![]() | Martin Gülich – Vorsaison
» Autorenporträt Martin Gülich Jakob Pauli pubertiert. Seine Eltern behaupten zwar, er sei ein Sonntagskind. Er selber sieht das aber ganz anders. Ein wenig zu klein für sein Alter, sportlich eine Null und ohne bei den Mädchen allzuviel Eindruck zu machen, scheint ihm die Welt eine einzige Verschwörung gegen sein Glück zu sein. Meistens jedenfalls. Martin Gülich schildert seinen Helden in der umstandslosen Sprache des Dreizehnjährigen, und gerade durch den drastischen Tonfall entsteht immer wieder ironische Distanz zum Geschehen. All die Ängste, die unerschütterlichen und doch so schnell sich wandelnden Urteile, die teils zögerlichen, teils ungeschickten, teils kecken Versuche, einen Platz als eigenständige Person zu finden, kurz: die unfreiwillige Komik der schweren Pubertätsjahre tritt in Gülichs Erstlingswerk mitreißend hervor.
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