Preis der Leipziger Buchmesse 2016
Guntram Vesper: Frohburg

Vesper Guntram Frohburg
Dossier Frohburg


Preis der Leipziger Buchmesse 2016

Guntram Vesper
Frohburg

Roman

1008 Seiten. Leinen. Bedruckte Vorsätze
€ 34,00   €[A] 35,00   
ISBN: 978-3-89561-633-4

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Frohburg Dossier


FROHBURG ist ohne Zweifel das opus magnum von Guntram Vesper, zugleich für den Autor der Ausgangspunkt von allem: Der Ort seiner Geburt 1941, Jugend, Aufwachsen und Erwachen, die Flucht der Familie 1957, das umliegende Land die Folie der Geschichtsbetrachtung einer deutschen Epoche. Hier werden ein Land und eine Zeit gültig festgehalten, Kultur und Politik, Krieg und Nachkrieg, ein umfassendes, großartiges Portrait deutschen Lebens im zwanzigsten Jahrhundert; ein gewaltiges Prosawerk, das neben die großen Bücher von Peter Kurzeck, Walter Kempowski und Uwe Johnson zu stellen ist. FROHBURG ist ein Füllhorn an Geschichten, zumeist aus eigenem Erleben grundiert, eine große autobiographische Erzählung, ein Welt-Buch im Überschaubaren, ein Geschichts- und Geschichtenpanorama, wie wir schon lange keines hatten.

Rezensionen

Ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Belletristik
»Guntram Vespers Roman Frohburg gehört zu den Büchern, bei denen man leicht, ganz schnell, auf die großen Begriffe kommt. Opus magnum. Mammutwerk. Solche Wendungen. Schließlich breitet Guntram Vesper eine umfangreiche Geschichtslandschaft vor uns aus, die von der Gegenwart aus die alte Bundesrepublik, die DDR natürlich, die Nazizeit umfasst und weit in die Geschichte Deutschlands zurückbindet, bis dahin, wohin nur noch die Geschichtsbücher reichen.«
Begründung der Jury

»Autobiographische Familienstränge gehen immer unmittelbar über in gesellschaftliche Stränge, also ich und Gesellschaft in ganz konkreter Form werden zusammengebunden. (...) Spektakulär, wie er das schafft.«
Helmut Böttiger, swr 2

»Frohburg, kein Zweifel, müssen Sie lesen!«
Philipp Rimmele, ZDF aspekte

»Das gewichtigste Buch dieser Tage. In jeder Hinsicht.«
Andreas Platthaus, FAZ

»Das ganze Buch ist ein raffiniertes, dabei wildwucherndes und nicht immer kontrollierbares Flechtwerk. (...) So farbenreich ist das deutsche Milieu im Lauf der Jahrzehnte selten dargestellt worden.«
Helmut Böttiger, Deutschlandfunk, Buch der Woche

»Ein durch Jahrzehnte tragendes Lebensbuch.«
Dirk Knipphals, taz

»Ein überbordendes Gesellschaftspanorama, betörendes Textgewebe aus Familien-, Kultur- und Zeitgeschichte, aus Anekdoten, Lebensläufen, Lektüreerfahrungen, Jugenderinnerungen – also ein Kaleidoskop, das man zu immer neuen Bildern rüttelt.«
Cornelia Zetzsche, Bayern2

»Guntram Vesper hat einen Ort auf die deutsche literarische Landkarte eingeschrieben, wie es in dieser Wucht wahrscheinlich seit Jahrzehnten nicht geschah.«
Marc Reichwein, Die literarische Welt

»Der Text wuchert auf organische Weise, in einer Zwiebelstruktur, die an orientalische Erzähler erinnert.«
Badische Zeitung

»Guntram Vesper hat ein Buch über Deutschland geschrieben und darüber, wie aus uns allen das wurde, was wir sind.«
Christoph Schröder, Journal Frankfurt

»Dieser Roman funktioniert wie unser Gedächtnis, wir erzählen eine Geschichte, schweifen ab, entdecken andere Zusammenhänge, spannen einen neuen Bogen, verheddern uns vielleicht, nehmen gedankliche Umwege und kommen irgendwann zurück zum Ausgangspunkt. (…) Dieses riesengroße Buch eines Lebens und eines Jahrhunderts ist keine Autobiographie. Es ist ein gewaltiger Erkundungs- und Enträtselungsversuch. (...) Frohburg führt uns auf unendlich vielen und verschlungenen Wegen in die Unerbittlichkeit des Lebens im 20. Jahrhundert. Man muss sich einlassen auf diese Prosa, auf den eigenwilligen Strom aus Gedanken und Erinnerungen. Man kann ihr alsbald aber auch nicht mehr entkommen.«
Niels Beintker, bayern 2 Diwan

»Guntram Vesper schildert auf mehr als 1.000 Seiten deutsche Geschichte am Beispiel einer Gemeinschaft.«
Florian Balke, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

»Hier hat jemand etwas geschaffen, das dem Gedächtnis der deutschen Literatur nicht verloren geht.«
Thomas Schaefer, die horen

»Ein monumentaler Deutschlandroman.«
Die Welt

»Guntram Vesper entblättert in einer sagenhaft dichten Erzählung die Geschichte seiner Familie, die des sächsischen Ortes Frohburg, dem er entstammt – und dem er die tiefste Erlebnisschichtung seines Lebens verdankt. (...) Geschichten, Erzählungen, Mythen, Erfahrungen sind ineinander verwoben (...), und am Ende entsteht: ein Lebenswerk.«
Thomas Andre, Hamburger Abendblatt

»Die Nachrichten aus dem heutigen Sachsen muten wie der unheilvolle Widerhall dessen an, was Vesper über diese Gegend zu erzählen weiß.«
Wiebke Porombka, Die Zeit

»Guntram Vespers Roman liefert so etwas wie literarisches Wahrheitsserum gegen die politischen Illusionen des letzten Jahrhunderts. Ihn eine Chronik zu nennen, unterschätzt die erzählrische Potenz Vespers und die Modernität mit der er Erzähltraditionen (Boccaccios Decamerone, Hebels Schatzkästlein) mit einer fein dosierten Resonanz des 21. Jahrhunderts verbindet.«
Hans Hütt, Der Freitag

»Frohburg wird wohl bald Wallfahrtsort der Literatur.«
Walter van Rossum, WDR3

»Wegen der vielfältigen Reflexionsebenen ähnelt dieses Buch streckenweise Robert Musils Meisterwurf Der Mann ohne Eigenschaften
Ulf Heise, mdr Figaro

»Ein packendes Panorama dieser sächsischen Provinz.«
Jan Ehlert, NDR Kultur

»Frohburg ist ein gewaltiges, beeindruckendes Werk.«
Rainer Moritz, Deutschlandradio Kultur

»Frohburg ist eine ausführliche Zeitreise in die deutsch-deutsche Geschichte.«
Eßlinger Zeitung

»Dieses Buch ist wie ein Kaleidoskop. Wenn man es dreht und wendet, tausend Geschichten, neue Facetten, Landschaften, Krieg, Vertreibung.«
Ernst Grandits, 3sat Kulturzeit

»Während dem sinnlichen, prallen Erzählen gehuldigt wird und ein deftiger Realismus fein ziselierten Gedankenmustern die Waage hält, ist der Hauptdarsteller in diesem Roman unverkennbar die Literatur selbst. Das Codewort dafür, das gelegentlich eingestreut wird, heißt ›Zimelien‹. Frohburg gehört jetzt endgültig dazu.«
Helmut Böttiger, Süddeutsche Zeitung

»Guntram Vesper verwebt Provinz, Historie und Biografie.«
Nadja Storz, ARD Tagesschau

»Das alles ist ›Frohburg‹. Eine Stadt, der Guntram Vesper in seinem sehr zu bewundernden Großwerk jetzt ein literarisches Denkmal gesetzt hat.«
Rayk Wieland, ARD ttt - titel, thesen, temperamente

»Wer Sachsen verstehen will, der lese dieses Buch.«
Richard Kämmerlings, Die Welt

»Der neue Sachsenspiegel.«
Richard Kämmerlings, Literarische Welt

»Frohburg ist keine Chronik, kein abschließendes Urteil. Es ist der Versuch einer Operation am atmenden Körper. Ein Selbstversuch für jeden, der Willens ist, sich darauf einzulassen.«
Ekkehard Schulreich, Leipziger Volkszeitung

»Vesper (...) hat die von ihm akribisch gesammelten, wie ein Schwamm aufgesogenen und irgendwo in Kladden und Hirnwindungen und Herzkammern abgespeicherten Erinnerungen an die Geschichtslandschaften seiner Kindheit und Jugend mit zahlreichem, selbst erinnerungsschwerem und ständig in die Gegenwart dazwischenquasselndem Personal zu einem mitreißenden Bewusstseinsstrom ausufern lassen und zugleich zu einem literarischen Gemälde verdichtet, das in mehreren Zeit-, Raum- und Tiefendimensionen schillert.«
Sabine Vogel, Berliner Zeitung

»Dafür gab es den Preis der Leipziger Buchmesse 2016 (Belletristik) - und das vollkommen zu Recht, denn Guntram Vesper macht die Zeit in bildgewaltiger Weise wieder lebendig.«
Heiko Buhr, Lebensart

»Frohburg ist ein erstaunliches, beeindruckendes und reiches Buch, verdientermaßen hat Guttram Vesper dafür 2016 den Belletristik-Preis der Leipziger Buchmesse gewonnen.«
Gerrit Bartels, goethe.de

»Zu wünschen sind diesem ›Welt-Buch im Überschaubaren‹ (Klappentext) viele Leser, denn Frohburg feiert mit seinen 1000 Seiten geradezu unzeitgemäß auch das Erzählen und das Lesen.«
Dr. Sibille Tröml, Angezettelt - Informationsblatt des sächsischen Literaturrates e.V.

»Frohburg ist ein ungemein reichhaltiger Roman, der den Leser, auch den, der sich eigentlich für reiseunwillig hält, in seinen Bann zieht.«
Otto A. Böhmer, faustkultur.de

»Eine Erkenntnis schließlich, die dieses Buch so großartig macht: Noch die unbedeutendste Kleinstadt ist ein riesiger Geschichtenspeicher. Frohburg könnte überall sein.«
Thomas Gärtner, Dresdner Neueste Nachrichten

»Vesper hat die ›unendlichen Verästelungen und Verzweigungen und Verflechtungen‹ seines Erinnerungsstroms in jahrzehntelanger Durchdringung in eine Form gebracht, die das 20. Jahrhundert zum Dröhnen und Klingen bring.«
Thomas Hummitzsch, Tip Berlin

»Mit Frohburg legt Vesper die fulminante Quintessenz all seiner Reflektionen der eigenen Biografie im Spiegel der sächsischen Kleinstadt vor.«
intellectures.de

»Hier wird Zeitgeschichte erlebbar.«
Westfalenpost

»Frohburg ist ein lebhaft erzähltes, vor Erzähllust geradezu überquellendes Buch, das einen kaum innehalten lässt.«
Beat Mazenauer, literaturkritik.de

»So war das, denkt man beim Lesen, fühlt sich an Uwe Johnson und Einar Schleef erinnert, irgendwie auch an Vladimir Nabokov, diese Klasse hat das Buch.«
George Weber, Stadtblatt Osnabrück

»Man spürt beim Lesen manchmal gar nicht, wie gleitend diese Sätze einen durch die Zeiten und Geschichten, Namen und Schauplätze tragen. Und genauso folgt der Roman auch auf einer größerer Ebene dieser Ästhetik des Verknüpfens.«
Gerhard Engelsberger, Pastoralblätter

»Ein freistehender riesiger Monolith, der noch über Generationen von Lesern ragen wird.«
David Lemm, Saarbrücker Zeitung