Sascha Reh: Gegen die Zeit

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Sascha Reh
Gegen die Zeit

Roman

360 Seiten. Gebunden. Lesebändchen
€ 21,95   €[A] 22,60   
ISBN: 978-3-89561-087-5

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Anfang der siebziger Jahre herrscht Aufbruchsstimmung in Santiago de Chile: Der sozialistische Präsident Salvador Allende ist fest entschlossen, das Land aus seiner wirtschaftlichen Abhängigkeit zu führen und die Not der verarmten Bevölkerung zu mildern.
Dafür setzt er auf ein kühnes Projekt: Die Fabriken des unwegsamen Andenstaates sollen vernetzt und von einem zentralen Rechner gesteuert werden. Ein internationales Team, unter ihnen der junge deutsche Industriedesigner Hans Everding, wird beauftragt, das Datennetzwerk aufzubauen. Begeistert ergreift Hans die Chance, an der Revolution mitzuwirken und für eine gerechtere Gesellschaft zu kämpfen.
Der Putsch des Militärs setzt diesem Traum jäh ein Ende. Alle, die an dem Netzwerk mitgearbeitet haben, geraten in Lebensgefahr. Niemand weiß, wer Freund und wer Feind ist, und die gesammelten Daten dürfen keinesfalls in falsche Hände geraten.

GEGEN DIE ZEIT erinnert an ein historisches Experiment mit überraschender Aktualität: eine dramatische Geschichte von Aufbruch und Enttäuschung, von Vertrauen und Verrat.

Rezensionen

»Die sehr weitreichenden Fragen, die in diesem Roman verhandelt werden, sind in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur wahrscheinlich nie plastischer inszeniert worden.«
Kai Sina, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Ein eminent politischer Roman, der diese Zeit unwahrscheinlich gut einfängt.«
Gerrit Bartels, Deutschlandradio Kultur

»Das Chile Allendes wirkt in Gegen die Zeit wie ein spannendes Experiment mit verblüffenden Berührungspunkten zur Gegenwart.«
Helmut Böttiger, Süddeutsche Zeitung

»Die dramatische Zuspitzung in den ersten Tagen und Wochen nach dem Putsch unter Armeechef Pinochet wird aus der Distanz erzählt, ganz ohne Pathos, was das Grauenhafte noch verstärkt. Sascha Reh, der unter anderem Geschichte und Philosophie studiert hat, besitzt ein starkes Gespür dafür, was in einem so gewalttätigen Umsturz die Vorgänge tatsächlich vorantreibt. Sein dritter Roman Gegen die Zeit ist im besten Sinne ein Zeitroman.«
Monika Melchert, Sächsische Zeitung

»Spannung wie ein Polit-Thriller«
Jens Dirksen, Der Westen

»Es ist diese Mischung zwischen Dichtung und Wahrheit, die die Handlung so spannend macht.«
Barbara Zeizinger, fixpoetry

»Es gelingt Sascha Reh erstaunlich gut, die komplizierten Abläufe zu erklären, eingebettet in eine spannende Handlung, die mit der dramatischen Flucht des Deutschen am Tag des Putschs beginnt.«
Eva Pfister, Wochenzeitung

»Sascha Reh demonstriert, wie souverän er seine literarischen Mittel beherrscht ... Ja, Gegen die Zeit ist in jedweder Hinsicht authentisch.«
Gerrit Bartels, Tagesspiegel

»Sascha Rehs Roman gehört zu jenen raren belletristischen Neuerscheinungen, in denen tatsächlich etwas Neues zu erfahren ist.«
Katrin Hillgruber, Bayern 2, Diwan

»Es ist selten genug in der deutschsprachigen Literatur, dass politische Sujets mit hohem erzählerischen Anspruch und trotzdem spannend, mit gutem Sinn für Plot und Personenchoreografie behandelt werden. Das ist nun zum wiederholten Mal beim Berliner Erzähler Sascha Reh der Fall.«
Deutschlandradio Kultur

»Bunt, grell, revolutionär, spannend.«
René Hamann, die tageszeitung

»Gegen die Zeit ist eine wichtige Erinnerung an jenen 11. September, an dem ein aussichtsreiches, demokratisches Gesellschaftsmodell brutaler Gewalt weichen musste.«
Klaus Pilgram, Lateinamerika Nachrichten

»Es ist diese Mischung zwischen Dichtung und Wahrheit, die die Handlung so ungemein spannend macht.«
Günther Stamer, Gegenwind

»Erzählt wird eine dramatische Geschichte von Aufbruch und Enttäuschung, von Vertrauen, Liebe und Verrat«
Jürgen Boebers-Süßmann, WAZ

»Bei belletristischen Texten mit zeitgeschichtlichem Hintergrund ist es nicht einfach, eine Balance zwischen den historischen Fakten und der Geschichte, die ein/e AutorIn erzählen will, zu finden. Sascha Reh gelingt das souverän (...).«
Gert Eisenbürger, ila. Zeitschrift der Informationsstelle Lateinamerikas

»Es ist zu begrüßen, dass Sascha Reh mit seinem Buch ein wenig bekanntes Kapitel der chilenischen Revolution zugänglich gemacht hat.«
Peter Nowak, Vorwärts

»Sascha Reh, der mit Gegen die Zeit bereits seinen dritten Roman präsentiert, erzählt präzis und lebendig vom Versuch, neue Technologien einzuführen in eine Welt der eher einfachen Produktionsweise.«
Martin Zingg, Neue Zürcher Zeitung

Außerdem erschienen von Sascha Reh

Sascha Reh: Falscher FrühlingSascha Reh: Gibraltar