Silvia Tennenbaum: Straßen von gestern

Silvia Tennenbaum
Straßen von gestern

Roman
Aus dem Englischen von Ulla de Herrera

656 Seiten. Gebunden.
€ 19,95   €[A] 20,60   
ISBN: 978-3-89561-486-6

In den Warenkorb

Ein großer Roman, der Ihr Herz berühren wird!

Dort, wo heute in Frankfurt die Doppeltürme der Deutschen Bank aufragen, kommt 1903 Lene Wertheim zur Welt. Die Wertheims sind eine alteingesessene jüdische Familie mit festen Grundsätzen: Man feiert Weihnachten als prunkvolles Familienfest – zum Entsetzen der orthodoxen Verwandtschaft. »Die Juden sind wie alle anderen, und wenn sie es nicht sind, sollten sie es sein«, erklärt Eduard Wertheim, Bankier, Kunstsammler und Mäzen, seinen Nichten und Neffen. Lene erhält 1938 in Paris für sich, ihren zweiten Mann und ihre Tochter Ausreisevisa für die USA. Aber nicht alle Wertheims haben das Glück, sich rechtzeitig vor den Nazis in Sicherheit bringen zu können.

Silvia Tennenbaum berichtet in kraftvollen Bildern vom Aufstieg einer jüdischen Familie im Kaiserreich, begleitet ihre verschlungenen Wege durch die Weimarer Republik und lässt uns Leser Flucht und Tod im »Dritten Reich«, Vertreibung und Rettung eindringlich miterleben. Ein großer, epischer Roman unserer Zeit.

Rezensionen

»Die jüdischen Buddenbrooks.«
Hans Riebsamen, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Mit STRASSEN VON GESTERN ist es dem Verein »Frankfurt liest ein Buch«, der die Initiative von Verleger Klaus Schöffling kanalisierte, erneut geglückt, einen Roman hoher literarischer Qualität ausfindig zu machen.«
Frankfurter Neue Presse

»STRASSEN VON GESTERN liest sich, als sei das Buch gerade eben erst verfasst, es ist voller liebevoll beschriebener Orte, die den Frankfurtern seit langem und noch immer teuer sind.«
Florian Balke, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

»Der stark autobiographisch gefärbte Roman Silvia Tennenbaums beeindruckt durch die auhentische Schilderung der Personen und viel Frankfurter Lokalkolorit. Mit Liebe zum Detail gelingen der Autorin eindrucksvolle Szenen, beispielsweise die Beschreibung des Weihnachtsfestes zu Beginn des Romans. ... Je länger man liest, umso vertrauter werden die Figuren, bis man das Buch schließlich kaum noch aus der Hand legen möchte. Es lohnt sich, diesen wichtigen Frankfurter Gesellschaftsroman, der ein anschauliches Bild von der verloren gegangenen reichhaltigen jüdischen Kultur vermittelt, wieder zu entdecken.«
Andreas Dickerboom, Hessischer Rundfunk Online

»Mit viel Liebe zum Detail. … Ein Roman, der bildstark und authentisch ist.«
FreundinDONNA