Juli Zeh: Treideln

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Juli Zeh
Treideln

Frankfurter Poetikvorlesungen

200 Seiten. Gebunden. Lesebändchen.
€ 18,95   €[A] 19,50   
ISBN: 978-3-89561-437-8

»Poetikvorlesung? Kommt nicht in Frage. Man ist entweder Autor oder Poetikbesitzer. Ich bin doch nicht mein eigener Deutsch-Leistungskurs. Ohne mich.«
Mit Juli Zeh lehrte eine promovierte Juristin und streitbare, scharfsinnige Autorin im Sommersemester 2013 an der Frankfurter Goethe-Universität als Gastdozentin für Poetik. Unter dem Titel TREIDELN sprach sie über Bedingungen und Grundlagen ihrer literarischen Arbeit – und versuchte dabei, eine »Anti-Poetologie« zu entwerfen.
Poetik, so sagt Juli Zeh, ist etwas für »Quacksalber, Schwächlinge, Oberlehrer, Zivilversager und andere Scharlatane«. Schreiben lebt von der »Poetikfeindlichkeit«, ist nämlich ein »verschriftlichtes Selbstgespräch«. »Poetik klingt immer so, als wüsste der Autor, was er da tut – dabei weiß er bestenfalls, was er GETAN HAT.«
Von dieser Erkenntnis her ließ sich befreit aufspielen und wunderbar poetologisieren; über die Bedeutung der Erinnerung für das Schreiben zum Beispiel: »Ein Ereignis ist nicht das, was passiert ist, sondern das, was erzählt werden kann.«

Rezensionen

»Seit 1959 gibt es die Poetikvorlesung, die Nobelpreisträger Heinrich Böll und Günter Grass waren da, aber auf so kluge Weise unverkopft wie Juli Zeh hat noch niemand gesprochen.«
Werner D'Inka, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Ihr Text, so häufig die Zuhörer lachten, ist dennoch und gerade in der Ablehnung jeder Form von 'Poetik' eine tiefernste Beschäftigung mit den Bedingungen des Schreibens.«
Morten Freidel, FAZ.NET

»Obwohl Juli Zeh nichts von Poetik hält, wird schon in ihrer ersten Vorlesung deutlich, dass sie eine hervorragende Poetik-Dozentin ist.«
Sylvia Meilin Weber, Die Welt kompakt

»Im Plauderton entwirft Juli Zeh eine Künstlerbiografie der Gegenwart. Überhaupt steckt eine Menge drin in diesen Vorlesungen. Die Zeh'schen Grundthemen, Freiheit und deren freiwillige Aufgabe, das Gezwungensein des Menschen zu Freude, Gesundheit und Wohlergehen, sind in TREIDELN aufgehoben in der lockeren Form eines Dialogs, dessen imaginären Partner man sich stets mitdenken kann.«
Christoph Schröder, die tageszeitung

»Rotzfrech und sauschlau: Juli Zehs Anti-Poetikvorlesungen TREIDELN. Lesen!«
Ulrich Faure, Buchmarkt

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