Silke Scheuermann: Die Häuser der anderen

Silke Scheuermann
Die Häuser der anderen

Roman

264 Seiten. Gebunden.
€ 19,95   €[A] 20,60   
ISBN: 978-3-89561-374-6

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Christopher und Luisa haben geheiratet und sich im Leben eingerichtet: Er ist angehender Professor für Biologie, sie erfolgreiche Kunsthistorikerin. Die Altbauwohnung ihrer Studentenzeit haben sie gegen ein Haus am Stadtrand getauscht, als sichtbares Zeichen ihrer Ambitionen. Hier in der Straße am Kuhlmühlgraben muss sich ihre Ehe bewähren, hier messen sie ihre Träume am Erreichten. Doch nicht alles lässt sich mit Willenskraft und Selbstinszenierung herbeiführen, das müssen die beiden ebenso erfahren wie die anderen Bewohner des Viertels.

In kunstvollen Szenen, mit Abstechern nach Venedig und New York, erzählt Silke Scheuermann in DIE HÄUSER DER ANDEREN von zerbrechlichen Wünschen, Ängsten und Hoffnungen. Unsentimental und einfühlsam schildert sie, was geschieht, wenn Menschen ihr Leben nach anderen ausrichten und ihre vermeintliche Überlegenheit ins Wanken gerät oder wenn sie vom Glück überrascht werden.

Rezensionen

»DIE HÄUSER DER ANDEREN ist ein Episodenroman mit spürbarem Vergnügen am kleinen und großen Überraschungseffekt ... Silke Scheuermann steht ein ausgeprägter Sinn für Beobachtungen im Kleinen und Ironie im Großen (...) zur Verfügung. ... Scheuermann erweist sich hier als schonungslose Humoristin und Menschendurchschauerin.«
Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau / Berliner Zeitung

»Scheuermann wirft einen Blick hinter die Fassade und zeigt die Unruhe, die Unzufriedenheit, sogar den Hass, der sich hinter Beziehungen verbirgt. Sie porträtiert diejenigen, die draußen sind und nach oben wollen, mit allen Mitteln. Ein beunruhigend gegenwärtiges Buch.«
Christoph Schröder, Frankfurter Rundschau

»Der Kuhlmühlengraben ist eine gewöhnliche Straße am Stadtrand - bei Silke Scheuermann jedoch wird er zur poetischen Ausgangslage eines ungewöhnlich guten Romans, der die Geschichten der Anwohner verbindet. ... Dabei schafft es Scheuermann sowohl, das ganze Drama eines menschlichen Lebens in einem Nebensatz zu komprimieren, als auch Alltägliches so genau zu beschreiben, dass man das Besondere sehen kann, das ihm innewohnt.«
Maren Keller, KulturSPIEGEL

»In kühler, präziser Sprache entlarvt Silke Scheuermann die Inszenierungen und Lebenslügen ihrer Figuren. Ihr hervorragender Roman lässt einen noch lange nach der letzten Seite nicht los.«
BÜCHER

»Aufbruch, Enttäuschung, Hoffnung und Untergang liegen hier immer sehr eng beieinander und werden von der Autorin in einer Mischung aus Spott und Mitleid beschrieben. So kunstvoll wie die Zeitsprünge und Perspektivwechsel des Textes sind auch die Risse gestaltet, die sich in den Lebensentwürfen dieser Generation auftun.«
Literaturkurier Newsletter

»Mit wenigen, wohl gesetzten Worten folgt Scheuermann ihren Protagonisten, und man merkt ihren klaren, gut dosierten Worten an, dass sie als Lyrikerin ihre Karriere begann und sich noch immer wunderbar zurückhalten und auf das Wesentliche konzentrieren kann.«
Valeria Heintges, St. Galler Tagblatt

»In solchen Episoden verrät Silke Scheuermann Sinn fürs Ironische, fürs Satirische, für subtilen distanzierten Spott, selbst wenn sich eigentlich tragische Ehedramen und menschliche Krisen abspielen.«
Roswitha Frey, Badische Zeitung

»Viele der neun Geschichten, aus denen sich der Roman mosaikartig zusammensetzt und die über das Figurenpersonal so dezent wie geschickt miteinander verknüpft sind, handeln von solchen Kippmomenten, dem Moment eines biografischen Strauchelns, das alles, was sicher schien, auf eine Abwärtsbahn gleiten lässt.«
Claudia Kramatschek, Deutschlandradio Kultur

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