einfängt.«
Thomas Neubacher-Riens, Frankfurter Neue Presse
»Berührt legt man dieses literarische Bravourstück aus der Hand und wartet sehnsüchtig auf die deutsche Übersetzung seines zweiten Romans.«
Peter Mohr, Eßlinger Zeitung
»Poetisch, komisch und beunruhigend.«
Standard
»Erzählt wird mit einer ordentlichen Portion Ironie, sehr locker und leicht, sodass sich die Wirklichkeit in ihren Realitäten entfalten kann.«
Buchkultur
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