Christina Maria Landerl: Verlass die Stadt

Christina Maria Landerl
Verlass die Stadt


136 Seiten. Gebunden.
€ 16,95   €[A] 17,50   SFR 24,50
ISBN: 978-3-89561-255-8

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Gudrun und Max waren ein Paar. Jetzt bekommt Max ein Kind mit Laura. Und Peter wünscht sich manchmal, es wäre alles noch wie früher. Ihre Heimat ist Wien, die Stadt der Tauben und Touristen, der überklimatisierten U-Bahnen, verwinkelten Gassen und vergessenen Bauwerke.

Auch Margot gehörte zu ihrem Kreis. Doch sie ist verschwunden, ohne ein Wort oder eine Erklärung; hat ihre geliebte Stadt verlassen, in der sie selbst nicht mehr vorkommt, ebenso wenig wie Ingeborg Bachmanns Malina. Einen trägen, klebrigen Sommer lang dreht das Leben sich ohne sie weiter – oder geht etwas zu Ende?

Wie mit dem Kameraauge folgt Christina Maria Landerl ihren Figuren, deren Wege sich immer wieder kreuzen und zu einem Beziehungsgeflecht verdichten, in dem die Ich-Erzählerin durch ihre Erinnerungen gleichzeitig an- und abwesend ist. VERLASS DIE STADT ist ein Buch über das Suchen und das Nicht-Finden und lässt gleichzeitig ein vielschichtiges Bild der Stadt Wien entstehen; ein Mosaik aus Farben, Gerüchen und Stimmungen.

Rezensionen

»Christina Maria Landerl nimmt mit ihrem Debüt VERLASS DIE STADT elegant Abschied von der Jugend. … Landerls Erzählung klingt vor Beziehungsreichtum und ist doch sensationell bescheiden: schmal, souverän und von schöner, durchscheinender Sprache. Es lässt einen neugierig zurück, mehr von dieser Autorin zu lesen.«
Marie Schmidt, DIE ZEIT

»VERLASS DIE STADT: So heißt das fulminante Debüt der jungen österreichischen Autorin Christina Maria Landerl. Das Buch kommt ohne Gattungszuweisung aus. Es besticht durch seine lakonisch-präzise Prosa und durch sein facettenreiches Spiel mit der Mentalität, Geschichte und literarischen Tradition einer Stadt. … VERLASS DIE STADT ist das Psychogramm einer janusköpfigen Metropole, betörend schön und doch zurückweisend, gemütselig und doch ignorant.«
Ingeborg Waldinger, Neue Zürcher Zeitung

»Ein funkelndes kleines Buch, das die Welt und die Sprache immer wieder zum Glühen bringt. … So groß Landerls Vorliebe für das Konzentrierte ist, so vielschichtig macht sie ihren Text, ohne ihn zu überladen. Indem sie kleine Motive über die Seiten streut und von Kapitel zu Kapitel kunstvoll variiert. … "Und plötzlich liegt was auf der Hand/ Das auch sie zum Zittern bringt", heißt es bei Gustav am Ende. So ähnlich kann es einem mit diesem Buch ergehen.«
Nico Bleutge, Süddeutsche Zeitung

»An diesem Debüt stimmt einfach alles.«
Maren Keller, KulturSpiegel

»Ein lakonischer Debütroman … auf den Spuren Ingeborg Bachmanns.«
Les.Art, Kulturmontag ORF

»Ein konzentriertes und dicht gearbeitetes Stück Prosa. … Dieser Band liest sich wie ein literarisches Roadmovie. … Ein freches Debüt, lakonisch, respektlos, eigenwillig.«
Susanne Schaber, Die Presse

»Christina Maria Landerl verwebt den klassischen Pop-Roman mit Lyrik und es gelingt ihr, eine melancholische und gleichzeitig vergnügliche Meditation über Identitätsfragen. Dass sie, wie im Vorbeigehen, auch gleich ein konzentriertes Porträt der alternativen Kultur in Wien und Österreich ohne Klischees abliefert, ist bemerkenswert. Und nebenbei ist das Buch auch noch ein ausgezeichneter Wien-Stadtführer für Nicht-WienerInnen und WienerInnen gleichermaßen.«
FM4, ORF

»Bei dieser Story sitzt jedes Wort.«
Mareike Müller, WIENERIN

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