Markus Orths: Corpus

Marburger Literaturpreis
Förderpreis des Landes NRW

Markus Orths
Corpus

Roman

218 Seiten. Gebunden
€ 18,90   €[A] 19,50   SFR 27,50
ISBN: 978-3-89561-094-3

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Jahrelang haben die beiden nichts mehr voneinander gehört, da steht Christof plötzlich wieder in Pauls Wohnung. Ein furchtbares Erlebnis aus der Kindheit, Ergebnis eines harmlosen Spiels, steht zwischen ihnen und verbindet sie zugleich.
Zum Wendepunkt in Christofs Leben ist eine Begegnung geworden: Da ist Kai, der Taxifahrer, der die Schauspielschule abgebrochen hat und nun seine Fahrgäste mit Rezitationen provoziert, und Ina, die sich für »gender studies« interessiert, Klettern geht und bald Kais Freundin wird. Was der junge Priester, bei sich selbst bislang für Demut und Gelassenheit gehalten hat, ist ihm als großes Vakuum bewußt geworden, das sich in ihm ausgebreitet hat. In Pauls Wohnung tastet sich Christof nun langsam in die Erinnerung zurück und versucht, über das zu sprechen, was geschehen ist.
Markus Orths’ erster Roman ist ein temporeiches, packendes Buch über die Macht des Gesagten und die Macht des Schweigens, über die Zerstörungskraft von Erwartungen und Zwängen. Und es ist ein Buch über die Angst vor Berührung, vor den eigenen Gefühlen - und der dennoch großen Sehnsucht danach.

Rezensionen

»Hier schreibt einer, der sein Handwerk versteht und auch einiges zu sagen hat.«
Wendelin Schmidt-Dengler, Literaturen

»...ein atemberaubendes Stück Literatur«
Freitag

»Die Erzählung über zwei Jugendfreunde, die sich aus den Augen verlieren und sich Jahre später wieder begegnen, ist so dicht und spannend erzählt, dass ich ihr eine echte Chance im Konkurrenzkampf um die interessantesten Herbst-Titel einräume.«
Buchmarkt

»Mit CORPUS hat Markus Orths einen Roman über die Macht der Sprache, des Schweigens und Verschweigens geschrieben, über die Macht von Normen und Zwängen.«
SWR

»Ein Debüt wie eine leichtfüßige Schatzsuche.«
Prinz

»Wenn Geschichten Tiere wären, gehörten die Texte von Markus Orths gewiss zu den Kraken. Mit ihren sehnigen Fangarmen saugen sie sich am Leser fest und lassen ihn nicht mehr los.«
Stuttgarter Zeitung

»...ein spannungsreiches, nachdenkliches Buch – ein Kontrastprogramm zur üblichen Dutzendware.«
Südkurier

Außerdem erschienen von Markus Orths

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