Jennifer Egan: Der größere Teil der Welt

Pulitzer-Preis

Jennifer Egan
Der größere Teil der Welt

Roman
Aus dem Englischen von Heide Zeltmann

392 Seiten. Gebunden.
€ 22,95   €[A] 23,60   
ISBN: 978-3-89561-224-4

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»Ein Epos von bewegender Menschlichkeit.«
The New York Review of Books

Bennie Salazar, ein Musikproduzent mit Visionen, hat Höhen und Tiefen erlebt. Auch seine Assistentin Sasha hat Probleme, von denen er allerdings nichts ahnt. Als Scotty, der Leadgitarrist von Bennies einstiger Punkband, überraschend wieder auftaucht, holt die Vergangenheit beide ein. Jennifer Egan entwirft ein großes Portrait des kulturellen Umbruchs seit dem Ende der Utopien bis zum digitalen Zeitalter und erzählt in wechselnden Perspektiven von Liebe, Freundschaft und Verlust. DER GRÖSSERE TEIL DER WELT reicht von der Musikszene San Franciscos Ende der Siebziger und dem New York der Neunziger bis zur ökologischen Katastrophe der Zukunft und einem verblüffenden Konzert am Ground Zero.
Für ihren Roman erhielt Jennifer Egan den Pulitzer-Preis 2011 und zahlreiche weitere renommierte Auszeichnungen. DER GRÖSSERE TEIL DER WELT wird für das Fernsehen verfilmt, ist in 28 Sprachen übersetzt und international ein Bestseller.

»Jennifer Egan erzählt vom Erwachsenwerden und Altern im digitalen Zeitalter und spürt mit warmherziger Neugier den kulturellen Quantensprüngen unserer Zeit nach.«
Aus der Begründung zum Pulitzer-Preis

Rezensionen

»Jennifer Egan schafft es, über diese eigentlich isolierten als perfekte Kurzgeschichten funktionierenden Einheiten einen Roman herzustellen. ... Das ist hohe Kunst. ... Dieser Roman ist auch eine Kritik an der Digitalisierung.«
Hubert Winkels, 3Sat KulturZeit

»Wie aus Puzzlestücken entsteht aus den verschiedenen Teilen das Bild einer Person und eines Lebensweges, der gerade dadurch, dass er nicht chronologisch nacherzählt wird, die Zeit und eben auch die Zwischenräume spürbar macht. Das Leben wird wie ein Vexierbild erst in der Gesamtschau der konträren Elemente erkennbar.«
Jörg Magenau, Deutschlandradio Kultur

»DER GRÖSSERE TEIL DER WELT von Jennifer Egan ist für mich neben FREIHEIT von Jonathan Franzen der beste amerikanische Roman des neuen Jahrtausends.«
Stefan Maelck, MDR

»Ein gefeierter Roman, über den man zu Recht spricht ... der das große Publikumsinteresse auch verdient hat.«
Thomas Schindler, ARD-Morgenmagazin

»Ein zu Herzen gehender, dann wieder amüsanter und moderner Roman, sprachlich auf hohem Niveau. Die einzelnen Geschichten sind so kunstvoll miteinander verwoben, dass man nie den Blick auf das große Ganze verliert. Ein wundervoller Roman über die Umbrüche in der amerikanischen Gesellschaft und was sie mit den Menschen machen. ... Eine kleine Offenbarung für mich.«
Peter Twiehaus, ZDF-Morgenmagazin

»Die disparaten Einzelteile dieses Konzeptromans aus dreizehn Storys fügen sich zu einer verblüffend eleganten Gesamtkomposition: DER GRÖSSERE TEIL DER WELT ist eine schrille Kakophonie von der erhebenden Schönheit eines Oratoriums.«
Felicitas von Lovenberg, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»So kann episches Erzählen heute aussehen: Jennifer Egans so komplexer wie bewegender Roman DER GRÖSSERE TEIL DER WELT. … Diese Autorin muss man unbedingt bewundern. … DER GRÖSSERE TEIL DER WELT ist ein Mosaik der unterschiedlichen Stimmlagen. … Von den Lebensläufen ihrer Figuren erzählt Jennifer Egan in Verdichtungen, Knotenpunkten, literarischen Masken. Ach, man möchte geradezu pathetisch werden: Dieser Roman weiß um das Dramatische und die Ereignishaftigkeit des Lebens auch noch in unserer Angestellten- und Mittelstandsgesellschaft. Und er bewahrt den Anspruch der Literatur, ein aktuelles Lebens- und Zeitgefühl (das nie naiv sein kann) aufzuzeichnen.«
Dirk Knipphals, die tageszeitung

»Ein komplexes episches Panorama von den 70ern bis in die nahe Zukunft … so etwas wie eine Polyphonie in Stil und Ton.«
Tobias Schwartz, Literarische Welt

»Jennifer Egan ist eine rasend effiziente Literatin in bester anglo-amerikanischer Tradition der Wellmade Novel. Ihre Figuren erscheinen in kürzester Zeit plastisch vor dem inneren Auge des Lesers, und ihre Handlungen und Gedanken entstehen umweglos dank sprachlicher effizienter Mittel, die nie das Geschehen überstrahlen.«
Werner Theurich, Spiegel Online

»Während sich Zeitgenossen wie Jonathan Franzen im Rückgriff auf den epischen Atem des viktorianischen Romans nach der "Great American Novel" strecken, schafft Jennifer Egan hier so ganz nebenbei etwas Grösseres. Sie versöhnt den formalen Speiltrieb der Postmoderne mit einem ganz und gar bodenständigen Realismus.«
Florian Keller, Der Tagesanzeiger

»Ein Buch wie ein Konzept-Album.«
FOCUS

»Jennifer Egan schreibt sich mit diesem ihren vierten Roman endgültig in die erste Reihe der amerikanischen Gegenwartsliteratur.«
Helmut Petzold, Bayerischer Rundfunk

»Ein polyphones Epos, das mit jedem Kapitel Erzählweise und Perspektive wechselt. ... Ein grandioses Buch über Musik und Medien, Authentizität und Digitalität, Zeit und Erinnerung.«
Rolling Stone

»Es gibt Bücher, die kann man uneingecshränkt empfehlen. Und dann gibt es Bücher, die muss man feiern. DER GRÖSSERE TEIL DER WELT ist so ein Buch. Grandios. In seiner Art einmalig.«
Bernd Schmidt, NDR 1, Bücherwelt

»Dieses Buch ist so unterhaltsam und unbeschwert, dass es sich gut zwischendurch lesen lässt. Wer möchte, kann dem Roman aber auch etwas mehr Zeit widmen und genauer hinsehen, wie kompliziert der scheinbar leicht dahinfließende Aufbau ist, denn dieser macht "Der größere Teil der Welt" zu einem wirklich besonderen Literaturgenuss.«
Annika Hüttmann, Aviva-Berlin

»Die Amerikanerin Jennifer Egan ist eine tollkühne Erzählerin, mixt Rock mit Short Storys, Sex und PowerPoint und ist zu Recht ein Star. DER GRÖSSERE TEIL DER WELT ist ein durchtriebenes Unternehmen. […] Jennifer Egan läuft Amerikas Autoren davon, mühelos. Unglaublich mit welcher Leichtigkeit sie Szene um Szene entwirft, in fabelhafter Fülle, ihre Figuren durcheinanderwirbelt, am Tempo der Geschichten dreht.
Egan ist eine Virtuosin.«
Susanne Mayer, DIE ZEIT

»Jennifer Egans Roman DER GRÖSSERE TEIL DER WELT spielt virtuos mit den jähen Abstürzen und Comebacks, die das Leben mit sich bringt … Die polyphone Erzählweise bringt Proust und die Sopranos ganz locker zusammen. … Das prägnanteste Merkmal ihrer Werke ist ihre stilistische Vielseitigkeit, mit der Egan den Leser stets aufs Neue überrascht: Keines ihrer Bücher lässt sich mit den anderen vergleichen.«
Marius Nobach, Süddeutsche Zeitung

»Jennifer Egans unorthodoxer neuer Roman über die Folgen der digitalen Revolution, in dem die amerikanische Schriftstellerin alle Genregrenzen sprengt. … DER GRÖSSERE TEIL DER WELT ist ein polyfoner Chor, dessen sprunghafte Instrumentierung gleichwohl eine mitreissende Melodie ergibt. … Ein staunenswertes Kaleidoskop an farbigen Charakteren. … Ein tollkühnes Buch mit einem süchtig machenden Sog.«
Andrea Köhler, Neue Zürcher Zeitung

»Egan zeigt eine von falschen Vorstellungen zerrissene Gesellschaft, die ihrer Ideologie von Jugend-, Schönheits- und Fortschrittswahn nicht mehr nachkommen kann.«
Sabine Scholl, Der Falter

»Schon lange gilt Jennifer Egan als außergewöhnliches Talent. In ihrem neuen Roman erzählt sie fulminant von Sex, Drogen und Abstürzen – und vom Verglühen der Musikbranche. … Ein poetischer, wunderbar turbulenter Roman.«
Wolfgang Höbel, Der Spiegel

»Durch Egans feine Beobachtungsgabe und ihre geschliffene Sprache ist ein Roman entstanden, der nicht pesimistisch oder gar nostalgisch von enttäuschten Glücksversprechen handelt, sondern vor allem vom Wahnsinn, den Ansammlungen schierer Lebenslust und unfreiwilliger Komik, die sich hinter dem vermeintlichen Glück verbergen und immer wieder um die Ecke lugen.«
Karolin Jacquemain, Hamburger Abendblatt

»Jede Geschichte dieses Episodenromans liest sich spannend und berührend nah. das von Egan gewählte Soap-Format bietet literarisch beste Unterhaltung.«
Lilian-Astrid Geese, Neues Deutschland

»Dieses Buch ist fantastisch. … Wie in einem Kaleidoskop schillern immer andere Menschen auf, die vorher nur am Rande erwähnt wurden, und erzählen ihre Geschichte. … Egan erzählt mal nüchtern, mal zart, mal melancholisch, mal extrem lustig – aber immer mit viel Rock'n'Roll.«
Susanne Neumann, NDR Kultur

»DER GRÖSSERE TEIL DER WELT ist ein außergewöhnlicher Roman mit anspruchsvoller Erzähltechnik, der glänzend unterhält. Er gehört zu den Büchern, die man niemals ausgelesen hat, denn bei jeder neuen Lektüre sind weitere Feinheiten aufzuspüren.«
Manuela Haselberger, Freie Presse

»Ein gesellschaftliches Panoptikum.«
Myself

»Ein Stück Weltliteratur.«
SonntagsZeitung

»Ehrlich und eindringlich.«
Freundin

»In ihrem 40 Jahre umspannenden Roman denkt Jennifer Egan den Kommerzialisierungswahn der USA konsequent zu Ende.«
Thomas Neubacher-Riens, Frankfurter Neue Presse

»Ein großer literarischer Hit.«
Cosmopolitan

»In 13 Storys zieht die globalisierte Welt vorbei von Afrika bis L.A., von den Hippies der 1970er Jahre bis zum New York der Zukunft. Ein Jonathan Franzen sieht dagegen ziemlich alt aus, John Irving soweiso, mithalten könnte einer wie David Foster Wallace.«
Basler Zeitung

»Jennifer Egan porträtiert eine Generation. .. Sie verweilt in einem bestimmten Moment im Leben einer Figur, um dann brillant in wenigen Sätzen zu skizzieren, was mit ihr in den nächsten Jahrzehnten geschehen wird. ... Faszinierend. ... Pausen sind zentral in Jennifer Egans dichtem, vielförmigem Text. Denn sowohl die Sprünge zwischen den Kapiteln als auch die Leerräume zwischen den Powerpoint-Folien funktionieren als Pausen und erinnern an diese anderen Pausen im Leben, die Momente des Innehaltens und Zurückblickens ...«
Simone von Büren, NZZ am Sonntag

»Turbulent, mitreißend und einfühlsam zugleich.«
Gesa Müller, WDR EinsLive

»DER GRÖSSERE TEIL DER WELT ist weit mehr als ein furioses erzählerisches Experiment. Hinterrücks mutiert es zum Spiegel, zerzaust mit satirischer Anteilnahme kollektiver Wünsche, Hoffnungen und Träume.«
Franziska Hirsbrunner, Schweizer Radio DRS 2

»Jede Seite dieses großartigen Buchs vibriert im Blues-Rhythmus.«
Schweizer Illustrierte Style

»Egan hat ein Kaleidoskop von Figuren geschaffen. In 13 Geschichten erzählt sie mit viel Wärme und Gespür aus deren Leben. ... Ein spannender und höchst lesenswerter Trip durch vier Jahrzehnte.«
Roana Brogsitter, Bayerischer Rundfunk

»Es gelingt der Autorin, die stolpernden, unsicheren Lebensversuche ihrer Charaktere mit so viel Nähe und Empathie zu beschreiben, dass man sich als Leser darin wiedererkennt, so fern einem Drogensucht, Wahnsinn und Punkrock auch sein mögen. Das melancholische Grundthema des Buches ist dabei die Frage, wie sich aus den Verheißungen der Jugend, den Zufällen, Unfällen, verlorenen Hoffnungen und Neuanfängen schließlich so etwas wie ein Leben ergibt, in einer Zeit, in der der gesellschaftliche und ökonomische Rahmen zersplittert ist. Was bleibt, ist die Macht der Erinnerung und die Magie der Sprache.«
Jan Schmelcher, HR Online

»Rockmusik ist ein Bindemittel in Egans Buch, das sich teils wie eine Sammlung lose zusammenhängender Geschichten und dann wie ein raffiniert geschnittener Roman voller überraschender Verbindungen liest. ... Egan erzählt temporeich, vor Ideen sprudelnd, kühl beobachtend, aber auch voller Mitgefühl für ihre oft strandenden Figuren.«
Thomas Borchert, Nordkurier

»Jennifer Egan hat 13 Geschichten zu einem Roman verschmolzen, der in seiner epischen Breite an die ›Buddenbrooks‹ für die Twitter-Generation erinnert.«
Handelsblatt

»Für den Roman DER GRÖSSERE TEIL DER WELT hat die New Yorker Autorin Jennifer Egan den Pulitzer-Preis erhalten – völlig zu Recht.«
Sacha Verna, Der Tagesspiegel

»Jennifer Egans Roman ist formal anspruchsvoll, aber nicht verkopft, im Gegenteil. Mit warmherziger Neugier spüre sie den kulturellen Quantensprüngen unserer Zeit nach, beschied das Pulitzer-Komitee und verlieh ihr 2011 für DER GRÖSSERE TEIL DER WELT seinen Preis.«
Ferdinand Quante, WDR 5

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