Anna-Elisabeth Mayer: Fliegengewicht

Literaturpreis Alpha 2011

Anna-Elisabeth Mayer
Fliegengewicht

Roman

220 Seiten. Gebunden
€ 18,95   €[A] 19,50   SFR 27,50
ISBN: 978-3-89561-135-3

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» Autorenporträt Anna-Elisabeth Mayer
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»Drei Augenpaare starrten mich an, als ich das Zimmer betrat. Und? Die Therapie wird nicht geändert, sagte ich. Und sonst? Sonst? Ja, sonst, die Frauen ungeduldig. Sonst nichts, antwortete ich wie letztes Mal. Nichts? Ich nickte und legte mich ins Bett.«

Ein Roman außerhalb der Welt: eine junge Frau kommt ins Krankenhaus zu drei älteren Damen ins Zimmer. Man weiß nur: Alle haben’s am Herz, der Tod ist nah – und alle reden dagegen an.
Der Arzt der Station ist Dr. Winter. Er zieht die Damen samt Stationsschwester in seinen Bann. Eine Wette schickt die junge Frau ins Rennen um seine Gunst. Mitfiebern als Lebenselixier?
Voller Rhythmus und Tragikomik überbieten sich die Stimmen, halb Schwanengesang, halb Operettenträllern, seziert von feinen Spitzen der Erzählerin.
Ein Kammerstück mit doppeltem Boden, bei dem die Figuren mit ihren Liebes- und Leidensgeschichten dem Leser ans Herz wachsen.

Rezensionen

»Heiter-melancholisches Romandebüt. (...) Anna-Elisabeth Mayer sorgt für hübsch ironische Arztromanszenen, für ein Klopfen und Flimmern alter und junger Herzen, vor allem aber bietet sie dem Leser ein komisches Kammerspiel.«
Sandra Kerschbaumer, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Von allen Gründen, aus denen man Anna-Elisabeth Mayer lieben muss, ist dies noch der nebensächlichste: Sie hat den Arztroman rehabilitiert.«
Maren Keller, KulturSpiegel

»Der gebürtigen Salzburgerin ist eine wunderbare Persiflage auf den Arztroman gelungen, in der an vielen Stellen die Ernsthaftigkeit durchscheint. Ein Buch über die Zerbrechlichkeit des Lebens, leicht und beschwingt - ein Fliegengewicht.«
Kristina Gründken, WDR5

»Zart und leichthändig hat Anna-Elisabeth Mayer die vier Damen-Stimmen zu einem musikalischen Kammerspiel komponiert. Ihr untergründiger Witz durchzieht die Gespräche über Liebe, Leben, Arbeit, Kinder und den Tod, der im Krankenhaus nicht fern bleibt. Ein Buch über alles, was wichtig ist – so leicht gesponnen, dass man beim Lesen Angst hat, es weht einem aus den Händen.«
Kathrin Fischer, hr Info

»Sie seziert den Mikrokosmos Krankenhaus und erzählt wunderbar warmherzig, liebenswürdig und witzig von sehr unterschiedlichen Lebens- und Liebesgeschichten. Ein wirklich gelungener ungewöhnlicher Debüt-Roman!«
rbb Radio Fritz

»Auch wenn der Roman leichtgewichtig daher kommt, die Lebens- und Liebesgeschichten, die hier im Zentrum stehen, werden mit großer Zuneigung und Genauigkeit gefasst. Das Krankenhaus als Mikrokosmos der Gesellschaft, auch als Versuchslabor für das Zusammenleben von Alt und Jung. Wie und dass das funktionieren kann, auch davon erzählt dieser Roman, der das Schwere leicht nimmt, und das ist bekanntlich das schwerste überhaupt.«
Manuela Reichart, Deutschlandradio Kultur

»Das Setting sieht nach Arztroman aus. Doch die Wiener Autorin spielt mit dem Genre. Und macht daraus einen Roman über die Vergänglichkeit, bei dem man sich das Lachen nicht verkneifen kann. (...) Sehr empfehlenswert.«
Wienerin

»In den sechs Kapiteln von FLIEGENGEWICHT entfaltet sich ein kunterbuntes, mal schrilles, mal verhaltenes Dialoggewirr, das von Leitmotiven und Running Gags zusammengehalten wird.«
Rainer Moritz, Die Presse

»Es ist nichts geringeres als die Zerbrechlichkeit des Lebens, der hier kammerspielartig an den Leib gerückt wird - das Resultat: ein Text, dem es gelingt, von den Widersprüchen und Abgründen der Existenz zu erzählen und ihnen zugleich, leichtsinnig-schwebend, mit viel Sinn für Witz im Gepäck, konternd zu entfliehen.«
Katja Gasser, ORF a.viso

»Hochkomisch, zu welchen Leistungen der wechselweisen Desavouierung die aufgedrehte Frau Ott, die defensiv selbstmitleidige Blaser und die todessehnsüchtig wortkarge Ferdinand immer wieder auflaufen. (...) FLIEGENGEWICHT ist keine bloße Talentprobe, es ist ein Versprechen.«

Klaus Nüchtern, Falter

»FLIEGENGEWICHT ist eines dieser Bücher, bei denen man wirklich lachen und weinen muss.«
Raffaela Rudigier, Kultur

»Gekonnt und souverän spielt die Autorin mit dem Genre des Arztromans und sprachlich mit verschiedenen Bedeutungsebenen von ›Herz‹ und ›Schmerz‹, in die auch das Bild des Vogels eingebunden wird, das zwischen Todessymbol und ›Fliegengewicht‹ changiert.«
Christa Gürtler, Die Furche (Booklet)

»Eigentlich ist der Roman eine Operette, live übertragen aus dem Pavillon 8, Zimmer 5 eines Wiener Krankenhauses.«
Peter Pisa, Kurier

»Alle studieren die Bestsellerlisten. Aber es gibt auch literarische Entdeckungen jenseits modischer Rankings.«
Schwäbische Zeitung

»Ein Schmuckstück!«
Ewart Reder, Maintal Tagesanzeiger

»Ein wunderbares Debüt, das sowohl als literarisches Kunststück wie auch als Unterhaltung durchgeht.«
Elena Messner, Wiener Literaturhaus Online

»FLIEGENGEWICHT ist ein reifes Debüt, ein kluger Roman.«
Bernd Schuchter, Voralberger Nachrichten

»In diesem Roman werden Träume spürbar.«
ORF

»FLIEGENGEWICHT ist stilistisch ebenso leicht, wie der Titel verspricht: Wie der Vogel auf dem Cover streift Anna-Elisabeth Mayer gleichsam humorvoll wie ernsthaft die großen Themen des Lebens und zeigt im Damenzimmer der Kardiologie die ganze Bandbreite des Herzens – Klopfen, Flattern, Zittern, Einschließen, schwer werden, aus dem Rhythmus geraten und still stehen.«
Marie Heidingsfelder, AVIVA-Berlin Online

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