 |  | Rolando Sánchez Mejías – Geschichten von Olmo Aus dem Spanischen von Thomas Brovot
Umschlagzeichnung von Volker Kriegel
112 Seiten. Gebunden. € 16,90 €[A] 17,40 SFR 29,50 ISBN: 978-3-89561-151-3
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Olmo ist ein Unikum: chaotisch, kauzig, geistreich und ungemein komisch. Seine Geschichten sind grotesk, intelligent und brillant. In unverwechselbarem eigenen Ton bewegen sie sich zwischen Ror Wolf, Julio Cortázar, Daniil Charms und Bertolt Brecht: ein außergewöhnlicher Schriftsteller aus Kuba ist zu entdecken.
Olmo stellt fest, daß er nicht denken kann; er zieht Vergleiche zwischen Wolken und Frauen und reflektiert über die Macht der Wörter; Olmo baut Sprachbunker, stellt analytische Beziehungen her und erfährt kafkaeske Verwandlungen.
Brillante Miniaturprosa in Brechtscher Keuner-Tradition.
Aber Achtung: Olmo macht süchtig!
Radikale Positionen
Olmo erklärt:
»Hemingway schrieb im Stehen. Daher seine stilistische Ökonomie. Proust, au contraire, schrieb im Liegen, daher sein langsamer, schweifender, erinnerungsvoller Stil. Nietzsche brachte sich beim Waldspaziergang in Rage. Er schrieb, als bisse er den Vögeln den Hals durch. Die meisten Schriftsteller, so wie ich, schreiben oder schrieben im Sitzen. Daher ihr Mittelmaß. In der Literatur wie in allen Dingen muß man radikale Positionen einnehmen.« Rezensionen
»Herrlich-komische kubanische Keuner-Illuminationen voller Brecht-Laotsescher Lebensweisheiten hat Rolando Sánchez Mejías geschrieben mit seinen kostbaren ›Olmo‹-Geschichten.«
Süddeutsche Zeitung
»Rolando Sánchez-Mejías gehört zu den bedeutenden Schriftstellern Kubas. Seine GESCHICHTEN VON OLMO stellen Miniaturprosa vom feinsten dar (...), laden zum Lachen und einfach nur zum Lesen ein.«
Die Berliner Literaturkritik
»Jedes Weiterträumen ist erwünscht, wobei es nicht folgenlos bleiben muss.«
Siggi Liersch, Hessischer Rundfunk
»Klug, schrullig und mit hinreißendem Witz. Rolando Sánchez-Mejías hat einen wundervoll kauzigen Charakter erschaffen, der nach wenigen Seiten ein guter Freund wird.«
BuchMarkt, Nicole Lindgens
»So würde Ror Wolf schreiben, wenn er in La Havanna geboren wäre.«
Luxemburger Tageblatt |